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2009: Computerindustrie steht ein hartes Jahr bevor

Auch vor der IT-Branche macht die Konjunkturkrise nicht halt: Investitionen werden aufgeschoben, stattdessen wird gekürzt und eingespart. Wo Cloud Computing einst als Hoffnungsschimmer am Horizont über das magere 2008 hinwegtrösten sollte, strebt die Branche stattdessen nach Konsolidierung.

Die Analysten von Goldman Sachs haben 100 IT-Führungskräfte nach Personalplänen und Entwicklungsbudgets befragt. 48 Prozent der Befragten rechnen mit Kürzungen bei freien Mitarbeitern, elf Prozent werden den Rotstift auch bei den Angestellten im eigenen Haus ansetzen.

Mit aufregenden Innovationen ist 2009 ebenfalls nicht zu rechnen: Die Ausschöpfung der bestehenden Potenziale steht im Vordergrund, denn neben dem Personal werden auch Investitionen in Infrastruktur und Plattformen zurückgeschraubt.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Computer
Quelle: www.rooster24.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2008 15:34 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Schaut so aus, als bliebe "Cloud Computing" fürs erste mal nur ein schönes Versprechen... was auch immer man sich im Endeffekt darunter vorstellen darf ;)
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23.07.2008 15:50 Uhr von mediareporter
 
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klar... es ist ja mit den IT-innovationen nur so , dass die immer besser klingen, als die erfahrung dann lehrt - ich sag nur web 2.0 ;)

im nachhinein ist aber natürlich leicht reden, weil man sich ja unglaublich schnell auf alle medialen u technischen veränderungen einstellt
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23.07.2008 15:51 Uhr von borgworld2
 
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Sparen sparen sparen: Jup noch mehr sparen, vielleicht wenn die ersten Firmen pleite gehen weil ihre IT komplett kaputt ist merken die ersten das es so nicht weitergeht.
Ohne richtige Fachkräfte die natürlich auch Geld wollen und richtige Konzepte/Umsetzungen und die richtige Hard- und Software geht es auf dauer einfach nicht.
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23.07.2008 16:55 Uhr von Polymat
 
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immer auf das schlimme unsere welt geht dem ende entgegen .. überall nur mord & todschlag, kürzungen, pleiten und armut. wie lange geht das noch so weiter ?
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23.07.2008 18:04 Uhr von JoeFidelic
 
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@polymat naja, bis sie halt zu ende ist! :P
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23.07.2008 21:27 Uhr von Elessar_CH
 
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@polymat: Das klingt als du dich demnächst von ner Brücke stürzen...
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23.07.2008 21:44 Uhr von Elessar_CH
 
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@ jschling: Na ja... Obwohl sich die Hardware weit schneller entwickelt als Software wird es wohl noch einige Jahrzehnte gehen bis es sich wirklich nicht mehr lohnt, falls dies denn überhaupt jemals eintreten sollte.
Dies ebenfalls im geschäftlichen Bereich und nicht bei den Zockern.
Einerseits stossen Grossrechner und Server noch immer an ihre Leistungsgrenzen und das wird sich nicht so schnell ändern. Auch wenn sich die Geschwindigkeit einer Prozessoreinheit innerhalb weniger Jahre (2-4 (..ist realität)) verdoppelt.
Zudem wird immer weiter geforscht an kleineren und Stromsparenderen Prozessoren. Einerseits ist das Luxus (Wenn dein Handy dann riesige Rechenoperationen in kürzester Zeit ausführen kann, du endlos im Internet surfen kannst und es trotzdem nur einmal im Monat aufladen musst), andererseits natürlich wieder günstiger da z.B. Grossrechner und Serverfarmen weniger starke Kühlungen brauchen.
Vergleich hierzu: Normale Mainframes von IBM waren vor wenigen Jahrzehnten noch riesig: über mehrere Stockwerke und Räume verteilt wurden für diese Rechenanlagen eigens Rechenzentren gebaut. Die Abwärme dieser Anlagen war Enorm und alles war Wassergekühlt.
Diese Grossrechner wurden aber immer leistungsfähiger, immer kleiner und brauchten auch noch weniger Strom.
Heute stehen in nur mehr einem Raum eines Rechenzentrums vielleicht noch 1 - 20 Grossrechner die unter Umständen teilweise miteinander gekoppelt sind.
Der grösste Teil des Rechenzentrums jedoch steht leer oder wird andersweitig genutzt.
Ausserdem werden die Dinger seit einigen Jahren auch mit Luft gekühlt.
Die Kosteneinsparungen für den Strom und Raum sind in diesem Falle immens.

