28.07.08 10:50 Uhr
 807
 

Ford: Kölner Werk vor Stellenabbau, Rumänien vor großem Produktionsauftrag

Jetzt soll auch das Kölner Ford-Motorwerk geschlossen werden, dann würden etwa 1.200 Beschäftigte ihre Arbeitsstelle verlieren. Der Europachef John Fleming und Arbeitnehmervertreter verhandeln gerade darüber, wie es in Köln weiter gehen soll.

Falls die Produktion des sparsamen Dreizylinder-Motors in ein anderes Werk vergeben wird, stehen in Köln mindestens 700 Jobs auf der Kippe, so Konzernbetriebsratschef Dieter Hinkelmann gegenüber der Branchen- und Wirtschaftszeitung "Automobilwoche".

Jetzt soll die neue Motorengeneration, mit einem Jahresvolumen von 700.000 Aggregaten, im rumänischen Craiova gebaut werden. Etwa 200.000 Sechszylinder-Motoren wurden dieses Jahr in Köln gefertigt, dieser Auftrag ist aber nur bis 2010 und soll dann ersatzlos gestrichen werden.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln, Ford, Produkt, Stelle, Produktion, Werk, Rumänien, Stellenabbau
Quelle: www.rp-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schicht im Schacht - Chat-Dinosaurier AOL Messenger abgeschaltet
Eine der weltgrößten Bitcoin-Börsen vermutlich von Nordkorea gehackt
Air Berlin-Pleite: Politiker kritisieren Millionenkredit für Fluggesellschaft

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.07.2008 10:48 Uhr von ringella
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es ist wie immer, in Deutschland werden die Arbeitsplätze abgebaut und in den billigeren Osten verlagert.
Kommentar ansehen
28.07.2008 11:05 Uhr von BNO
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
tja der Aufschwung ist angekommen.
Kommentar ansehen
28.07.2008 11:35 Uhr von t4nis
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
keine großartig neue Info, da Ford schon seit Jahren wegrationalisiert, wie jeder andere Großkonzern...
...leider scheint das die einzige Möglichkeit für diese Firmen zu sein weiterhin Gewinne zu erzielen... bin ja gespannt wer die Autos demnächst kaufen soll...
Kommentar ansehen
28.07.2008 14:28 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Dann wird Ford aber hier Marktanteile verlieren! Ford und Opel sind nur deshalb so stark auf dem deutschen Markt vertreten, weil sie hier in Deutschland produzieren und weil sie viele Aufträge aus der öffentlichen Hand bekommen.
Die meisten Polizeiautos sind in Hessen und NRW meist von Opel, da in Rüsselsheim und Bochum produziert.

Siemens setzt soweit ich weiß oft Firmenfahrzeuge von Ford ein.

Auch entscheiden sich viele Leute aus NRW und Umgebung für Ford, weil eben Familienangehörige dort arbeiten. Wenn VW nichts falsch macht, werden die sich freuen, denn gerade im Automobilbau setzen viele auf "Made in Germany".
Kommentar ansehen
28.07.2008 14:43 Uhr von Hekken
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Tja, besonders die Automobilindustrie hat immer dieses Problem mit Stellenabbau... Recht traurig
Kommentar ansehen
29.07.2008 01:45 Uhr von Great.Humungus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Europameister: Die "böse" Globalisierung hat nach dem krieg dafür gesorgt das es nicht so ausgesehen hat wie im Ostblock. Schließlich habn die USA Deutschland nach dem Krieg wirtschaftlich wieder aufgebaut und wie du vielleicht in der Schule gelernt hast sind die USA auf nem anderen Kontinent. Und bevor du jetzt auf den bösen Kapitalismus schimpfst, solltest du dir überlgen woher du deinen PC, Wohnung oder Auto hast, ohne den Kapitalismus würdest du mit nem Volksempfänger in nem Plattenbau wohnen und den ganzen Tag in ner Fabrik schaffen.

Achja mit der Situation in Deutschland bin ich genau so unzufrieden, nur anstatt die Firmen ändern zu wollen was die Linke versuchen (was eh nicht funktioniert) würde ich die Rahmenbedingungen ändern um Deutschland für die Firmen atraktiver zu machen.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: "Ich möchte einfach leben", erzählt ein Obdachloser
Nordkorea Konflikt: Trump setzt auf Putins Hilfe
Studie: WLAN soll Schuld sein an immer mehr Fehlgeburten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?