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Jeder Deutsche arbeitet acht Tage pro Monat nur für den Staat

Wiesbaden: Das Statistische Bundesamt hat eine neue Bilanz veröffentlicht. Nach dieser arbeitet jeder Deutsche etwa zwei Tage pro Woche nur für den Staat. Nach Angaben des Bundesamtes bleiben von 100 Euro nur circa 64 Euro übrig.

Das Brutto-Netto-Verhältnis (2006) ist mit den Zahlen aus den Jahren 1995 und 2001 fast identisch. Demzufolge sind die Beiträge von 19,7 auf 20,5 Prozent angehoben worden. Im Jahr 2006 ist ein Rückgang auf 20,4 Prozent zu Verzeichnen.

Am besten verdienen Arbeiter und Angestellte, welche in einem großen Unternehmen tätig sind. Sehr gut bezahlt werden auch Unternehmensberater, Ärzte und Chemiker. Die am schlechtesten bezahlten Jobs sind Friseure, Gebäudereiniger, Raumpfleger und Wursthersteller.


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WebReporter: do-28
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Staat, Monat
Quelle: www.focus.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.07.2008 12:13 Uhr von ZTUC
 
+23 | -11
 
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nicht jeder Deutsche: Gibt auch Deutsche, die leben den ganzen Monat vom Staat ...
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23.07.2008 12:46 Uhr von AugenAuf
 
+7 | -1
 
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Wenn ich jeden Monat auf die Abrechnung schaue wieviel der Staat sich davon in die Tasche gesteckt hat, ist das schon wirklich heftig. Aufs Jahr gerechnet geht man ca. ein halbes Jahr nur für den Staat arbeiten. Rechnet man dann noch die ganzen anderen Steuern vom Einkaufen, Energie etc. dazu.....
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23.07.2008 13:00 Uhr von Illiana
 
+4 | -1
 
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zwar nichts neues, aber echt viel.
wenn ich manchmal in der Arbeit am Monatsanfang schlecht drauf bin, denk ich auch: "oh menno, eine Woche für den Staat geackert" :(((
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23.07.2008 13:02 Uhr von fiver0904
 
+3 | -0
 
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Eben mal ausgerechnet, bei mir wären es auch 11...
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23.07.2008 13:11 Uhr von pippin
 
+17 | -2
 
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Wie sagt Volker Pispers so treffend? "Haben sie die dumme Sau schonmal gesehen, für die sie ihre Steuern zahlen?"
"Nein?"
"Dann schauen sie mal in den Spiegel!"

Ich arbeite nicht für den Staat, sondern dafür, dass dieser Staat am Laufen gehalten wird.
Von den Steuern werden schließlich auch Feuerwehr, Polizei, Krankenhauspersonal usw. bezahlt. Das sind mir meine Steuern durchaus wertt.

Was mich dabei allerdings ankotzt sind offensichtliche Verschwendungen seitens unserer Politiker.
Was hätte man nicht alles sinnvolles mit dem Geld anstellen können, das in den Umzug von Bonn nach Berlin geflossen ist? Das mag ich mir gar nicht ausmalen.

Was mich dann noch weiter ankotzt, ist die Art wie mit den von Steuern bezahlten Personen umgegangen wird.
Bei Feuerwehr, Polizei und Krankenpersonal wird mehr und mehr gespart und zusammengestrichen, da kann/muss man eigentlich heulen.
Den Leute, die wirklich wichtig sind für den Staat, wird dauernd in den Hintern getreten, aber dann jammert "die" Politik darüber, dass niemand mehr in diese Berufe will.

Komisch aber auch!!
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23.07.2008 13:18 Uhr von bueyuekt
 
+1 | -3
 
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Ehm Ich hoffe mal das Rente und Arbeitslosenversicherung in
dieser Rechnung nicht einbezogen wurden! Das Geld
bekommt man zurück....Irgendwann, im normalfall :)
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23.07.2008 13:18 Uhr von Darkman149
 
+2 | -2
 
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Es ist schon echt unfair: Da acker tman und schuftet sich den Rücken krumm um irgendwie sein Leben leben zu können und sich eine Existenz aufbauen zu können (eventuell mit eigenen Haus, usw.) und dann? Dann kommt man irgendwann in das Alter in dem man Anspruch auf Altersrente hat. Und schon zeigt einem Vater Staat wieder einmal nen Vogel und man sieht von seiner jahrelangen harten Arbeit genau NICHTS.

