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Frankreich: 35-Stunden-Woche wurde abgeschafft

Im Wahlkampf hatte Nicolas Sarkozy es schon angekündigt, nun macht er ernst. Die 35-Stunden-Woche ist nun Geschichte in Frankreich.

Das Gesetz sieht vor, das Arbeitgeber mit ihren Angestellten eine neue Wochenarbeitszeit verhandeln können. Im Jahr 1998 wurden die Wochenstunden von 39 auf 35 gesenkt. Damit wollte die Sozialistische Partei der Arbeitslosigkeit entgegenwirken.

Frankreichs Präsident Sarkozy sieht in der niedrigen Stundenleistung jedoch eine "allgemeine Katastrophe für die französische Wirtschaft".


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WebReporter: sockensteak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Woche, Stunde
Quelle: www.blick.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2008 13:40 Uhr von sockensteak
 
+0 | -0
 
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Früher hat man noch mit Tränen in den Augen drüber geschielt.Das ist jetzt vorbei.Warum sollte es den Franzosen besser gehen als uns.Wir sind doch Europa.
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24.07.2008 14:36 Uhr von tigga01
 
+18 | -1
 
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Nicht so hastig: In der Quelle steht schon drinn das die Gesetze für die 35 Stunden Woche nicht außer Kraft gesetzt wurden. Es wurden lediglich Ausnahmen geschaffen in denen Arbeitgeber mit der Belegschaft über längere Arbeitszeiten verhandeln können.
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24.07.2008 14:37 Uhr von Python44
 
+18 | -3
 
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Na dann kann sich Sarko: schon mal auf ein paar Generalstreiks vorbereiten. Die Gewerkschaften unserer Nachbarn sind da etwas handfester als unsere fetten Sesselpupser !
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24.07.2008 15:48 Uhr von oneWhiteStripe
 
+9 | -13
 
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@C3rone: deine kommentare werden immer dümmer. kaum zu glauben. aber an sich faszinierend wie jemand mit solch beschränkter sicht der dinge überleben kann....

du hast keine ahnung von frankreich, keine ahnung von UK...
aber hauptsache mal wieder den mund aufgerissen und schwachsinn gepostet...

troll dich...

PS: woher kommen gewerkschaften? informier dich bitte mal...kann ja nicht sein..hast du jemals eine richtige schule besucht? oder hast dich in der troll_uni eingeschrieben?
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24.07.2008 16:49 Uhr von maflodder
 
+7 | -5
 
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Ja klar Länger arbeiten heisst Massenentlassungen.

Sarkozy...du hast leider das falsche Volk erwischt, dein deutscher Nachbar würde in Begeisterungsstürme ausbrechen, nicht so aber deine Untertanen.

Und wieder werden die Bosse bedient, arbeitet der Sklave länger, können einige andere dafür gehen.

Applaus !
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24.07.2008 19:20 Uhr von Kassiopeia
 
+5 | -5
 
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Die Franzosen motzen weil sie jetzt mehr wie 35 Stunden die Woche arbeiten müssen, für viele Deutsche ist die 40 Stunden Woche seit Jahren Realität
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24.07.2008 20:37 Uhr von Savaric
 
+5 | -10
 
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Und das ist auch richtig so. 40 Stunden sind *nicht* zu viel. Ich arbeite gerne mehr, wenn ich dafür einen sicheren Job habe.
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24.07.2008 20:57 Uhr von stratze
 
+2 | -3
 
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@c3rone: "Während Deutschland sich aufgebaut hat, haben GB und Frankreich gestreikt. Deswegen sind wir nun vorne"

"Deswegen sind wir nun vorne"

"wir"

Stimmt. Deutsche Managerbrieftaschen müssen sich auch auf US-amerikanischen Golfplätzen sehen lassen können.
Eine Schande ist das, daß amerikanische Topmanager Jahresgehälter von fast schon einer halben Milliarde erwirtschaften und unsere Wirtschaftseliten mit mickrigen Milliönchen abgespeist werden. Da müssen wir eben härter und länger arbeiten.
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24.07.2008 22:02 Uhr von 102033
 
+6 | -6
 
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Mit täten 25 Std./Woche völlig ausreichen: Außerdem gäbe es dann keine Arbeitslosigkeit und Lohndumping
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24.07.2008 22:14 Uhr von Savaric
 
+3 | -4
 
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@102033: Nimm mal die rosa Brille ab..
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24.07.2008 23:48 Uhr von Davtorik
 
+3 | -5
 
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naja wer nicht arbeiten will der arbeitet in der regel nicht... ob das nun 4 stunden mehr oder weniger sind in der woche macht den bock bei den meisten auch nicht fett
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25.07.2008 04:06 Uhr von Xilyte
 
+3 | -7
 
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35 Stunden = Witz ich bin mir nicht mehr sicher wer es war, meiner Erinnerung nach der Gründer von Fischer Dübel also Herr Fischer.

Er wurde gefragt war er denn von der 35 Stunden Woche hielte. Seine Antwort:
"Die 35 Stunden Woche ist eine tolle Sache, sie hat nur den Nachtteil, daß sie bei mir schon am Mittwoch zu Ende ist".

