25.07.08 15:47 Uhr
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Unternehmen setzen weiter auf Windows XP - Ereilt Vista "New Coke-Schicksal"?

Eine aktuelle Studie des US-Marktforschungsinstituts Forrester Research belegt, dass im vergangenen Juni nach wie vor 87,1 Prozent aller 50.000 befragten Firmenuser Windows XP verwenden - nur 8,8 Prozent waren bisher zum Vista-Umstieg bereit.

Die "Enterprise Desktop and Browser Study" von Forrester lässt sich angesichts dieser Zahlen zu einem vernichtenden Vergleich hinreißen: Windows Vista habe dasselbe Problem wie der Mitte der 80er auf den Markt gebrachte "Coca Cola"-Nachfolger "New Coke".

Damals verweigerten die Konsumenten den Konsum der neuen Cola, der Softdrinkkonzern brachte die "Original Coke" nach kurzer Zeit wieder auf den Markt. Das "New Coke"-Debakel ging als eine der größten Produkt- und Marketingpleiten in die Geschichte ein.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Windows, Unternehmen, XP, Windows XP, Vista, Schicksal
Quelle: www.rooster24.com

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57 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.07.2008 16:12 Uhr von peppie2k
 
+20 | -6
 
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Windows XP 64Bit Edition: gibt es doch. Diese 64 Bit Version erlaubt es auch, mehr als 3,5 GB RAM zu nutzen.

Ich für meinen Teil werde wohl Vista überspringen, so wie es auch bei Windows ME war.
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25.07.2008 16:18 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+11 | -5
 
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Ganz einfach: Je später man ein neues Betriebssystem anschaffen muss, um so günstiger ist es dann.

Auch das ist ein Grund, warum viele Firmen erst dann auf die neuere Version upgraden, wenn der Support für das aktuelle Betriebssystem endgültig eingestellt wird. Bis 2004 war in meinem Ausbildungsbetrieb noch NT4 im Einsatz. Eben solange noch Patches nachgeschoben wurden.
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25.07.2008 16:20 Uhr von neuba
 
+32 | -7
 
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Blöd wären sie, ein System das man nach 7 Jahren am Markt und 3 SPs endlich relativ gut verwenden kann gegen eines zu tauschen, dass Ressourcen bis zum Umfallen frisst und erst in 5 Jahren nach weiteren 3 SPs ausgereift sein wird einzutauschen...
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25.07.2008 16:24 Uhr von tigga01
 
+13 | -9
 
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Titel sind Schall und Rauch: Der Nutzen/Hardware Faktor ist bei Vista einfach zu groß. Es sind viel zu viele Spielereien eingebaut worden die einfach nicht für einen Produktiven Einsatz gebraucht werden, aber auch nicht deaktiviert werden können.
Selbst auf einem Pentium der ersten Stunde läuft XP halbwegs brauchbar, aber so mancher Rechner der beim Vista Release aktuell war stößt an seine Grenzen.
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25.07.2008 16:30 Uhr von derSchmu
 
+15 | -12
 
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Bei uns wird gerade alles auf Vista umgestellt und diejenigen, die schon nen Vista Rechner haben, sind alle am jammern. Meinen Privatrechner zu Hause habe ich auch wieder zurueckgestellt auf XP..Vista durfte ich naemlich in 3 Monaten 4! mal neu installieren...
So ein System gehoert verboten...
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25.07.2008 16:51 Uhr von Ammy
 
+8 | -8
 
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muss ich derSchmu leider zustimmen: hatte Vista auch ungefähr ein viertel Jahr drauf. Die Multicore Verteilung von Vista merkt man beim normalen arbeiten am PC schon deutlich im Gegensatz zu XP, bei dem die meisten Programme nur 50% der CPU auslasten. Ansonsten hat ich nur Probleme mit Vista die mich wieder dazu bewegt haben XP zu installieren.
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25.07.2008 17:22 Uhr von SellersFocus
 
+11 | -8
 
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VISTA ist doch bereits tot, bereits 2010 kommt Windows 7, also wozu noch an einer Verbesserung eines völlig vermurksten VISTA-Konzeptes rumbasteln...
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25.07.2008 17:23 Uhr von KnowHower
 
