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CDU-Mitglied Jette Joop fordert zweistelligen Mindestlohn

Jette Joop gab in einem Interview bekannt, dass es notwendig wäre, einen Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro zur Sicherung der Lebensgrundlage zu zahlen.

Die Modedesignerin, die auch politisch in der CDU tätig ist, nahm unter anderem auch an der Wahl des Bundespräsidenten Köhler im Jahr 2004 teil.

Dieser Vorschlag von Joop erscheint doch großzügiger als der ihrer Gesinnungsgenossen.


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WebReporter: seele1967
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Mitglied, Mindestlohn, Jette Joop
Quelle: www.focus.de
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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2008 12:25 Uhr von Lil Checker
 
+36 | -1
 
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Ich sag nur eins: Wahlkampf!
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28.07.2008 12:30 Uhr von Darth Stassen
 
+25 | -29
 
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zu hoch: Grundsätzlich stehe ich einem Mindestlohn ja auch positiv gegenüber, aber 12€ halte ich dann doch für zu viel. Nicht nur, dass ein Mindestlohn in solcher Höhe wohl wirklich Arbeitsplätze vernichten würde, da er von keinem Kleinbetrieb bezahlt werden kann, wahrscheinlich wären auch die Arbeitnehmer nicht mehr so motiviert, wenn sie einen so hohen Lohn gesichert bekommen, egal ob sie viel oder wenig für arbeiten.
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28.07.2008 12:37 Uhr von StaTiC2206
 
+25 | -3
 
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12€ mag viel klingen: aber was bleibt nach steuern großartig übrig?
man braucht heutzutage nen bruttostundenlohn von ca 20€ mindestens um halbwegs sein überleben zu sichern.

achja die kleinbetriebe sind übrigens weniger dafür verwantwortlich. ich kenne kleine betriebe die zahlen bei weitem besser als mancher millionenkonzern. mag zwar nicht die regel sein, aber ich finde in kleinen betrieben wird man fairer entlohnt als in großen unternehmen.

von daher ein mindestlohn würde höchstens die vorstände bös treffen, da die sich nur noch einen ferrari im monat kaufen können und die aktionäre würden rummeckern.
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28.07.2008 12:43 Uhr von Slaydom
 
+21 | -4
 
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@darth: Je höher der Lohn desto höher die Motivation.
Oder meinst du man wäre bei 7.50 motivierter?
Kollege von mir verdient 22 euro, dem macht die arbeit richtig spass und geht gerne hin, weil er was bekommt für seine arbeit.
Du vergisst auch, dass die Löhne seit 30 Jahren kaum mehr gestiegen sind.
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28.07.2008 12:43 Uhr von sluebbers
 
+12 | -19
 
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populismus: das sind ca. 1700-1800 € im monat (bei einer 36-stunden-woche). als mindestlohn völlig utopisch.
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28.07.2008 12:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -19
 
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28.07.2008 12:52 Uhr von StaTiC2206
 
+13 | -3
 
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@sluebbers: 1800€ Brutto sind nach abzügen ca 1100€
davon musste bezahlen

miete
essen
ggf auto/bezin bzw öffentlicheverkehrsmittel
dann noch ein paar pflcihtversicherungen etc und du kannst ganz schön eng den gürtel schnallen.
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28.07.2008 12:54 Uhr von Noseman
 
+10 | -2
 
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Wieso, Sluebbers? 1800€ brutto ist kaufkraftmässig immer noch geringer, als das was JEDER Vollzeitmalocher vor 25 Jahren bekommen hat.

Und erzähl mir bitte nicht, dass es an der Gobalisierung liegt, dass man mit einem Vollzeitjob keine dreiköpfige Familie mehr wenigstens dürftig über die Runden bringen kann, ja nicht mal als Single klarkommt.
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28.07.2008 12:58 Uhr von sluebbers
 
+6 | -7
 
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@static2206: ich kenne mich mit lebenshaltungskosten wohl aus.

wenn du dich auch nur etwas mit volkswirtschaft auskennst, sollte dir aber klar sein, dass ein MINDESTlohn von 12 €/std - wir reden hier nun mal hauptsächlich von ungelernten bzw. hilfsarbeitern - einfach nicht realisierbar ist.

mir ist klar, dass das lohnniveau in deutschland deutlich zu niedrig ist (jedenfalls bei den meisten branchen), aber man muss schon mal auf dem teppich bleiben. klar, was man so als handwerksgeselle bekommt ist teilweise eine frechheit. da muss was getan werden.
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28.07.2008 12:59 Uhr von vmaxxer
 
+5 | -6
 
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und: wenn alle so "viel" Lohn bekommen werden die Waren in den Läden entsprechenend eben auch wieder teurer.

tadaaaaaaa supi... inflation oleeee.