Jeden Ingenieur den ich kenne arbeitet durch die Bank weg, egal in welchem Unternehmen seine 45+ Stunden Woche. Einige arbeiten sogar noch deutlich mehr. Das wirklich harte daran: in einem relativ großen hießigen Konzern wurden die Leute abgemahnt sobald sie über 40 Stunden gearbeitet haben. Um ihre Aufträge zu erfüllen mussten sie jedoch noch weiter arbeiten; also raus zur Stempeluhr und zurück in den Betrieb und ohne Lohn und Versicherungsschutz weitergearbeitet. Wirklich toll! Danke SPD!
Also die 35 Stunden Woche ist echt ein Witz, eine Giftspritze für die unsere Wirtschaft.
NFC
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25.07.2008 12:33 Uhr von skipjack
 
+1 | -2
 
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Schon witzig bei solchen Arbeitslosenzahlen, von einer Abkehr der 35 h Woche zu sprechen. (Ich rede hier von realistischen Zahlen, ohne 1€ und billigst Zwangsbeschäftigung, ect)

Zum Glück in Frankreich...

Doch die guten Franzosen können sich wenigstens wehren, im Gegensatz zu den Deutschen.

Seitdem, dank US-Bilanzmodellen, Löhne und Gehälter bei DAX-Unternehmen ausgewiesen werden müssen, ist mit Verwunderung fest zu stellen:
-Managergehälter sind nahezu führend in der €...
-Lohn- und Gehalt sind so zur Lachnummer verkommen, dass sogar PL-Erntehelfer "D" meiden...
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25.07.2008 13:44 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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Das sind u.a. die Auswirkungen der deutschen Lohndrückerpolitik, um die Exportpreise unten halten zu können. Darüber beklagt sich das EU-Ausland ja schon länger. Die Anhebung der französischen Arbeitszeit ist vermutlich nur die Reaktion darauf, da sie selbst ebenfalls in die Abwärtsspirale einsteigen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ist allerdings nur eine Vermutung.

Mal sehen, was die Franzosen dazu sagen...
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25.07.2008 14:43 Uhr von eherzel
 
+1 | -1
 
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und da soll nochmal einer behaupten, Politik und Wirtschaft arbeiten nicht Hand in Hand!!!
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25.07.2008 18:27 Uhr von Montauk
 
+1 | -3
 
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gesetze der nachfrage, und dem angebot: auch wenns mal wieder keiner unter den propagierten verstehen will.

mit weniger leuten das selbe, oder mehr zu produzieren/verkaufen, schafft bzw. erhält arbeitsplätze, im konkurrenzkampf.

nachbarländer, oder ländereien wie china, halten sich arbeitskräfte für einen euro pro tag, mit einer 60 stundenwoche.

da können die arbeitgeber wenig dafür, daß sie von den arbeitern immer mehr verlangen müssen, für weniger geld, wenn sie sich den gesetzen des marktes stellen müssen.

die globalisierung bringt es mit sich, daß zölle mehr und mehr fallen, und somit den billigsten konkurrenten, die meiste arbeit/ertrag erwartet.

auf die selbstheilungskräfte der märkte, würde ich daher nicht unbedingt vertrauen ;)

übungen im verzicht und der genügsamkeit, wird über kurz oder lang zum volkssport werden.
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26.07.2008 03:38 Uhr von Montauk
 
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natürlich: hab ich recht, AMB =>

"arbeit schafft arbeit", und nicht eierschaukeln.

aber das mal den sozen zu erklären, ist schwierig.


in der ehemaligen ddr war vollbeschäftigung nur deswegen möglich, weil es keine konkurrenz gab.

und da spielte es eben auch keine rolle, daß alle viertel stunde pause gemacht wurde, weil man aufs material wartete.

geld war genügend vorhanden, nur in den regalen der geschäfte herrschte meist gähnende leere.
(außer für bonzen, in entsprechenden geschäften und preisen, wo man aus dem westen alles kaufen konnte)

diese situation entstand dadurch, dass eine vollkaskogesellschaft für ihren wohlstand auch entsprechend etwas leisten muss, und das klappt bei geöffneten märkten nicht, wenn man eier schaukelt.


china ist nur ein krasses beispiel, was konkurrenz wirklich bedeuten kann.
umsonst hat die volksrepublik keine jährlichen traumhaften wachstumsraten von 10 prozent.

ob das nun allen in den kram passt oder nicht, am wenigsten interessiert daß die multinationalen konzerne, die ihren standort wechseln, wie andere ihre unterwäsche.


fragt doch mal rum, zu welchen konditionen bei uns berufseinsteiger, wenn überhaupt, eingestellt werden, nach dem sie jahre lang unbezahlte praktikas hinter sich hatten.

über kurz oder lang weht auch für eingesessene berufstätige, der wind bald aus einer ganz anderen richtung.

die kreditkrise/liquiditätskrise reißt nicht nur banken mit, sondern vor allem auch die wirtschaft, die auf frisches kapital angewiesen sind.

naja, die fetten jahre, wie zu DM-zeiten, sind längst vorbei.
derweil stehen wir noch am anfang, einer ernsthaften krise.
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26.07.2008 03:44 Uhr von Montauk
 
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geschreibsel: entschuldigt meine wortbildungen um viertel vor 4 =>

der sinn jedoch, müsste aber einleuchten.

ansonsten kann ich den verkappten sozen gerne nachhilfe geben...
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27.07.2008 00:14 Uhr von MrRazor
 
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Muss Präsident: Sarkozy jetzt auch mehr als 35 Stunden arbeiten?

Antwort: Nein, damit würde er sich ja ins eigene Fleisch schneiden.
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27.07.2008 05:43 Uhr von Montauk
 
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35 stunden: verbringt sarkozy alleine mit händchen halten seiner bruni, den rest der zeit verbringt er wohl beim friseur und im flieger ;)

aber dafür wurde er ja auch gewählt, für repräsentative zwecke.

bei sachfragen, wie etwa den lissabon-verträgen, hat keiner der marionetten wirklich ahnung, für was er da eigentlich eintritt.

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