+11 | -11
 
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Coke hat wenigstens erkannt, das es Mist war: ich glaube bei Mircosoft ist man immer noch von diesem idiotischen Vista überzeugt
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25.07.2008 17:25 Uhr von mediareporter
 
+7 | -6
 
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Die Quelle ist gerade was den Vergleich mit Coke: betrifft recht gut,...
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25.07.2008 17:27 Uhr von landlord
 
+8 | -2
 
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Warum soll man den ein System: das seinen Zweck erfüllt austauschen. Dazu kommt das Personal ist auf xp geschult. Die meisten Firmen haben sowieso noch spezifische Programme die dann möglicherweise unter vista nicht mehr laufen.
Wie heisst es doch:
never change a running system
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25.07.2008 18:27 Uhr von paradoxxx
 
+6 | -6
 
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naja: wenn das system wirklich vorteile für die firmen in sachen produktivität und benutzerfreundlichkeit bieten würde, würden die doch ohne zu zögern umtauschen... warum sollten firmen vista nutzen wenn es nur unkosten verunstaltet, probleme und keine wirklichen vorteile? wenn windows 7 genau so n müll wird wie vista dann würde ich an stelle von ms mir langsam sorgen machen kein monopolist mehr zu sein... man schaue sich die zahl zb der linux oder apple nutzer? wo xp rauskam kannte ich niemand der sowas nutzen würde, jetzt sind in meiner bekanntschaft viele die neben windows ubuntu nutzen und ich selbst bin komplett auf apple umgestiegen... das sagt wohl ziemlich viel über die unzufriedenheit vieler benutzer über MS produkte...

hatte auch vista etwa ein monat lang zu testzwecken... danach wieder runtergehaun und xp drauf, das ich benutzt habe bis ich mir dann ein mac angeschafft habe,...
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25.07.2008 19:04 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -4
 
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Gerade diese 64-Bit-Variante macht mir noch Kopfschmerzen.

Viele meiner benötigten Audio-Plugins und Anwendungen werden in den nächsten 3 Jahren noch nicht vollständig durchgehend für 64 Bit reif sein.
Obwohl man dringend mehr als 4 GB Speicher benötigen würde.
Da nutzt einem die ganze neue Technik nichts.

Ich nutze zwar beruflich Vista auf 2 Rechnern, habe aber bis jetzt keinen Vorteil zu XP erkannt. Ich erkenne eigentlich eher Nachteile in der Bedienung, wenn man es als Poweruser benutzt. Vieles hat unter XP sauberer funktioniert.
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25.07.2008 19:33 Uhr von oehne
 
+6 | -1
 
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pc ist nicht euer ding, oder? hier wird so getan, als ob vista automatisch 64bit heißt...
die meisten die vista haben nehmen 32bit, weil es unter 64bit immer noch! massive treiber-probs gibt...
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25.07.2008 20:08 Uhr von Bender_Unit22
 
+7 | -3
 
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Ist doch logisch: dass grosse Unternehmen nicht sofort auf Vista umstellen, Manche arbeiten jetzt immer noch mit Win2000 und das einfach aus dem Grund, dass alle ihre alten selbstgeschriebenen und seit 10jahren nicht mehr supporteten Applikationen darauf noch laufen. So etwas umzustellen kostet nicht nur Zeit und Geld sondern letzten Endes auch Kunden, weil es dabei immer Problem geben wird. Ansonsten bietet Vista grade fuer Unternehmen gewaltige Vorteile was schon alleine die wesentlich verbesserten und mehr vorhandenen Gruppenrichtlinien zeigen.
Und zu den Hardware Anforderungen. Es gibt grade fuer Unternehmen Vista Versionen, die wesentlich weniger Hardware-Ressourcen verbrauchen und eben grade dafuer entwickelt worden sind.
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25.07.2008 20:24 Uhr von ylarie
 
+7 | -9
 
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@Schmu, Ammy, oehne: @Schmu und Ammy
Ich habe meinen Rechner jetzt seit einem Jahr, und um ihn richtig zu nutzen natürlich auch gleich Vista dazu gekauft.
Bisher hatte ich überhaupt keine Probleme, mal von dem miesen Service von Creative abgesehen.
Aber das ist ja nicht die Schuld von Microsoft.

