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München: Beim abbiegen Radfahrer übersehen, 42-Jähriger wurde überfahren

Wie die Polizei mitteilte, passierte der Unfall in den Abendstunden von Mittwoch auf Donnerstag. Der LKW Fahrer übersah den Radfahrer und verursachte so den Unfall.

Der 42-Jährige wurde zudem mehrere Meter mitgeschleift nachdem er unter ein Vorderrad geriet.

In einer Klinik erlag der Mann wenig später seinen schweren Verletzungen.


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WebReporter: [email protected]
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Radfahrer
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2008 08:19 Uhr von [email protected]
 
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Solche Unfälle passieren leider aus Unachtsamkeit. Meine Freundin musste sowas mal miterleben, an einer Kreuzung wurde einem Rentner über die Beine gefahren auch von einem LKW, wirklich heftig.
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24.07.2008 10:57 Uhr von mr_bob_dobalina
 
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traurig, aber keine "news": in bln werd ich ja fast 2x täglich umgefahren :o)
zG sind die beine noch dran ^^
ist wirklich eher alltägliche situation
"abbiegendes auto erwischt radfahrer"

leider ist es hier mit schlimmen folgen geschehen.
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24.07.2008 11:50 Uhr von Python44
 
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Bei uns in der Stadt: erleb ich regelmässig ähnliche "fast"-Situationen. Ohne jetzt diesen tragischen Todesfall relativieren zu wollen (Mein Beileid den Hinterbliebenen), sehe ich die Ursache in der Sorglosigkeit der meisten Radfahrer. Die eiern da vor sich hin, gucken weder nach links noch nach rechts, sind ja auf dem Radweg "im Recht", fahren ohne zu gucken an Tankstellenausfahrten vorbei, fahren entgegen der Fahrtrichtung über rote Ampeln, stellen sich an Ampeln im toten Winkel von LKW auf etc. etc... (Von den "Outlaws" die in völliger Ignoranz der STVO die Strassen bevölkern ganz zu schweigen.)

Als Motorradfahrer lernt man als erstes auf ALLE anderen Verkehrsteilnehmer zu achten, mit der grundsätzlichen Prämisse, dass diese einen selbst grundsätzlich NICHT sehen und soll seinen Fahrstil dementsprechend anpassen. So fahr ich seit 18 Jahren unfallfrei (toi toi toi !). Die meisten Radfahrer jedoch tun als wären sie allein auf der Strasse.

Das man im Recht war bringt einem wenig, wenn man im Krankenhaus oder in der Kiste liegt. Ich möchte keine Inschrift haben die lautet: "Aber er hatte doch Vorfahrt gehabt"
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24.07.2008 13:32 Uhr von Ryback
 
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@Python44: Diese "sorglosen" Fahrradfahrer gibt es zweifellos, und ich muss auch immer den Kopf schütteln, welche gefährlichen Situationen teilweise herausgefordert werden, aber Tatsache ist doch auch, dass die meisten Autofahrer keinerlei Rücksicht auf Radfahrer nehmen.

Wenn ich meinen normalen Arbeitsweg als Beispiel heranziehe, kann ich grob geschätzt pro Kilometer, der sich nicht auf einem Radweg zurücklegen lässt, mit einer gefährlichen Situation seitens eines Autofahrers rechnen. Überholmanöver, bzw. Vorbeifahrten, bei denen der rechte Außenspiegel fast meinen Lenker berührt sind praktisch an der Tagesordnung. Auch dass mir die Vorfahrt genommen wird, wenn der Autofahrer abbiegt, ist keine Seltenheit. Besonders gefährlich sind aber auch die Radwege, die parallel zur Hauptstraße die Seitenstraßen kreuzen: nur selten halten Autofahrer wirklich an der Markierung des Radweges an, um nach eventuellen Radlern zu schauen; die meisten fahren direkt vor bis zur Hauptstraße, ohne sich darum zu kümmern, ob evtl. auf dem Radweg was kommt. Wenn man da als Biker nicht ständig vorausschauend fährt, hat man praktisch schon verloren.
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24.07.2008 14:05 Uhr von Python44
 
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@ Ryback: Klar liegt die Schuld beim Autofahrer, der besser aufpassen müsste.
Das bringt mir aber gar nix, wenn ich nicht vorrausschauend und defensiv fahre - egal ob Fahrrad oder Mopped. Da verzichte ich lieber einmal auf mein "Recht", als das mich irgendsoein Schwachmat über den Haufen fährt...
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13.12.2008 12:11 Uhr von epeters
 
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Sicherheitsproblematik: Das prinzipielle Sicherheitsdefizit von fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen ist seit gut 20 Jahren bekannt und erwiesen, unter Anderem weil Kraftfahrer nicht in der LAge sind komplexe Abbiegesituationen mental und kognitiv angemessen zu bewältigen und auch oft nicht in der Lage oder Willens sind hinreichend zu schauen.

Ein anderes Defizit brachte eine Umfrage zu Tage:

26% aller Kraftfahrer sind der Meinung Radfahrer auf fahrbahnbegleitenden Radverkehrsanlagen hätten keinen Vorrang, weiteren 14% wissen nicht ob sie Vorfahrt haben oder nicht - ihnen ist diese Regel unbekannt.

ervin

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