Nicht das ich Mindestlohn schlecht heissen würde... problem ist aber eben auch das mit dem steigenden Lohn alles andere auch steigt.
...ein teufelskreis ;)
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28.07.2008 13:07 Uhr von sluebbers
 
+7 | -5
 
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10,- euro ist ok: arbeit soll sich ja schließlich auch ein wenig lohnen. wenn man mit hartz iv am ende genausoviel in der tasche hat wie als vollzeitmalocher läuft jedenfalls einiges falsch.
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28.07.2008 13:17 Uhr von Darkman149
 
+8 | -5
 
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Billiger Wahlkampf: Mehr ist das doch nicht. 12€ sind nicht realisierbar. Das muss auch ihr klar sein. Aber pfeif doch was drauf! hauptsache wieder gewählt werden. Ob sie dann ihr Versprechen hält ist ja egal. Ihren Posten hat sie dann ja wieder. Und in 4 Jahren dann das Gleiche nochmal. Die Dummen sind wieder einmal wir alle. Und doch werden etliche bei der nächsten Wahl ihr Kreuz bei Frau Joop setzen.

Sicher: Mindestlohn ist ne feine Sache! Den brauchen wir dringend. Es kann doch nicht angehen, dass z.B. beim Briefversender PIN die Leute für 5€ ackern. Aber dennoch sind 12€ etwas übertrieben.
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28.07.2008 13:55 Uhr von J.Lissat
 
+8 | -3
 
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kosten: mal so als beispiel: 450eur für miete und strom, 100eur fahrt/spritkosten 250eur lebensmittel. macht zusammen 800 euro, jetzt überlegt euch was bei 7,50 mindestlohn (brutto) übrig bleibt. die forderrung nach 12euro mindestlohn ist einfach nur gerechtfertigt. es kann nicht sein das man als normaler arbeitnehrmer auf hartz4 niveau arbeiten geht. (hartz4 ca: 300 miete 350 zum überleben)
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28.07.2008 14:28 Uhr von Slaydom
 
+9 | -1
 
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einach von job: zu job unterscheiden.
Es kann aber nicht angehen, das ein Friseur nur 700 brutto bekommt wenn sie ausgelernt haben.
Mindestlohn muss her.
Wichtig ist nur, dass man von Branche zu branche unterscheidet, aber generell nicht unter 8€ was macht.
Und die ganzen 400€ jobs endlich abschafft. Oder wenigstens auf 700€ erhöht.
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28.07.2008 14:47 Uhr von BernieMan
 
+5 | -0
 
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Es ist und bleibt Wahlkampf: und "fordern" darf jeder, damit es gut klingt. Die Entscheidungen hinterher sehen dann ganz anders aus.
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28.07.2008 15:55 Uhr von Cybertronic
 
+7 | -2
 
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Ich mach jetzt auch mal Wahlkampf: Urlaub für alle und 2000€ im Monat Taschengeld , das ganze Jahr ! Hehe
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28.07.2008 16:12 Uhr von paradoxxx
 
+2 | -0
 
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n guter vorschlag: aber kaum realisierbar... ne bekannte von mir schuftet jeden tag als gelernte koch fachkraft für 6,50 die stunde brutto! chefkoch kriegt 9 euro die stunde... und das ist wie ein teufelskreis... mehr wird hier nicht geboten, ausziehen geht auch nicht also schuften den ganzen tag damit man einigermaßen über die runden kommt...
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28.07.2008 16:55 Uhr von arne55
 
+5 | -1
 
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@ABADON: Das wird solange nicht funktionieren, wie die deutschen Politiker (das sind übrigens üblicherweise Leute, die in soliden Berufen scheiterten) der irrigen Meinung sind, nur sie allein wüßten, was gut für die Menschen ist.
Es gibt eine ganze Reihe von Ländern, wo man den Leuten den größten Teil ihres Verdienstes beläßt, das Geld wird verkonsumiert, die Binnennachfrage ist konstant hoch, die Warenproduzenten freut´s und der Staat kriegt über die (mäßigen) Konsumsteuern auch seinen Teil.
Das können deutsche Politiker aber nicht kapieren, denn wer füllt die Bundes- und Landesparlamente?
Gescheiterte Pädagogen aller coleur, die unfähig waren Menschen zu erziehen(!), ehemals subalterne Verwaltungsbeamte, die nun endlich auch mal ihrs aufsagen wollen und verkrachte Juristen, deren Kanzlei nicht einträglich genug war. Dagegen sind die wenigen klugen Köpfe, die es zweifellos auch gibt, einfach machtlos.
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28.07.2008 17:33 Uhr von Forckbeard
 
