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NRW: Integrationsbericht mit überraschenden Ergebnissen

Erste Auszüge aus dem noch unveröffentlichten Integrationsbericht NRW zeugen: Entgegen landläufiger Vorurteile verfügen eingebürgerte "Ausländer" häufig über eine gute bis sehr gute Ausbildung.

So registrierte die Landesregierung für das Erhebungsjahr 2006 in der Gruppe der Eingebürgerten einen Anteil von 30,3 Prozent, die den höchsten Schulabschluss erreichten. Deutsche ohne Migrationshintergrund liegen mit 27,1 Prozent deutlich dahinter.

Der neue Integrationsbericht, der auf Basis neuer Daten des Mikrozensus entstand, unterscheidet erstmals zwischen Deutschen, Ausländern und eben jener Gruppe von Menschen, die zwar einen Zuwanderungshintergrund, aber eben auch die deutsche Staatsbürgerschaft haben.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Ergebnis, Integration
Quelle: www.rp-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2008 17:38 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+1 | -0
 
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Eine gute Sache. Hier bringt ein Bericht endlich einmal Licht in ein Dunkelfeld der Gesellschaft, über das es in der Vergangenheit immer wieder viel Spekulation und wenig wirklich Fundiertes gab. Allerdings sollte man nicht allzu schnell in vorzeitiges Jubelgeschrei verfallen. Der niedrige Anteil von Abiturienten unter den Kinder aus Familien ohne deutschen Pass gibt Anlass zum Nachdenken. Integration, um ein Wort Laschets zu zitieren, ist halt keine Einbahnstraße.
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26.07.2008 17:54 Uhr von Fels
 
+10 | -24
 
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26.07.2008 17:55 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+15 | -9
 
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@fels: Willst Du damit sagen, dass Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund, anderer Hautfarbe oder einem ungewöhnlichen Nachnamen anders behandelt und benotet werden als die Müllers und Meiers?

Ich habe da eine andere Meinung!
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26.07.2008 18:01 Uhr von Mr.ICH
 
+10 | -4
 
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Die Bildung ist doch nicht unbedingt ein Faktor für die "Qualität" eines Menschen. Es gibt sicher auch auch genug Menschen mit geringer Bildung, die dennoch gute Menschen und eine Bereicherung für die Gesellschaft sind.

Der beste Integrationsschub wäre sicher die Wahrheit. Man macht keinem Ausländer eine Freude wenn man Statistiken zu seinen Gunsten verfälscht und beschönigt. Ganz im Gegenteil bei vielen steigt durch sollche Aktionen nur die Wut.

Man sollte das Kind einfach mal beim Namen nennen um dann selbstbewusst sagen zu können, Ok wir sind nicht perfekt und es gibt auch einige schwarze Schafe, aber mit den meisten von uns kann man gut leben!
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26.07.2008 18:12 Uhr von Fels
 
+11 | -6
 
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Da brauch man nicht explizit darauf hin weisen, das ist offensichtlicht.

Genauso offensichtlich ist aber auch, dass gebildete Migranten sich logischerweise BISHER und schon immer leichter integriert haben und eher bereit waren die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Inzwischen wird allerdings die deutsche Staatsbürgerschaft jedem aufgedrängt wie saueres Bier, so dass in Zukunft die Bilanz aus solchen Studien sicherlich nicht mehr so positiv ausfallen wird.

Manche Knaben werden ja inzwischen nur noch Deutsche, damit sie im Land ihrer Väter keine Militärdienst leisten müssen.

Was man eventuell auch bedenken sollte ist die Frage, sind die 30% gut gebildeter Migranten ehemalige Franzosen, Italiener, Spanier, Engländer, Amerikaner, Schweden,,Finnen oder Norweger? Russen, Polen oder ...
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26.07.2008 19:14 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+8 | -6
 
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@fels: Mir scheint, Du suchst Fehler und findest sie.
Was Du anscheinend nicht bedenkst. Die Studie macht darüber keine Aussagen, jedenfalls nicht die nun veröffentlichten Erkenntnisse?

