28.07.08 09:39 Uhr
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Phoenix hat Probleme bei Materialanalyse des Marsbodens

Die Raumsonde Phoenix sollte eine weitere Probe mit möglichst eisreichem Material untersuchen. Allerdings blieb von den drei Kubikzentimetern Marsboden der größte Teil in der Schaufel stecken.

Mit Hilfe einer Raspel und einer Rütteleinrichtung wollte man genügend Material in den Analyseofen streuen. Von den acht Öfen können jedoch wegen mechanischer Probleme nur vier benutzt werden und jetzt steht man vor diesem neuen Problem.

Die Wissenschaftler suchen fieberhaft nach einer Lösung des Problems, um doch noch eine eisreiche Probe zu analysieren.


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WebReporter: -Steve-
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Problem, Material
Quelle: www.raumfahrer.net

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.07.2008 09:35 Uhr von -Steve-
 
+0 | -0
 
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Finde ich schade das es Probleme gibt mit der Probe. Mich würde schon mal interessieren was man in dem Eis da alles finden würde. Vielleicht Spuren von Leben.
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28.07.2008 09:51 Uhr von borgworld2
 
+6 | -2
 
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Hmm irgendwie komisch, klar kann es technische defekte geben, aber bei dem Ding tritt das arg häufig auf.
Bin gespannt wie das ausgeht.
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28.07.2008 10:05 Uhr von Tomoko
 
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Mars: Die Marsianer sabotieren sie Sonde xD

Na aber mal Scherz beiseite :-)

Bin auch gespannt was die da rausfinden. Vielleicht gibts oder gabs mal vor Jahrmillionen Leben auf dem Mars.
Auf jedenfall Daumen drücken das die Forscher eine Lösung finden.
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28.07.2008 10:17 Uhr von nightfly85
 
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Verrückt da gibt man hunderte von Millionen für eine Marsmission aus und das ganze scheitert daran dass der zu untersuchende Boden in der Schaufel stecken bleibt. Das ist bitter.
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28.07.2008 10:19 Uhr von nightfly85
 
+6 | -2
 
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Nochwas Freut mich aber dass in beiden Artikel "Rüttelvorrichtung" steht und nicht sowas abgedroschenes wie "Dynamic Shake Control Unit" oder sowas :)
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28.07.2008 11:05 Uhr von s4ger
 
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@borgworld2: Kein Wundern, wie soll man auch wissen was da oben abgeht. Da spielen ja ein paar mehr Faktoren mit, wenn jetzt zum Beispiel Sand "in der Luft" ist und die Motoren verstaubt oder ähnliches. Ist gut wenn jetzt die Probleme (Kinderkrankheiten) auftauchen. So kann die nächste Version besser konstroiert werden ohne das diese Probleme auftauchen.
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28.07.2008 11:44 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@mr.science: Sag niemals nie. Und wenn es nur eingefrorene Mikroben sind, ich kann mir schon vorstellen, dass es da Spuren von Leben gibt.

Und was extreme Temperaturen angeht: schon mal was von "Black Smokern" gehört? Bestimmt. Da hat früher auch keiner geglaubt dass in deren Nähe irgendwelches Leben aufhalten könnten. Inzwischen, also schon vor Jahren, hat man aber Mikroorganismen entdeckt, die sich in der extremen Hitze und dem Schwefel pudelwohl fühlen.

Oder das Leben in der Tiefsee. Ok, da ist das Wasser noch knapp über 0°C, aber auch da gibt es unheimlich viele Lebensformen. Also warum nicht auch im Mars-Eis? Die Natur ist kreativ genug, dass sie auch dort, zumindest primitives, Leben hinbekommt.
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28.07.2008 12:04 Uhr von maexchen21
 
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tja: da sollte man einmal großzügig sein, und sie sparen an der falschen stelle, da die löcher vom sieb zu klein sind :)

(hab die news nicht gelesen, aber die gabs ja vor nem monat oder so ja schon mal :))
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28.07.2008 12:35 Uhr von kidneybohne
 
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@Kepas_Beleglorn: gut gesagt ;)

aber vll will eine lebensform im eis nicht in den ofen?...mal ganz verrückt aufgestellt.
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28.07.2008 12:40 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@kidneybohne: Da hast du schon recht. Aber ich hab keine Ahnung wie genau deren Analysemethode funktioniert. Evtl. schauen sie ja auch nach, ob in den Überresten DNA-Spuren übrig sind. Und wenn der "Ofen" das Eis nur schmilzt um es besser analysieren zu können, dann dürfe sogar mehr als nur das ein oder andere DNA-Fragment zu finden sein.
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29.07.2008 17:49 Uhr von CHR.BEST
 
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Good Vibrations: Also soweit ich gelesen habe läßt sich der Ofen in mehreren Stufen erhitzen, so 75 - 1000 °C. Übrigens wurde dadurch bislang noch keinerlei Wasser entdeckt.

Man hat wohl mehr Angst davor, den Rüttelmechanismus einzuschalten und damit wieder einen Kurzschluß auszulösen, als vor einer unzureichenden Probe. Hm. vielleicht hätte man an der Schaufel selber eine einfache Zerkleinerungsvorrichtung anbringen sollen ... ein kleines Hämmerchen oder einen Nußknacker oder so ähnlich.

Vielleicht kommt es irgendwann doch günstiger, gleich einen Astronauten mit einer Baumarktschaufel hinzuschicken anstatt immer neuer Sonden mit "unschlüssigen Ergebnissen". Und irgendwas schnell durchrütteln kann er auch, wenn es sein muß ;-)

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