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Spanien: Schielender Mann saß 13 Jahre lang unschuldig hinter Gittern

Im Jahr 1995 wurde ein heute 48-jähriger Mann in Südspanien verhaftet, wegen des Verdachts, er habe eine Frau vergewaltigt. Der Mann stritt die Tat ab. Ein Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von 36 Jahren. Jetzt wurde er nach 13 Jahren auf freien Fuß gesetzt.

Die Aussage des Vergewaltigungsopfers hatte ihn ins Gefängnis gebracht. Weil er schielte, wurde er damals als Täter identifiziert. Der wahre Täter konnte mittels eines DNA-Abgleichs ermittelt werden. Der Mann, der vor einem Jahr verhaftet worden war, schielt ebenfalls.

Nun will der 48-Jährige eine Entschädigung und dafür die spanische Justiz verklagen. Seine Anwältin teilte mit, dass ihr Mandant während der Haftzeit psychische Schäden erlitten habe.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Jahr, Spanien, Gitter
Quelle: www.n-tv.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.07.2008 12:55 Uhr von Lichtscheu
 
+13 | -5
 
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hmm tja, deshalb war Justizia auch blind^^
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26.07.2008 13:14 Uhr von langa207
 
+3 | -5
 
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die sahen sich aber aber wirklich zum verwechseln aehnlich.
trotzdem darf sowas nicht passieren.
ausserdem ist das keine news,da die geschichte schon monatelang in den medien rumgeistert.
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26.07.2008 13:42 Uhr von James78
 
+6 | -5
 
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Die Vergewaltigte ist schuld, dass er hinter Gittern gekommen ist. Auf der Welt gibt es eben nicht nur einen Schielenden. Da hätte sie eine genauere Aussage machen müssen was das Aussehen usw. betrifft. Die Spanische Justiz kann da nix machen wenn sie als Zeugin einen falschen unschuldigen armen Mann als Täter bezichtigt.
Trotzdem finde ich, dass er das Einkommen von 13 Jahren und zusätzlich eine saftige Entschädigung vom Staat bekommen muss !
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26.07.2008 14:01 Uhr von arbeitslos_12345
 
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der einzige schuldige: ist der richter, er hätte wegen mangelnder beweislage auf freispruch entscheiden müssen
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26.07.2008 14:02 Uhr von darkslide89
 
+8 | -2
 
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ich würde mir das für eine andere straftat verrechnen lassen... z.B ein auto klauen, einem wärter in den schritt treten (simpsons)
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26.07.2008 14:11 Uhr von Luetzenkirchen
 
+4 | -2
 
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Natürlich hätte auch die Polizei gründlicher arbeiten müssen, allerdings scheinen die Spanier in Sachen Strafmaß uns um einiges vorraus zu sein. Es wird bestimmt noch Jahre dauern, bis in Deutschland ein Vergewaltiger zu 36 Jahren Gefängnis verurteilt wird.
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26.07.2008 15:05 Uhr von Artemis500
 
+2 | -3
 
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Wie soll ein Opfer sich so genau an das Gesicht des Täters erinnern können? Wenn die beiden sich ähnlich sahen...meine Güte, wenn man Opfer einer Vergewaltigung wird hat man anderes im Kopf als sich das Gesicht des Täters zu merken.

Einfach dumm gelaufen, würde ich sagen. Wenn, dann kann man dem Gericht die Schuld geben. Aber: Wäre der wahre Täter von der Frau identifiziert und dann aus Mangel an Beweisen laufen gelassen worden gäbe es auch einen Aufschrei.
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26.07.2008 15:45 Uhr von Commander_J
 
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Achtung, der schielende Einbrecher ist wieder unterwegs. Wenn er vor ihrem Haus steht, warnen sie ihre Nachbarn...! *gg*
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26.07.2008 15:54 Uhr von Luetzenkirchen
 
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@Artemis500: das sehe ich etwas anders. wenn eine person verurteilt wird sollten schon mehr beweise als nur die wage aussage des opfers, die, wie du schon gesagt hast, nicht sehr verlässlich sein kann, vorliegen.

besonders bei solchen schweren vergehen, da es dem verurteilten "vergewaltiger" im gefägnis sehr wahrscheinlich nicht sehr gut ergangen ist. mich würde es nicht wundern, wenn er im gefängnis von den anderen gefangenen gequält wurde.

und anscheinend war es auch nicht so schwer den wahren täter zu ermitteln, also den staat ruhig verklagen und dann wenigstens den rest des lebens genießen
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26.07.2008 18:03 Uhr von Mr.Gato
 
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Mich wundert warum der überhaupt klagen muss, um Entschädigung zu bekommen.

Eigentlich hat sowas selbstverständlich zu sein.
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26.07.2008 21:39 Uhr von marshaus
 
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fehlurteile: sind grausam und fuer die menschen....die betroffen sind... wird es schlimmer wenn sie frei kommen und nichts ist mehr dort.....neuanfang wird schwierig und der staat macht da auch noch probleme

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