Sollten Deine Äußerungen sich einseitig gegen zum Beispiel die größte Migrantengruppe in Deutschland (die "Türken") richten, lass Dir gesagt sein. Weit über 600.000 Menschen aus dieser Gruppe sind inzwischen deutsche Staatsangehörige. Und davon sind einige angesehene Ärzte, Unternehmer, Manager, Rechtsanwälte, Vermessungsingenieure, Schullehrer, Pressesprecher, IT-Systemadmins, Immobilienmakler, Bankexperten usw.

Wie gesagt: Sollte die Nichtnennung der Türken in Deinem letzten Kommentar bedeuten, dass Du der Studie keinen Glauben schenkst, weil sie Deine möglichen Vorurteile nicht bestätigt, bleibt für mich die Erkenntnis: Es sind Deine Vorurteile. Da helfen dann auch keine Studien.

PS: Die deutsche Staatsbürgerschaft wird einem nicht aufgedrängt wie "saueres Bier", sondern das Gegenteil ist der Fall. Mit dem neuen Einbürgerungstest wird es gerade für Lernschwache eben viel schwieriger den deutschen Pass zu bekommen.

Fazit: Viel Halbwissen und eine falsche Richtung. Ich musste schon aus reiner Fürsorge in diese Debatte eingreifen.
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26.07.2008 19:42 Uhr von Götterspötter
 
+8 | -5
 
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@Fels ??? Sag mal merkst du eigentlich noch ob es Tag oder Nacht ist ???

Also wenn ich deiner Logik folgen kann sind Ausländer /Einwanderer die .......

mit schlechter Bildung einfach nur faul und dumm ......

und welche mit guter Bildung und Abschluss werden besser bewertet weil Sie halt keine Deutschen sind .....

??????

Lach .... ich finde es immer lustig - Menschen zu treffen die sich die Realität so hin-spinnen wie es zu Ihrer Meinung passt .....

Mann Mann ....... werd mal erwachsen !
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26.07.2008 21:11 Uhr von Great.Humungus
 
+2 | -5
 
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@ fels: Vorurteile sind ein Zeugnis von Dummheit, da die Person nicht in der Lage ist sich ein eigenes Bild zu machen sondern die Meinung eines aderen übernimmt.

Du wirfst einfach Behauptungen in den Raum die weder Hand und Fuß haben. Der einzigste Grund warum die rechte Zene im moment soviel Zuwachs hat ist, dass sie den Leuten das sagen was sie hören wollen und nicht wie es tatsächlich ist und seit eh und jeh schimpf man lieber über den Nachbarn (Migranten) als seinen eigenen Dreck zusammen zu kehren.
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27.07.2008 09:31 Uhr von mueppl
 
+4 | -3
 
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@ Autor: Zu jeder Studie gibt es eine Gegenstudie.

Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung kostet die unzureichende Integration von Zuwanderern den Staat jährlich 16 Milliarden Euro.

http://www.bertelsmann-stiftung.de/...
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27.07.2008 10:23 Uhr von Subzero1967
 
+1 | -0
 
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MHHHHHHHHH: Ich will mich ja nicht in die Nesseln setzten.Ich will das auch nicht schlecht reden aber ist es nicht komisch das immer wenn sich gewisse "Fronten"erhärten irgendwelche Studien zum vorschein kommen die Jahre später dann doch wieder Berichtigt werden.Wenn das stimmt Hut ab.
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27.07.2008 10:48 Uhr von Mi-Ka
 
+1 | -3
 
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Ist jetzt nicht wirklich überraschend: der arbeitslose Jungerwaschene, der nur einen dt. Pass, beantragt, damit er seine Straftaten durchziehen kann, ohne abgeschoben zu werden, ist nun mal nur eine grosse Ausnahme.