OK: es sind ja nicht nur Abgaben für die Rentenversicherung dabei. Nur von den anderen Abgaben sehe ich persönlich noch viel viel weniger! Arbeitslosengeld? Pustekuchen: ist man wirklich in der Situation, dass man es braucht bekommt man erst nach monatelanger Diskussion was. So geschehen bei meiner Freundin:

Ihr Vertrag wurde nicht verlängert. So entschloss sie sich studieren zu gehen. Dazu braucht sie aber 3 Monate Praktikum. Hat extra mit ihrem Arbeitgeber gesprochen und sich auf 75% runter Stufen lassen um das Praktikum schon während sie noch arbeitet machen zu können. Ihre einzige Chance eventuell noch für das Herbstsemester dieses Jahr qualifiziert zu sein. Schade: Arbeitsamt sagt "entweder du bist mindestens einen Tag arbeitslos oder du bekommst nach dem Praktikum von uns keinen Cent. Und wärend des Praktikums musste dir eh Harz4 holen".

Noch weitere Abgaben? Soli? Na klar: es liegt in den "neuen Bundesländern" ja auch noch soooooooo viel in Trümmern für das wir den Soli brauchen!

Krankenversicherung? *lol* Brille? Musst ich selber Zahlen. Antiallergikum? Zahl ich selber. Brauch ich später mal nen Gebiss? Zahl ich selber.

Ich hör hier dann mal auf. Gut: einige von den Abgaben sind nicht wirklich staatlich. Aber mir stellt sich immer mehr die Frage warum ich fast die Hälfte meines Lohns für irgendwelche Sachen abdrücken muss von denen ich nichts habe.
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23.07.2008 13:19 Uhr von bueyuekt
 
+5 | -0
 
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@pippin: Hast auch die Lehrer vergessen. Wenn man überlegt, wie
wenig in Bildung investiert wird ..... bäh :(
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23.07.2008 13:24 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Die bekommen immer mehr Kohle und können net mit dem Geld umgehen. Jeder soll sparen, und die bauen halt n modernes neues Gebäude für zig Millionen. Die Flugzeugflotte muss auch erneuert werden, kann man ja keinem Politiker zumuten dem dem dummen Volk in einem Flieger zu sitzen.
Und dass die Säcke auch quasi ihr eigenes Gehalt bestimmen können, ist der Hohn hoch 10.
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23.07.2008 13:29 Uhr von StaTiC2206
 
+2 | -0
 
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man muss fast 6 Monate für den Deutschen Staat: arbeiten.
ich glaub erst an Anfang Juni hat man alle jährlichen Abgaben von seinem Gehalt bezahlt und geht dann quasi für sich selbst Arbeiten. So wäre es zumindest wenn wir uns nicht monatliche bestehlen lassen würden, sondern nur einmal pro Jahr
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23.07.2008 13:36 Uhr von pippin
 
+2 | -0
 
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@bueyuekt: Stimmt!
Die Lehrer und die Bildung ganz allgemein geht bei uns auch nach und nach den Bach runter.

Aber wir bauen halt lieber noch ein paar überflüssige Ministeriengebäude. Schließlich muss man sich präsentieren.
Ist doch egal, wenn die Jugend sich nicht selber hilft.
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23.07.2008 13:48 Uhr von Falkone
 
+2 | -0
 
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VIEL MEHR !!! Wenn man mal nachrechnet was von 1 € Bruttolohn übrigbleibt.....

Krankenversicherung, Rentenversicherung, Lohnsteuer, Kirchensteuer, Umlage für...., Solidaritätszuschlag.....

Vom Rest des Geldes gehst du was einkaufen, und schon sind wieder 19% weg.

Am liebsten wäre diesem Staat doch, das er die Löhne gleich einkassiert und dann jedem nach eingehender Prüfung ein paar Waren für den Bedarf zustellt.