+4 | -1
 
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@ sluebbers: Ein Mindestlohn in der höhe ist sinnvoll, da die derzeitige Subventionierung von Unternehmensgewinnen defacto Arbeitsplätze zerstört, besonders im Berreich von Klein und Mittelunternehmen. die haben nunmal mangels Kaufkraft keine aufträge mehr. Großunternehmen können den Einbruch des Binnenmarktes nunmal verkraften.
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28.07.2008 18:04 Uhr von Cybertronic
 
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@30tonnenSackreis: Soviel weniger ist das auch nicht. Der Brocken sind für den AN
20% Sozialabgaben. Die Lohnsteuern sind der Haken, da dein Kollege wohl eine andere Steuerklasse ist und für den seine Familie wohl günster ist, die Frau macht fast nix. Anbei bei 1000€ / Monat brutto fallen fast keine LST an, da 12000€ im Jahr ( 24000€ brutto für verheiratete) LST-frei sind.
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28.07.2008 18:22 Uhr von fridaynight
 
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@Slaydom: Je höher der Lohn, desto höher die Motivation? Das bezweifle ich mal stark.

In unserer Firma gibt es genug Leute die über 20 Euro die Stunde verdienen und vor lauter Zigarettenpausen gar nicht mehr zum Arbeiten kommen ;) So pauschal kann man das bei Weitem nicht sagen.

Und dann denke ich an die vielen Demos wo gegen 41 Stunden die Woche demonstriert wird. Da lache ich mich ehrlich gesagt kaputt, als Selbständiger liege ich da weit drüber (9-14 Stunden arbeiten am Tag) und wegen einer Stunde Mehrarbeit wird schon gemeckert. Von wegen Motivation ;)
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28.07.2008 20:00 Uhr von Slaydom
 
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hören: sich nach beamten an.
Oftmals ist es aber.
Was würdest du lieber tun
5€ die stunde dafür nichts zu tun
oder
20 € dafür musste 9std am tag und es high life.
Ich würd die 20 mücken nehmen.
Die mangelnde Motivation liegt mom eher daran, dass viele Angst um ihren job haben.

Das mit der 40std woche, liegt in der Natur, man will sowenig arbeiten wie möglich. Hinterher regt sich keiner mehr darüber auf, falls man wirklich mal ne std länger muss.
Aber meistens ist sowas nicht mit Lohnausgleich verbunden.
VIele Arbeitgeber sagen.
Arbeitet mal 2std mehr am tag aber für den selben lohn.
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28.07.2008 20:07 Uhr von TheRoadrunner
 
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rofl: Das ist ja mal eine nette Forderung. Da macht die Dame ja fast den Linken Konkurrenz!
Was mich ernsthaft interessieren würde: warum wird jeder Kommentar, der vernünftig die Umsetzbarkeit dieser Forderung in Frage stellt oder auch mal auf die Konsequenzen schaut, negativ bewertet?
Gebt den Köchen ruhig das doppelte, den Bedienungen am besten auch. Schon mal überlegt, was dann mit den Preisen in den Gaststätten passieren wird? Die wirklich Gearschten sind dann die, deren Gehalt schon vorher über dem Mindestlohn war. Was haben sie nämlich davon? Nichts - ausser, dass vieles (nämlich alles, was mit Niedriglohnbranchen zu tun hat)mehr kosten wird.
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28.07.2008 20:29 Uhr von Slaydom
 
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@theroad: schon mal dran gedacht, dass gerade die Firmen die aus Niedriglöhner bestehen, oftmals maximalen gewinn erreichen.
Viele werden nciht sterben, wenn sie mehr abgeben müssten.
Vor den 90ern Jahren gabs ja auch nicht soviele Niedriglöhner trotzdem waren die Preise gering.
Sowas nennt man nur Gewinnmaximierung.
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29.07.2008 09:14 Uhr von chris1906
 
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Der Euro: Der Euro hat uns das kreuz gbrochen, ich habe damalal 2800 DM verdient und man könnte sich was leisten, nach dem Euro gabs die hälfte. Aber kurze Zeit später hat man statt DM nur Euro davor geschrieben. Löhne werden halbiert Ware wird um das doppelte teurer, da geht ebend alles den Berg runter.

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