Bei den Servern ist es fast genau das selbe.
Und zum Beispiel die Desktopprozessoren von Intel und AMD eigentlich immer auf den Serverprozessoren des jeweiligen Unternehmen basieren entwickeln sich diese fast zwingend auch mit.

Ausserdem: auch wenn es keine Sau braucht: wenn ich nen PC mit nem Prozessor von der einen Firma kaufe der gleich teuer ist wie der mit nem Prozessor von der anderen Firma aber doppelt so schnell rennt; welchen nimmst du dann?

Klar der der schneller ist. Also muss die Firma mit den langsameren Prozessoren neue (schnellere) Prozessoren entwickeln und und und.
Ein ewiger Kreislauf.

Ausserdem je schneller ein Rechner rechnet desto verschwenderischer können Programmierer mit den Ressourcen umgehen. Dadurch kann oftmals Zeit und demzufolge Kosten gespart werden.

Die Entwicklung wird nie stehnbleiben.
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24.07.2008 01:31 Uhr von Nautum
 
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@ lochmann Polymat: Das wird solange gehen, bis sich wieder eine Generation fragt:

Wie lange wird das noch so weiter gehen?

Und danach, wenn diese sich ebenfals geopfert hat fragt sich die zweite oder dritte dann:

Wie lange wird das noch so weiter gehen?

Und danach, wenn diese ebenfals dahingeschieden und stumm ist, fragt sich die zweite oder dritte darauf folgende dann:

Wie lange wird das .....

Es wird wohl nie enden, bei Milliarden von Menschen und tausenden von lenkern.

/vote Volksentscheidtauglichkeitstest für Menschen ab 21 und einem komplett neu politisch demokratisch organisiertes System, in dem jeder, der durch ein erfolgreiches Testergebnis dazu berechtigt ist
an Gesetzesentscheidungen usw. per Internet teilzunehmen und abstimmen kann. Millionen, nein Milliarden entscheiden dann und durch die "ausgereifte" Struktur des Eignungstestes gibt es mindestens eine "Idiotenrate" wie in den heutigen Parlamenten und die Mehrheit gewinnt!
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24.07.2008 13:45 Uhr von biestermiez
 
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IT bedeutet nicht nur Spiele und Spiele-PCs: @bawde
Wer zocken will, soll sich eine Konsole kaufen!

Ein PC ist nicht zum zocken sondern zum arbeiten gedacht! *gg
Und in den Pausen darfs dann auch mal ein kleines Spielchen sein. ;-)
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24.07.2008 17:38 Uhr von CHR.BEST
 
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Klarer Fall: Der ganze Versions-, Release- und Updatewahn bringt nichts, wenn die Mitarbeiter noch nicht mal die Hälfte von einem supertollen, superteuren Softwareprodukt tatsächlich kennen und für das Unternehmen gewinnbringend nutzen können.

Außerdem hat so manches Update erst einen Wurm reingebracht, der vorher nicht drin war. Manchmal gilt eben die alte Weisheit: Eile mit Weile.
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24.07.2008 23:37 Uhr von shorty0
 
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Fachkräfte: und was ist mit den ganzen Fachkräften die aus dem Ausland reingeholt werden sollen?

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