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Deutschland: Erstes Urteil im Siemens-Prozess

Das erste Urteil im Siemens-Prozess trifft den ehemaligen Direktor Reinhard Siekaczek. Wegen Mittäterschaft der Untreue in 49 Fällen muss dieser nun eine Strafe in Höhe von 108.000 Euro bezahlen. Zudem wurden ihm zwei Jahre auf Bewährung aufgebrummt.

Siekaczek hatte zugegeben, in den Jahren zwischen 2001 und 2004 ein illegales Kassensystem verwaltet zu haben. Richter Peter Noll bestätigte, dass es daran keine Zweifel mehr gäbe, nach mittlerweile 15 Verhandlungen.

Die von Siekaczek verwalteten Gelder sollen völlig unkontrolliert in verschiedenen Firmen verteilt worden sein. Man kann noch nicht sagen, wohin die Gelder geflossen sind oder ob Siemens einen Vorteil durch diese Zahlungen erhalten habe.


WebReporter: hekken
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Prozess, Urteil, Siemens
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2008 12:39 Uhr von Noseman
 
+6 | -0
 
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Das war ja klar: 108.000 € dürften für ihn ein Monatsgehalt oder so sein.
Für 49fache Veruntreuung. Die 53 Millionen € sind laut Quelle verschwunden.

Und hinter Gitter muss er auch nicht.

Noch ein heisser Anwärter auf ein Bundesverdienstkreuz, würde ich sagen.
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28.07.2008 13:02 Uhr von Carry-
 
+1 | -4
 
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hmm: naja, er hat das geld ja nicht behalten. und ich bin mir auch sicher, dass er das geld nicht einfach so verteilt hat.
ich bin sowieso der meinung, dass wegen bestechung viel zu viel wind gemacht wird. natürlich sollte das bestechen von (deutschen) behörden und politikern verboten bleiben, aber was firmen unter sich oder im ausland machen ist doch vollkommen egal.
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28.07.2008 13:08 Uhr von Noseman
 
+4 | -0
 
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Es ist nicht völlig egal: Weil der Verbraucher diese Schmiergelder im Eneffekt mitzahlen muss und weil es unlauterer Wettbewerb zu Lasten anderer Unternehmen ist.
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28.07.2008 14:55 Uhr von Paddex-k
 
+2 | -0
 
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Und: wieder einmal ein Fast-Freispruch für einen Schwerkriminellen! Würde mich interessieren wie sich ein Ex-Mitarbeiter von Siemens fühlt der durch Mißwirtschaft der Herren im Schlips entlassen wurde und heute von Hartz4 leben muß?
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28.07.2008 15:09 Uhr von R3plic4tor
 
+2 | -0
 
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lol: 108.000 Euro, das dürfte der bestimmt locker so bezahlen können... Das ist keine Strafe für so wen der ausserdem bestimmt den Arsch mit Geld voll hat...

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