@oehne
Eigentlich sollte es heute keine Treiberprobleme mehr geben. Außer vielleicht bei Billigteilen mit schlechtem Service dahinter.

Ich hatte nur Treiberprobleme bei meiner Soundkarte. Und die ist dann eben raus geflogen. Ganz einfach. ;-)
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25.07.2008 20:28 Uhr von Commander_J
 
+12 | -5
 
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Das Bild sagt mehr als 1000 Worte http://failblog.files.wordpress.com/...
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25.07.2008 20:48 Uhr von Lustikus
 
+9 | -7
 
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@ylarie: genau - ganz am Anfang hatte ich mit Vista ebenfalls Probleme, die aber nur darauf zurückzuführen waren, daß es eine Update-Version ist. Der hat halt Zicken gemacht bei dem, was ich unter XP laufen hatte.
Ansonsten - seitdem ich 64bit vista laufen habe rennt wie Sau keine Probleme...
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26.07.2008 04:24 Uhr von nopulse
 
+3 | -1
 
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mich: würde ja ernsthaft interessieren wie new coke tatsächlich geschmeckt hat - in europa gabs das ja nie und wenn dann vor meiner zeit als "bewusster" konsument ;)
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26.07.2008 07:52 Uhr von mmslulu
 
+5 | -6
 
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Vista: ist, wird und war nie durchsetzungsfähig.
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26.07.2008 08:42 Uhr von ylarie
 
+7 | -2
 
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@zeliha24: Also wenn Du mal einen Rechner sehen willst der mit, oder trotz, Vista schnell und ohne Probleme läuft dann komm einfach mal her.


Mal eine Frage an alle...
Warum bekommt hier jeder der sagt dass er keine Probleme mit Vista hat gleich eine schlechte Bewertung? Neid?

Es kommt doch nun wirklich zum einen auf die Zusammensetzund des Systems an, und ob es überhaupt stark genug ist dafür.
Bei Spielen schaut Ihr doch auch nach den Anforderungen.
Und wenn da was nicht läuft wird nicht so viel herumgehäult wie beim Windows.

Ein großes Problem sind aber auch die Nutzer...
Ich kenne da so zwei Leute.
Der eine installiert so ziemlich jeden Mist den er auf einer CD einer Zeitschrift findet. Und wundert sich dann dass sein System schon bald so lange zum hochfahren braucht und schlecht läuft.

Der andere hat ein Talent dafür sein Windows in Rekordzeit kaputt zu fummeln.
Da kann es schon sein dass er jeden Tag sein Windows neu installieren muss. Auch XP... ;-)

Wie gesagt, ich bin da eher bedacht in dem was ich tue, und ich hatte vorher einen Rechner mit XP, wobei das System über 4 Jahre lang stabil lief, und jetzt einen neuen mit Vista, welches auch schon wieder ein Jahr lang am Laufen ist.
Problemfrei!
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26.07.2008 09:15 Uhr von Lmax1
 
+4 | -4
 
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Kann die Studie nur bestätigen denn der neue Rechner, den ich mir gestern gekauft hatte, läuft auch wieder mit XP. Darauf habe ich extra geachtet und Angebote mit Vista ausgeschlossen - warum ein aufwendiges Downgrade, wenn ich den Computer auch gleich mit dem gewünschten System drauf bekommen kann?
Und da ich Freiberufler bin und den Computer gewerblich nutze, gibt´s jetzt wieder einen Firmen-PC mehr, der nicht unter Vista läuft. ;-) Und wohl auch eine "Firma" mehr, die nie auf Vista umsteigen wird - denn bis der nächste Rechner fällig wird, ist Vista Geschichte.
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26.07.2008 09:30 Uhr von Yuggoth
 
+3 | -3
 
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Byebye Vista: Ich finde den Vergleich mit der Classic Coke sehr treffend, ich hoffe doch sehr das Vista im Dunkel der Geschichte verschwindet befor wir über 50.000 PCs in der Firma umstellen müssen.
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26.07.2008 10:14 Uhr von nightfly85
 
+6 | -6
 
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Immer wieder faszinierend alle meckern über Vista aber keiner sagt was konkretes. Das stärkt mich nur in meiner Überzeugung mir Vista zu holen. Bei XP wurde damals auch gemeckert und jetzt ist jeder zufrieden. Und wer mit seiner 500Mhz-Gurke Vista installiert ist doch selbst Schuld.