Da war ja der Sozialismus besser.... (obwohl der ja viele Schwächen hatte).
Aber wahrscheinlich macht -> da in der entsprechenden Position <- das Spiel "Megamonopolkapitalismus" auch unserem Merkelchen richtig Spass.
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23.07.2008 14:57 Uhr von Jean-Dupres
 
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Ach und wenn interessiert das ?!? Das jeder Arbeitnehmer auch Steuern zahlen muss sollte doch längst bekannt sein und das ist nunmal das Geld das man an den Tagen verdient wo man rein rechnerisch für den Staat arbeitet !!!
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23.07.2008 14:58 Uhr von bueyuekt
 
+4 | -0
 
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Heute im Radio (swr3): Rede von Merkel zur Situation der Nation:

"Uns geht es Wirtschaftlich gut, da die Politik auf die
Menschen hört...."

Ich hab mich halbtot gelacht...oh man, ist das Traurig!
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23.07.2008 15:06 Uhr von Hirnfurz
 
+2 | -0
 
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Auch einer der Gründe, warum ich mein Heimatland verlassen habe, um im Ausland mein Glück zu suchen. Wenn ich Nachrichten aus D lese, dann wird mir immer wieder bewusst, wie richtig diese Entscheidung war!
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23.07.2008 16:02 Uhr von DaKrunt
 
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Die meisten Leute: scheinen zu vergessen, dass wir hier nicht in der freien, sondern in einer sozialen Marktwirtschaft leben.

Wenn jemand eine Straße entlanggeht, denkt er sich nicht: ´Oh, eine schöne Straße ist das hier.. Ich muss nichtmal im Dreck laufen oder sonstwelche Unannehmlichkeiten auf mich nehmen.´. Nein. Das ist schon vollkommen normal. Wenn man aber auf den Gehaltsscheck blickt und feststellt, dass man auf einmal weniger für seinen sowieso schon überdurchschnittlichen Lebensstil bekommt, dann ist das Gejammer natürlich groß.

Und ich meine nicht überdurchschnittlich im deutschsprachigen Raum, sondern auf internationaler Ebene. Wenn das Kind in eine Schule umsonst(!) gehen darf, dann freut man sich nicht, dass das Kind ohne eigentlich notwendigen horrenden Preis die Möglichkeit erhält, sich Bildung anzueignen. Nein, man jammert, dass es ständig durchfällt und zu schlechte Bildung erhält. Das würde sich natürlich maßgeblich verbessern, wenn man einfach Geld reinstecken würde, ja, dann geht es sicher irgendwie.

Ein Student kostet beispielsweise -> jährlich <- 8000 Euro. Würde pro Semester stolze 4000 Euro machen. Aber das scheint ja ebenfalls niemanden zu interessieren, nein, man jammert, dass man grausame 500 Euro pro Semester berappen muss. Umsonst soll es ja noch am besten sein. Dass dann die anderen Steuern noch mehr steigen müssten, um das finanzieren zu können, wird wohl entweder verdrängt oder aufgrund von Kurzsicht vernachlässigt.

Langsam frage ich mich, wo der Altruismus in diesem eigentlich schönen Lande geblieben ist.. Dass man freiwillig sagt, dass man eben nicht NUR für sich selbst arbeitet, sondern auch für die, die vielleicht keine Möglichkeit haben, selbst Geld zu verdienen. Ein Land hat es so an sich, dass man hier nicht alleine ist. Und ich persönlich finde, es ist eine sehr ´soziale´ Lösung dass man persönlich eben nicht vier Fernseher daheim stehen hat und alle Ferien in den Urlaub fliegt, sondern dafür auch minderbemittelte Menschen die Gelegenheit bekommen dürfen, ein halbweg normales Leben führen zu können.

Wenn man alles nur für sich selbst machen will, kann man ja nach Amerika auswandern. Da ist die Welt ja noch in Ordnung, nicht wahr?
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23.07.2008 16:20 Uhr von landlord
 
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Wenn ich das richtig verstanden: bezieht es sich nur auf die direkten Abgaben vom Gehalt. MwSt. Öko, Kfz. und was es sonst noch noch gibt sind da noch nicht eingerechnet?
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24.07.2008 18:50 Uhr von Scimitar-
 
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mit allen zusätzlichen abgaben: sind das wohl eher doppelt soviele tage
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24.07.2008 20:20 Uhr von Kassiopeia
 
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dann: nehm ich ab heute jeden Monat acht Tage Urlaub. hehe

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