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London: Baby soll nach 21 Jahren Tiefkühlung endlich beerdigt werden

Gegen den Willen seiner Eltern soll ein 1987 im Alter von vier Monaten gestorbener Junge endlich beigesetzt werden. Der Sohn einer britischen Familie wird seitdem in einem Tiefkühlschrank eines Londoner Leichenschauhaus aufbewahrt. Den Eltern droht nun die behördliche Zwangsbeisetzung ihres Babys.

Steve und Mary Blum wollen nicht glauben, dass ihr Kind seinerzeit an einem sogenannten plötzlichen Kindstod gestorben sein soll, sie glauben an einen ärztlichen Kunstfehler. Dem Kind sollen damals kontaminierte Impfstoffe zugeführt worden sein.

Die Eltern fordern seit 1987 eine Untersuchung des Falls durch Gerichtsmediziner, die Gewissheit geben sollen. Das Ehepaar zahlt für das Tiefgefrieren der Leiche wöchentlich 19 Euro an das Leichenschauhaus. Bei einem anderen Fall in Leeds wird ein Baby schon 29 Jahre lang tiefgekühlt aufbewahrt.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Baby, London
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2008 11:15 Uhr von FredII
 
+0 | -0
 
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Fragt sich, weshalb die Leiche des Kindes nicht schon früher der Gerichtsmedizin übergeben worden ist. Wahrscheinlich müssen plausible Gründe vorliegen, damit sein Gericht sich damit befasst. Offensichtlich wird ein nach einem natürlichen Todesfall ausgestellter Totenschein, eines oder mehrerer Ärzte, als rechtskräftig angesehen.
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28.07.2008 12:13 Uhr von Pari
 
+6 | -1
 
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Für mich persönlich ist es schwer sich in die lage zu versetzen, aber ich denke das man doch irgendwann mal seinen frieden machen sollte.

Das leben nach dem tod in einer tiefkühltruhe, dann lieber in frieden unter erden.

Meine frage wäre ob man eine untersuchung durch gerichtsmediziner nicht privat veranlassen (gegen bares) kann, evtl weiß da jemand mehr ?
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28.07.2008 12:15 Uhr von kidneybohne
 
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ohje: das find ich nich sehr ehrenhaft fürs kind solange tiefgekühlt zu sein...ich würde das nich wollen, das mir das passiert.
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28.07.2008 12:15 Uhr von sanfrancis
 
+3 | -2
 
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weiss nicht: ob man so lange damit leben kann, wenn man sein Kind in einer Tiefkühltruhe im Leichenschauhaus liegen hat.
Man wird ja mit jeder Rechnung wieder daran erinnert und man
kann nie richtig Ruhe finden.
(Oder haben sie gehofft das die Medizin schon soweit ist und ihr Kind wieder zum leben zu erwecken)??
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28.07.2008 12:37 Uhr von kidneybohne
 
+3 | -1
 
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entweder hats die eltern tierisch angefressen oder sie haben probleme mit abschließen von dingen...

aber schlechtes gewissen haben die wohl nie gehört...wenn die rechnungen die net ma schocken @sanfrancis
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28.07.2008 13:46 Uhr von MrRazor
 
+4 | -1
 
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Obduktionskosten: In Deutschland können Angehörige eine Obduktion veranlassen, müssen diese aber teilweise auch selber bezahlen. (Siehe Wikipedia).

Eine Obduktion kostet maximal 2.000,- €.
Diese Kosten hätten die Eltern auf jeden Fall bezahlen sollen, da sie in den 21 Jahren insgesamt knapp 21.000,-€ an das Leichenschauhaus bezahlt haben.
(52 Wochen * 19€ * 21 Jahre = ~21.000,-€)

Trotz alle dem hoffe ich, dass die Eltern sich irgendwann mit dem Tot ihres Kindes abfinden können.
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28.07.2008 17:41 Uhr von rolf.w
 
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@ MrRazor / psychische Störung: (nicht Du:-) )Deine Rechnung ist nur faktisch richtig. Tatsächlich wäre schon nach wenigen Wochen nicht viel Verwertbares von dem Säugling übrig geblieben. Denn die 19 Euro gingen für die Kühlung drauf. Sie hätten für ca. 105 Wochen zusätzlich 19 Euro sparen müssen, ohne Zinsen, um dann das Geld für die Obduktion zu haben. 2 Jahre also hätte dies gedauert.
Ich weiß nicht ob sie nicht loslassen können/wollen oder darauf warten, bis die Medizin/Forensik bessere und genauere Untersuchungen liefert.
Da man aber heute schon die Todesursache von einigen tausend Jahre alten Menschen, zb. Pharaonen, ans Tageslicht befördert ist meiner Meinung nach ein weiteres Abwarten ein Zeichen für eine psychische Störung.
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28.07.2008 18:08 Uhr von kidneybohne
 
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@rolf.w: denk ich auch...es is doch krank. was wünschen die sich? das sie vll den arzt irgendwann anzeigen können?
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28.07.2008 18:17 Uhr von rolf.w
 
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@kidneybohne: Wenn es ein junger Arzt war vielleicht, denn der ist jetzt ja auch schon 21 Jahre älter.

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