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Muammar al-Gadaffi lässt Eidgenossen verhaften

Nachdem sein Sohn Hannibal wegen Misshandlung einer Bediensteten in einem Schweizer Hotel verhaftet wurde, setzt Muammar al-Gadaffi auf Brachialgewalt. So wurde zum Beispiel im Zuge seines vermeintlichen Rachefeldzuges der Generalmanager des Nahrungsmittelmultis Nestlé verhaftet.

Allerdings wurde dieser, nachdem sich herausgestellt hatte, dass er Ägypter und nicht wie angenommen Schweizer Staatsbürger war, wieder frei gelassen. Weiterhin wurden Flüge in die Schweiz kurzerhand gestrichen und libysche Diplomaten aus Bern abgezogen.

Zwei Eidgenossen befinden sich im Folge der tyrannischen Verhaftungswelle in Haft. In Bern wurde ein Krisenstab einberufen. Libyen stellt allerdings einen wichtigen Teil des ins Land fließenden Erdöls und so setzt man vorsichtig auf Gespräche, schließt handelsbeschränkende Maßnahmen jedoch nicht aus.


WebReporter: Antr0
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Muammar al-Gaddafi
Quelle: www.blick.ch
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2008 06:18 Uhr von Antr0
 
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Und das nur wegen einem - einmal mehr verkommenen - Thronfolger, der sich nicht unter Kontrolle hat. Aber wie der Sohn so der Vater.
Ich kann die Schweiz nur ermutigen es diesem narzisstischen Diktator mit barer Münze heimzuzahlen. Man darf solchen Tyrannen nicht Alles durchgehen lassen, sonst wird es in Zukunft immer wieder als Druckmittel eingesetzt. Hopp Schwitz!
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24.07.2008 10:06 Uhr von vostei
 
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Wenn mich nicht alles täuscht: heißt Retorsion, dass man irgendetwas sagt, aber das genaue Gegenteil dann tut...

Es kann also noch richtig lustig werden, also - Hopp Schwitz!

Was ich interessant finde ist, dass der Sohnemann schon mal im Exil lebte, ich glaube sogar in Ägypten, da war nämlich mal was wg eines Putschversuchs vs seinen Vater... (bin nicht sicher, weil der olle Muammar so viele Zwerge hat)
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24.07.2008 10:39 Uhr von Hirnfurz
 
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Es heisst: "Hopp Schwiiz" und nicht Schwitz. Hat ja nix mit schwitzen zu tun ;-)

Ansonsten gebe ich dem Autor recht. Kaum zu glauben, was so etwas auslösen kann, nur weil ein reicher Balg sich nicht benehmen kann. Was allerdings der Generalmanager von Nestlé damit zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

Hoffentlich bekommen sich bald alle Beteiligten bald wieder ein und regeln das ganze friedlich.
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24.07.2008 15:46 Uhr von Hier kommt die M...
 
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ähm..Gadaffi hat gerade der Schweiz: den Ölhahn zugedreht..

http://tages-anzeiger.ch/...

Ich hoffe, alle anderen Staaten lassen den Terroristenführer jetzt in seinem Öl ersaufen.
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24.07.2008 16:07 Uhr von Antr0
 
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Heiter weiter: Tja da geht es mächtig heiter weiter...

präpotent & primitiv - genau wie seine libyische Innenpolitik...

Was da unsere lieben Eidgenossen dafür können ist fraglich.
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24.07.2008 16:20 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Was die dafür können? Das steht doch in meier Quelle *gg*

"Ferner wurde mit «neuen Massnahmen» gedroht, sollte die Schweiz nicht «innerhalb der nächsten Stunden» den Fall Hannibal Qadhafi zu den Akten legen. Der Sohn von Staatschef Moammar Qadhafi, Hannibal, und dessen Ehefrau waren am vergangenen Dienstag in Genf festgenommen worden."

Was sind neue Maßnahmen? Ist das ne Kriegsdrohung, nur weil sein Rotzlöffel die selben schlechten Manieren wie der Vater selber hat?

Ja, das ist die Art und Weise, wie gewisse Menschen mit Kritik umgehen können und sich selber über jedes Gesetz stellen.
Hoffentlich bricht ihm das endlich das Genick...aber ich fürchte, das geht noch ein paar Jahre so weiter.

Liebe Schweiz, lass dich bitte nicht von dem Terroristen erpressen!
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24.07.2008 17:28 Uhr von Fleischor
 
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Naja, vll. lernt: dieses Arschloch dann endlich mal daß man so nicht mit Menschen um zu gehen hat, da es Folgen nach sich zieht.

Aber schon lustig wie ein Land das zu über 80% aus Wüste besteht, einem zivilisierten Staat droht ;)
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24.07.2008 20:57 Uhr von webfliege
 
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An anderer Stelle habe ich geschrieben, dass die Schweiz jetzt noch kleiner ist.
An dieser Stelle sage ich aber:Die Schweizer hatten recht.
Da zeigt es sich, dass Gadaffi kein Staatsmann ist.
Aus Rache Unschuldige verhaften ist wirklich kindisch und er macht sich vor der Welt lächerlich.

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