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Bayreuth: Wagneroper erstmals im Internet und auf Großbildleinwand

Paradigmenwechsel in Bayreuth. Die altehrwürdigen Wagner-Festspiele geben sich in diesem Jahr erstmals offen für alle. Und der Erfolg scheint nicht auszubleiben: 10.000 Fans des deutschen Komponisten hatten sich weltweit für 49 Euro angemeldet, um die heutige Inszenierung per Livestream zu sehen.

Zudem wurde die heutige Aufführung der "Meistersinger von Nürnberg" erstmals auch auf einer Großbildleinwand in Bayreuth übertragen. 2.000 Besucher nutzten die kostenlose Möglichkeit, einer Wagneroper beizuwohnen. Hinter der Aktion steht Katharina Wagner (30). Sie will "Festspiele zum Nulltarif".

Unterdessen gibt es weiterhin Unklarheiten um die Nachfolge des 88-jährigen Patriarchen Wolfgang Wagner. Als Favoriten gelten nach wie vor seine Enkelin Katharina und seine Tochter Eva Wagner-Pasquier. Der Stiftungsrat wird am 1. September über die Nachfolge beraten.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Internet, Bayreuth, Wagner
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2008 20:32 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Scheinbar hat man die Zeichen der Zeit erkannt. Hohe Kunst muss nicht auf die oberen 500 unserer Gesellschaft beschränkt bleiben. Was die Verantwortlichen in Bayreuth machen, ist sinnvoll, notwendig und überfällig. Es wäre ein guter Einstieg für die 30-jährige Wagner-Urenkelin, wenn sich die Öffnung der Wagner-Festspiele durchsetzen wird. Meine Anerkennung hat sie dafür
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28.07.2008 22:39 Uhr von cookies
 
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Die Meistersinger sind ein guter Einstieg: Es ist nicht verkehrt, auch den Anwohnern einen Teil des Werkes zur Verfügung zu stellen, wofür Bayreuth eigentlich bekannt ist.
Das dafür die Meistersinger herangezogen werden, passt auch. Rheingold wäre auch geeignet.
Man muss nicht gleich die schwerste Kost für das breite Publikum auswählen.

Akustik:
Es geht hier nicht darum, die Atmosphäre eines Opernhauses 1:1 wiederzugeben, sondern den Menschen die Oper nahezubringen, die aufgrund fehlender Prominenz niemals in den Genuss kommen würden, dies vor Ort zu sehen!
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28.07.2008 23:07 Uhr von mediareporter
 
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finde ich eine: tolle idee,... dadurch kommt endlich etwas mehr kultur unters volk
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29.07.2008 22:23 Uhr von jsbach
 
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Auf dem Volksfestplatz werden die sogar: auf 15.000 Zuschauer geschätzt. Aber wie man sieht, nicht nur Fußball zieht die Leute an. Gut, bei Wartezeiten auf einen Eintrittskarte für diese Festspiele, liegt bei durchschnittlich - wie bei Auslieferung eines damals bestellten Trabis - bei zehn Jahren. Für eingefleischte Wagner-Fans ein Must. Dann lieber an der frischen Luft, als auf den Schulsitzen im Festsaal.

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