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1.000 Studienplätze für in Arbeit stehende Nicht-Abiturienten

Technikern oder Handwerksmeistern mit besonderer Begabung will die Bundesregierung durch eine Begabtenprüfung den Zugang zu Hochschulen ermöglichen, wodurch sie einen akademischen Abschluss erlangen können. Voraussetzung sind mindestens zwei Jahre Berufserfahrung bei besonderen Leistungen.

Schon ab Montag werden 1.000 Stipendien im Rahmen einer Qualifizierungskampagne der Regierung ausgeschrieben, womit besondere Begabungen im Berufsleben stehender Personen belohnt werden sollen, die keine Hochschulreife haben.

Ein Vollstudium soll monatlich mit 650 Euro sowie 80 Euro für Lehrmittel unterstützt werden. Ein monatliches Betreuungsgeld für Kinder unter zehn Jahren ist mit 113 Euro vorgesehen. Wer während seiner Berufsausübung nebenher studiert erhält ein jährliches Stipendium von 1.700 Euro.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Studie, Arbeit, Studienplatz
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.07.2008 17:34 Uhr von FredII
 
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Bundesbildungsministerin Schavan möchte Menschen mit bereits qualifizierter Berufsausbildung die Chance ermöglichen akademische Grade zu erreichen. Damit sollen besonders begabte Menschen gefördert werden, die keine Hochschulreife nachweisen können.
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27.07.2008 20:56 Uhr von Slaydom
 
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find: ich eine sehr gute idee
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27.07.2008 21:17 Uhr von jsbach
 
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Handwerker sind schon teuer genug, wofür sie auch nicht viel können. Aber wenn die erst Dr. techn. Therme (Heizungsungsbaumeister) sind, wie werden dann die Preise ? >Iro off<

Aber keine schlechte Idee der Regierung.
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27.07.2008 22:47 Uhr von tektoktik
 
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längst überfällig: Eigentlich sollte es generell, auch ohne Abitur und ohne zusätzliche Berufserfahrung möglich sein einen Studienplatz zu belegent.
Natürlich sollte man schon bei der Auswahl aufpassen dass es den Leuten wirklich ernst ist damit nicht plötzlich die Quote der Studienabbrecher nach oben schnellt.
Wenn sich das mit den Schulabschlüssen entscheidet, die ja bisher noch bestimmen wer studieren darf und wer nicht ist man ja noch jünger, und da macht man halt auch mal Mist und vernachlässigt die Schule...mein Gott, in dem Alter gibts halt wichtigeres...nur wegen jugendlichen Übermut und Fehlentscheidungen sollte nicht gleich die Möglichkeit weg sein zu studieren.

Also: ein Schritt in die richtige Richtung, das muss aber noch viel weiter gehen.
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27.07.2008 23:57 Uhr von KingPR
 
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@tektoktik: Denkst du ich würde Abitur machen, wenn ich genauso gut schon die ersten 3 Jahre meines Studiums hinter mich bringen könnte?

Nur besonders Hochqualifizierte sollten eine Sondergenehmigung erhalten, darunter fallen viele Meister, denn deren theoretisches Wissen wächst natürlich in ähnlichem Maße wie ihr Praktisches (während der Meisterausbildung).

Ansonsten ist Abitur ein absolutes Muss um zu verhindern das jeder der keine Lust auf eine Ausbildung hat studieren geht und damit einen Studienplatz und ne Menge Geld verschlingt. Entweder Ausbildung, praktische entlohnte Arbeit, oder theoretische Arbeit und dafür 9-10 Jahre (3 Jahre Abi + 6-7 Jahre) kein bis wenig Geld.
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30.07.2008 08:09 Uhr von Il_Ducatista
 
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wirklich net: das ist ungerecht: die müssen wenigstens wie alle anderen studenten auch auf dem niveau von hart4 "leben". Die wirtschaft braucht keine Akademiker - sowas ist bekanntermassen zu teuer.
Weiterhin organisiert man akademiker in polen ungarn, rumänien, bulgarien etc

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