Es handelt sich nämlich auch in diesem Fall um eine vorselektierte Gruppe.
Ein gut ausgebildeter Mensch mit ausländischen Pass, der hier geboren wurde und sich nun um eine Stelle kümmert, in der er vielleicht auch mal ins Ausland geschickt werden kann, kommt nun mal auf die Idee, dass es nicht schaden könnte, einen dt. Pass zu beantragen.
Ah ja, und unter gebildeten Leuten ist der Nationalstolz auch im allgemeinen nicht ganz so ausgeprägt.
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27.07.2008 15:02 Uhr von Mi-Ka
 
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Na Tante Emma, du bist dann einer von denen, die bei der Vergleichsgruppe den Schnitt nach unten reisst.

Du erkennst also einem Menschen an, welche Schulbildung er genossen hat und welchen Pass er hat.

Na ja,
und solch eine Aussage, dass etwas nicht sein kann, nur weil man etwas anderes glaubt ist an Borniertheit nicht toppen.
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27.07.2008 18:34 Uhr von Sachsenwolf
 
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Wer will, der schafft es auch. Die Studie belegt diesen Satz. Zur Integration gehören immer Zwei. Der Zuwanderer, der bereit zur Integration sein muß UND das Land sowie deren Bewohner die eine Integration ermöglichen.
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27.07.2008 19:37 Uhr von claeuschen
 
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@mueppl: Die von Dir zitierte Studie widerspricht der im Artikel zitierten nicht. Die hier beschriebene Studie differenziert lediglich zwischen eingebürgerten Ausländern (die ja schon integriert sind) und denjenigen, die eben keine deutsche Staatsbürgerschaft haben. Einen Gegensatz zwischen beiden kann ich nicht erkennen. Ich behaupte aber auch nicht, Vorurteile in dieser Hinsicht zu haben.
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27.07.2008 19:39 Uhr von Slaydom
 
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eigentlich: nicht überraschend.
Nur weil man Ausländer ist, ist man ja noch lange kein schlechter Mensch.
Schöner wäre es zu erfahren welche Ausländer den höchsten Anteil haben:
CHinesen, Türken, albaner, Italiener usw.
Ich kenne genug Ausländer die Abitur haben, aber nur 2 türken davon hmmm.
Das wichtigste jedoch ist, dass man sich integrieren lässt, sonst wird das sowieso nichts.
Die schlimmsten sind ja meist die 2te generation von ausländern, also die Kiddys die sind oftmals zu heavy.
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27.07.2008 20:22 Uhr von steve5501
 
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Ahja: Gegenteilige Berichte, wie hoch der Migrationanteil an Krimininaltät ist, dürfen nicht veröffentlicht werden.
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29.07.2008 22:44 Uhr von jsbach
 
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Da will ich mal dieser: Studie Glauben schenken. Die werden ja nicht nur unrepräsentative Leute befragt und gevotet haben.
So lange sie auch noch studieren und dann in ihrer Heimatländer zurückgehen.... Geht doch mal in ein deutsches Krankenhaus und schaut euch mal die Ärzteschaft an, aus welchen Ländern die stammen?
Mehr will ich dazu nicht sagen.
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31.07.2008 19:52 Uhr von FiftyGroszy
 
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@autor: Zitat: Eine gute Sache. Hier bringt ein Bericht endlich einmal Licht in ein Dunkelfeld der Gesellschaft, über das es in der Vergangenheit immer wieder viel Spekulation und wenig wirklich Fundiertes gab. Allerdings sollte man nicht allzu schnell in vorzeitiges Jubelgeschrei verfallen. Der niedrige Anteil von Abiturienten unter den Kinder aus Familien ohne deutschen Pass gibt Anlass zum Nachdenken. Integration, um ein Wort Laschets zu zitieren, ist halt keine Einbahnstraße.

100% agree. Würd dein beitrag mit 1000 + bewerten wenn es gehen würde :P
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02.08.2008 18:53 Uhr von FiftyGroszy
 
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Denke mal: das Ausländer, die gerade ein neues Land besuchen und hier wohnen wollen, bemühen sich so gut es geht um eine Ausbildung, weil sie genau wissen wie es in ihren Heimatländern aussieht und wollen nicht noch einmal dahin. Deutsche Jugendliche in Deutschland kriegen oft alles hinterher geschmissen von den Eltern und haben kein Bock zu lernen um später mal was zu werden!

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