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Nicaragua: Honecker-Witwe kritisiert kapitalistisches Erziehungswesen in Deutschland

Margot Honecker, Witwe des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honeckers, hat in Nicaragua ihren Unmut über das deutsche Erziehungswesen bekundet.

Während eines Besuches des nigaraguanischen Erziehungsministeriums gab die 81-Jährige ihr Bedauern zum Ausdruck, dass sich die Erziehungsprogramme in Deutschland nach der Wende gewandelt hätten und sich nunmehr an der Politik des Kapitalismus orientierten.

Die Ex-Firstlady der DDR forderte die anwesenden Genossen auf, sich in Nicaragua für weitere Verbesserungen des Erziehungswesen einzusetzen. Die Nähe der Sandinisten-Regierung zur Honecker-Witwe wird in Diplomatenkreisen angesichts deutscher Entwicklungshilfegelder kritisch betrachtet.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Witwe, Erziehung, Nicaragua, Honecker
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2008 13:43 Uhr von Noseman
 
+22 | -6
 
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Wo sie recht hat, hat sie recht: Die Betreuung der Kinder ist in Deutschland unter aller Sau.

Ganztagsbetreuung ist in zahlreichen Ländern die Regel, hier leider die Ausnahme.

Besonders Alleinerziehende sind deshalb bei uns voll am Arsch und fast immer auf Hartz IV angewiesen.
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24.07.2008 13:45 Uhr von Hier kommt die M...
 
+13 | -18
 
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Senile Hexe: Aber eigentlich ist doch das nichts Neues, die BRD war doch schon immer der böse kapitalistische Klassenfeind für die ollen Kommunisten..lol

Droht der bösartigen Schnepfe eigentlich ne Strafe, wenn sie sich hier blicken lassen würde?
Oder galt das nur für ihren Alten, als sie geflüchtet sind?

Ansonsten soll sie doch labern, das erledigt sich auch irgendwann auf natürliche Weise^^
Und mal ehrlich..wen interessiert schon, was sie in Nicaragua labert..soll sich ihren Orden ans Hirn heften und gut isses.
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24.07.2008 13:53 Uhr von oneWhiteStripe
 
+18 | -7
 
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tja da hat sie leider recht. musisches wird vernachlässigt. BWL und der anderen schwachsinn gefördert....schaut euch an welche unis welches geld bekommen...

und was zählt denn bei uns noch? geld, proleten_design a la D&G oder sonstiger kram...

geld,geld,geld,geld...etwas anderes zählt für uns anscheinend nichtmehr...her mit euren "minus"-wertungen!
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24.07.2008 14:03 Uhr von Siddhartha68
 
+7 | -8
 
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Interessant: dass Frau Honecker so über Deutschland ablässt.

Schließlich lebt sie nicht schlecht von dem kapitalistischen Staat. Monat für Monat fließen 1500 Euro an sie. Ob sie das auch von Moskau gekriegt hätte ?

Aber wie schon geschrieben: manche Dinge erledigen sich ja von alleine.
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24.07.2008 14:35 Uhr von Mistbratze
 
+10 | -1
 
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Sicher, hat [meine] die ehemalige Bildungsministerin nicht ganz Unrecht. Im Schulsystem der DDR wurde sehr großen Wert auf Naturwissenschaften Mathe, Physik, Bio [ok. Hier kam in der 8. Klasse die Aufklärung zu kurz], Chemie und Astronomie gelegt. Andere Fächer wie Kunsterziehung kamen zu kurz. Ich glaube da gab es pro Schulwoche 2 Unterrichtsstunden.

Andererseits waren auch politische Fächer groß geschrieben. Siehe Staatsbürgerkunde [Stabü] oder Geschichte. Denn das Fach Geschichte war stark politisiert, so wie alle Gesellschaftsfächer. In Geschichte, 2er Weltkrieg wurde ausschließlich auf die Rote Armee und den kommunistischen Widerstand eingegangen. Vieles wurde unterschlagen, wie z.B. der Asiatische Raum. Geschichte Klasse 10 war eine einzige Huldigung der Errungenschaften des Sozialismus.

Im Schulsystem der Frau Honnecker ging es einzig und allein darum gebildete Parteisoldaten zu züchten.
Frau Honnecker sollte sich mal fragen warum Kinder von „anders denkenden“ Eltern bestraft wurden in dem diesen Kindern trotz Spitzennoten der Zugang zur EOS [erweiterte Oberschule = Abitur] verwehrt wurden.
Frau Honnecker sollte sich mal zum Thema Zwangsadoption zu Wort melden, da war diese Person ganz tief drin verstrickt.
Frau Honnecker sollte sich mal zum Thema Heimkinder und Spezialheimkinder zu Wort melden. Ich habe von damaligen Klassenkameraden Dinge gehört die grenzten an Kindesmisshandlung.
Das sind aber Themen mit denen will sich diese Person natürlich nicht auseinander setzen
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24.07.2008 16:28 Uhr von Antr0
 
+2 | -3
 
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Lieber kapitalistisch & dafür friedliche Schule: Tja, es mag ja sein, dass Alle über das "kapitalistische" deutsche Schulsystem schimpfen, was geht.
Allerdings finde ich das um einiges besser, als dass wir unsere Kinder ab Morgen wieder in den, in der DDR (von Margot Honecker) eingeführten, "Wehrunterricht" (mit Waffenausbildung an Luftgewehren und der KK-MPi 69) schicken.

Pax semper! Friede für immer!
Von mir aus hier an all die Leser da draußen....
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24.07.2008 16:44 Uhr von Mistbratze
 
+1 | -0
 
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@ Antr0: stimmt, du hast Recht. Wehrunterricht bzw. Zivilverteidigung hatte ich neben PA [PTU] und ESP glattweg vergessen zu erwähnen. Ist halt wirklich schon zu lange her.

Infos zum Wehr- bzw. wehrkundeunterricht findet man bei wiki.

http://de.wikipedia.org/...
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24.07.2008 18:01 Uhr von Falkone
 
+3 | -2
 
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Schlechter war das DDR-Bildungssystem keinesfalls! Nur gab es einen Haufen Zeug, was keiner braucht....

Staatsbürgerkunde, Zivilverteidigung bei den Mädels und Wehrerziehung bei den Jungs gehört da in erster Linie dazu.

UTP (Unterrichtstag in der Produktion oder Praxis) war eigentlich gar nicht so nicht so schlecht.
In ESP (Einführung in die sozialistische Produktion) haben wir viel Theorie gehabt und u.a. auch "Technisches Zeichnen" gelernt.

Ich war mit 18 Jahren Facharbeiter, dann war ich bei der NVA und anschließend habe ich drei Jahre studiert, d.h mit 24 Jahren war ich bereits Ingenieur (aber kein Wunderkind).

Heute haben manche mit 30 noch nicht mal einen Facharbeiterabschluss !!!

Deswegen sollte der alte Honni-Drachen aber nicht abheben, es könnte ja sein, das mit über 80 Jahren die Landung nicht mehr ganz so glattläuft....

*schadenfroh in die Runde guckt*
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25.07.2008 02:27 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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ganz unrecht: hat sie nicht

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