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Am "Bonner Loch" ist Alkohol weiter verboten

Der Besitzer eines Kiosks auf dem Bonner Loch hatte geklagt. Das seit 1. Juli dieses Jahres eingeführte Verbot auf den Verzehr alkoholischer Getränke ist rechtens, wie das Verwaltungsgericht Köln nun entschieden hat. Das Gericht verwarf damit eine Beschwerde gegen die städtische Verordnung.

Der Geschäftsmann sei in seinen Grundrechten nicht verletzt, urteilten die Richter. Vielmehr wolle man von städtischer Seite aus "Gefahrenabwehr" betreiben.

Der Mann hatte sich in seiner Beschwerde unter anderem auf die Eigentumsgarantie (Art. 14) und die Berufsfreiheit (Art. 12) berufen. In beiden Fällen aber sahen die Richter keinen Grund, der Beschwerde des Mannes zu entsprechen.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Alkohol, Loch
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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23.07.2008 22:20 Uhr von claeuschen
 
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Schade, wäre ein Anwärter für den "Goldenen Amtsschimmel". Aber ganz im Ernst: In den Städten wird immer mehr verregelt. Parken ist verboten, Alkohol trinken in der Öffentlichkeit, in U-Bahn, das Rauchen in Kneipen und das spät abendliche Pinkeln am Straßenbaum. Wie wär's mit folgender Idee, liebe Weltverbesserer: Umweltplakette für die Zigarette, von wegen Rußfilter und so. Man könnte drüber lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
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24.07.2008 09:08 Uhr von tigga01
 
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An den Autor: Schonmal darüber nachgedacht das es einen Grund für bestimmte Regulierungen gibt? Ok, das Bundeskasperletheater kleckert nicht mit sinnlosen Ideen, aber hin und wieder, so wie in den meisten von dir benannten Fällen, kommt da tatsächlich mal was vernünftiges in den Köpfen der Regierenden zustande.

Ich persönlich finde es zum Beispiel angenehm auf dem Weg zur Arbeit bzw. auf dem Weg nach Hause nicht von Mitbürgern mit Fahne begrüsst werde.
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24.07.2008 09:15 Uhr von vostei
 
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Selber schuld...^^: Damit meine ich nicht den Geschätsmann, sondern die Konsumenten...

Regeln werden nur aufgestellt, wenn irgendjemand irgendetwas übertreibt, so ist das nunmal.

Wenn ich zB sehe, was inzwischen teilweise auf den Neckarwiesen in Heidelberg abgeht - OK, das war früher auch schon so, aber eben nicht in Masse und so extrem...

*selber schuld!*
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24.07.2008 09:18 Uhr von rcrow
 
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@autor: kennste das bonner loch? nein? dann haste was verpasst...da stehen jeden tag, zu jeder uhrzeit irgendwelche leute (sagen wir mal unterschicht) mit ner bierflasche und ner kippe in der hand...! vom geruch will ich da unten jetzt gar nicht mal reden!

mach natürlich einen super eindruck, wenn man als tourist am bonner hauptbahnhof ankommt und direkt diese leute sieht...!

bin froh, dass seit kurzem das ordnungsamt bzw. die polizei ins bonner loch gezogen ist, seitdem ist dort nämlich ruhe und frau kann auch nachts mehr oder weniger beruhigt zur u-bahn gehen!
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24.07.2008 09:24 Uhr von bitchslaughter
 
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verbot: Kann mir jemand sagen worauf sich dieses Verzehrs-Verbot bezieht? Ich hab da wohl was nich mitbekommen... bezieht sich das jetz nur auf das "Bonner Loch" ?
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24.07.2008 10:09 Uhr von sluebbers
 
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@autor: "In den Städten wird immer mehr verregelt....Alkohol trinken in der Öffentlichkeit, in U-Bahn,...das spät abendliche Pinkeln am Straßenbaum."

damit habe ich überhaupt kein problem. diese dinge verursachen immense kosten für straßenreinigung und grünflächenpflege. und die zahlst auch du als steuerzahler. ich lebe nicht gern im müll, und eine grünanlage möchte ich auch noch betreten können ohne überall pisse riechen zu müssen.
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24.07.2008 10:48 Uhr von solitude
 
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Ich finde die Veorordnung o.k. Nichts gegen ein Bier im Park oder am See, aber was teilweise im öffentlichen Raum konsumiert wird, ist in meinen Augen krank. Und das völlig betrunkene auf Plätzen und in Parkanlagen kein schönes Bild sind, ich glaube das wir da nicht streiten brauchen. In meinem Wohnort gibt es eine ähnliche Verordnung und die finde ich in Ordnung, weil mein Wohnort stark vom Tourismus abhängig ist, und wer sieht schon gerne völlig Besoffene, die dann wohlmöglich auch noch unbeteiligte anpöbeln?
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24.07.2008 11:04 Uhr von BowlingKegel
 
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Absolut: richtig!
Ich habe vor einiger Zeit mal überlegt, nach Bonn zu fahren ( das ist jetzt 2 Jahre her) und ein Bekannter von mir meinte, dass ich bloß einen Zug nehmen sollte, der Mittags ankommt, damit viele Menschen da sind.
So weit war es schon!
Ich finds toll, dass es diese Regelung jetzt gibt.
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24.07.2008 13:02 Uhr von claeuschen
 
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@alle: Provokante Frage vorneweg:
Seid Ihr alle schon älter als 85????

Ich persönlich pinkel nicht an Bäume, esse nicht in U-Bahnen und besaufe mich nicht öffentlich. Aber brauchen wir tatsächlich immer neue Regeln, um das Problem (wenn es denn eins sein sollte) unserer Meinung nach zu lösen?

Ich meine: Nein, brauchen wir nicht.
Im Gegenteil: Staatliche Stellen verführen uns mit dem süßen Gift der Bevormundung. Es ist ja so bequem, sich hinter dem immer enger werdenden Rechtsrahmen zu verstecken, statt die Ursache anzugehen. Aber der Staat wird uns noch früh genug enttäuschen, liebe Moralisten.

Wir sehen uns in der nächsten Wirtschaftskrise wieder.
Dann nämlich muss der "allmächtige" Staat mit seinem ganzen Regelungsapparat, dessen Umfang nicht einmal Experten in den eigenen Reihen bekannt ist, klein beigeben und zugeben, dass er unser Leben doch nicht so regeln kann, dass auch ja alle (und ich meine) alle glücklich sind. (Wann ist der Deutsche denn mal glücklich?)

Machen wir uns nichts vor, es wird immer Schmutz in großen Städten geben. Da werden auch Gesetze, Verordnungen, Bußgelder und die ganze Palette staatlicher Instrumente nichts ändern. Seien wir also skeptisch, wenn Moralinsabberer uns vorgaukeln, sie könnten für eine heile, friedliche und porentief reine Welt sorgen. Sie können es nicht und wollen doch nur unsere Stimme.

Frei nach dem Motto:
"Kauft mehr Zigaretten, aber raucht sie nicht.
Kauft mehr Autos, aber verbraucht möglichst wenig Benzin.
Kauf mehr Süßigkeiten, aber gebt sie nicht Euren Kindern

Liste kann gerne ergänzt werden.;-))
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24.07.2008 23:28 Uhr von mustermann07
 
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claeuschen: Los, stecken wir uns Blümchen in die Haare und lass blowing in the Wind singen.

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