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Schriftsteller Walser verteidigt deutsche Manager bezüglich Schmiergelder

Das derzeit in den Medien überaus negativ bewertete Verhalten deutscher Manager, denen eine Beteiligung an Schmiergeldzahlungen vorgeworfen wird, ist dem Schriftsteller Martin Walser nicht ganz geheuer. In anderen Ländern, wie Frankreich, "kräht kein Hahn" danach, ob bestochen wurde.

In einem Interview mit dem Magazin "Capital" nimmt der renommierte 81-jährige Schriftsteller den früheren Siemens-Vorstandschef Heinrich-von-Pierer in Schutz. Die Angriffe auf ihn ergingen in "ver­mutungs­verdächti­gungs­vir­tuo­sen" Argumentationen. Beweise gebe es jedoch nicht.

Auch Klaus Zumwinkel gibt Walser Rückendeckung. Wenn ein Mann in Liechtenstein eine Million Euro am Steuersäckel vorbei brachte, solle sich der Staat überlegen, "warum sowas passiert". Dem "wollüstigen Interesse" der Masse zu den im Korruptionssumpf Steckenden geben Medien gerne nach, meint Walser.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Deutsch, Manager, Schriftsteller, Schrift, Schmiergeld
Quelle: www.rheinzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.07.2008 09:40 Uhr von vostei
 
+6 | -2
 
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Ich liebe ihn - den Walser: Und die, die ihn als Gastredner bezahlen. ^^

Er ist ein Schwabe, das muss man Verständnis haben. :o)
(her mit rot!!!)
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24.07.2008 10:27 Uhr von pippin
 
+7 | -1
 
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Interessant: Da "schummeln" einige hohe Tiere "ein klein wenig" und Herr Walser findet das okay?
Hat er womöglich selber ein paar Euronen in Liechtenstein geparkt, oder wie muss ich seine Rückendeckung für Herrn Zumwinkel verstehen?

Es ist nunmal bei uns so geregelt, dass Bestechung und Korruption strafbar ist. Also haben sich gefälligst auch die Manager daran zu halten. Da muss sich der Staat nicht fragen warum so was passiert, sondern wie kann man es verhindern und ahnden.

Unsereins - als kleiner Kacker - wird doch schon vor den Kadi gezerrt, wenn er auch nur 1 popeligen Euro bei der Steuererklärung nicht angibt.
Und dann sollen die Großen einfach so weitermachen dürfen?

Prima Einzelleistung, Herr Walser!
Und jetzt: Fresse halten und ab in die Ecke ... schämen.
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24.07.2008 10:44 Uhr von pippin
 
+7 | -0
 
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@c3rone: Der "Kleine Mann" wird dafür aber ordentlich zur Kasse gebeten, wenn er erwischt wird.
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24.07.2008 10:45 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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@C3rone: Bedenke: du brauchst ungefähr 1250 1/3 kleine männer um ein mittelgroßer zu werden, aber ein walser genügt, um die ganz großen noch ein bisseken wachsen zu lassen... (wenn es nach ihm und seine logik ginge)
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24.07.2008 11:19 Uhr von datenfehler
 
+2 | -0
 
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@C3rone: "Manager auch. Diese verlieren sogar oft noch ihren Job, stehen negativ in den Medien etc."
In welchen Märchenbuch hast du das denn gelesen???

Die bekommen einen anderen Posten in einer anderen Firma und machen weiter wie gehabt. Jeder in solchen Kreisen hat Freunde und Freundesfreunde, die einen neuen Job besorgen können.

Geschäft an die Wand gefahren bei Firma A? Kein Problem! Wirste Aufsichtsrat bei Firma B! Der gehts noch gut....

Was??? Geld verschwinden lassen bei Firma C? Kein Thema! Das is rausgekommen, als er schon bei Firma D noch mehr Geld verschwinden ließ; was jetzt natürlich noch keiner weiß!

Klar sorgen solche Skandale mal kurzfristig für negative Schlagzeilen, aber 2 Gründe, warum das keine bzw. wenig Auswirkung auf die Skandalnudeln hat:
1. Entscheidet nicht das Volk sondern Aufsichtsräte etc. welche schlimmen Finger managen sollen.
2. hat das dumme Volk die böse Schlagzeile in der darauf folgenden Woche schon wieder vergessen...
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24.07.2008 12:19 Uhr von vostei
 
+2 | -1
 
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lieber C3rone: wenn Dir die Argumente ausgehen solltest Du einfach mal Pause machen tief Luft holen und nachdenken und bitte nicht schreiben was DU meinst, was für andere User typisch ist (siehe den Taserthread) oder wie in diesem Thread andere User beleidigen, nur weil sie nicht deinem Weltbild entsprechen.

Argumentiere bitte und sage mir zB wie es zZt mit der Marktwirtschaft bestellt ist unter dem Aspekt der Spekulation, der Profitgier, die alles über den schnellen Mammon regeln will und dem kostengünstigen Outsourcen diversester Existenzen Managertätigkeiten der Moderne) ...- es gab mal eine funktionierende Marktwirtschaft, ja, da gebe ich dir recht...

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