Auch wenn ich weiss das ich jetzt wieder negative Kritik bekomme, aber so kann man mal sehen wie die Medien uns beeinflussen können. Vista ist echt nen Klasse System und hatte bisher keine Probleme. Ende.
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26.07.2008 10:45 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -3
 
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Vergleich ist unpassend da zwischen knapp 10 und nahe 0 Prozent doch noch ein Unterschied ist.
Zudem: Cola muss man nicht weiterentwickeln, Betriebssysteme schon.
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26.07.2008 11:14 Uhr von Lmax1
 
+4 | -3
 
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@Nachtfliege: Oh Mann, war das jetzt ein Beispiel für den PISA-Test, von wegen fehlendem Textverständnis? In allen Diskussionen über Vista/XP werden sämtliche Probleme ausführlich und konkret beim Namen genannt - man muss schon blind sein, um das übersehen zu haben. Oder von zu vielen "Medien" in seiner Aufnahmefähigkeit eingeschränkt ;-)

Konkret: Die ursprünglichen Performanceprobleme von Vista scheinen nach den jüngsten Updates behoben zu sein. Inzwischen läuft das System auf entsprechenden Rechnern wohl hinreichend flott & stabil. Aber diese "entsprechenden Rechner" liegen schon um einiges über den "500Mhz-Gurken"; auch jenseits der Ghz-Grenze läuft Vista noch lange nicht rund, und das ist offiziell von Microsoft bestätigt: Nicht umsonst wird XP weiterhin für kleine Laptops angeboten, weil Microsoft ansonsten in dem Marktsegment nichts mehr vorzulegen hätte. Und auch ansonsten ist der Ressourcenhunger nach wie vor immens - man muss also allein für das Betriebssystem eine Menge mehr an Hardware vorhalten, als die meisten Anwendungen eigentlich benötigen würden. Das allein ist schon mal ökonomischer Blödsinn.
Wenn man das System hat & alles läuft, gibt es immer noch Probleme, die man mit XP nicht hat - namentlich Hardwareinkompatibilitäten vor allem bei speziellerer Peripherie. Außerdem sind wieder mal die Möglichkeiten der manuellen Systempflege für den Nutzer verschlechtert worden, und das Design und die Aufteilung der Funktionen wurde so verändert, dass man als Umsteiger sehr viel Zeit mit Suchen verbringt. Und man muss eine Menge nachkonfigurieren, damit Vista nicht mehr "nervt".

Der schlimmste Mangel allerdings sind die fehlenden Vorteile. Denn manch ein Problem wäre vielleicht nach einer Umgewöhnungsphase behoben - aber warum sollte man diese Zeit (und Zeit ist Geld) investieren, wenn man Ende doch nur ein System hat, das in etwa dasselbe kann wie XP? Bei allem Motzen über XP: Man hatte von Anfang an handfeste Vorteile, die man gespürt hat. Größere Stabilität, Treiberinstallationen im laufenden Betrieb, und XP war das erste Windows, das mehr als ein DOS-Aufsatz gewesen ist /und/ auch reibungslos funktionierte. Solche Vorteile, die auch Anfangsprobleme und einen Umstellungsaufwand rechtfertigen würden, hat Vista nicht.
Ein bissel Optik, und möglicherweise Performancegewinne bei Anwendungen und Konfigurationen, die 99% der Nutzer ohnehin nicht laufen lassen. Für diese 99% ist Vista nur ein etwas umständlicheres XP, für das man einen teureren Rechner braucht. Bei diesen fehlenden Vorteilen muss man gar nicht mehr viele Nachteile nennen, um Vista abzulehnen.

Ich hoffe, das war jetzt konkret genug. ;)

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