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Deutsche Telekom trennt sich von Immobiliensparte

Der Umbau des Telekom-Konzerns geht weiter voran. In der vergangenen Woche gab der Bonner Telekommunikationsriese den Verkauf seiner Immobilientochter DeTe Immobilien bekannt. Der österreichische Baukonzern Strabag wird das Unternehmen zum 1. Oktober 2008 übernehmen.

Zuletzt erzielte die Immobilientochter, deren Hauptgeschäft in der Bewirtschaftung der Telekom-Immobilien besteht, einen Jahresumsatz von rund einer Milliarde Euro. 5.600 der insgesamt 6.240 DeTe-Mitarbeiter sind in Deutschland beschäftigt.

Entlassungen soll es mit dem Verkauf keine geben, versicherten die Vertragspartner. Es gebe "weitreichende Vereinbarungen zur Sicherung der Beschäftigungsverhältnisse", hieß es. Zum Verkaufspreis machten die Verantwortlichen keine Angaben.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Telekom, Immobilie
Quelle: afp.google.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2008 21:00 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Gerüchten zufolge soll der Deal einen Betrag von fünf bis sieben Milliarden Euro in die Kassen spülen. Damit wird vielleicht das Ergebnis dieses Jahres gerettet. Aber der Verkauf sieht mehr nach "Tafelsilber-Trödelmarkt" als nach einer durchdachten Konzernstrategie aus. Viel bleibt nun nicht mehr zur Vermarktung. Abenddämmerung bei der Telekom? Ich bin mir nicht sicher, aber Ihr wisst sicher mehr.
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27.07.2008 22:13 Uhr von jsbach
 
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...und ich schon laäner von: meinen T-Aktien. Noch Schwein gehabt.
Oder wird dann der Kurs wieder bei 40 Euro liegen, wenn sie die damals überbewerteten Immobilien losgeschlagen haben.?
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27.07.2008 23:01 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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@jsbach: Die Immobilientochter bewirtschaftet nur die Telekom-genutzten Immobilien. Den Bestand selbst hat der Konzern bereits in mehreren Paketen (u.a. an die Corpus-Gruppe und an Morgan Stanley) verkauft.

Die damals "überbewerteten" Immobilien sind also schon längst versilbert.

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