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Karadzic-Anhänger randalierten in Belgrad

Nach der Verhaftung des ehemaligen Führers der bosnischen Serben, Radovan Karadzic, ist es in Belgrad zu Ausschreitungen von circa 250 vorwiegend jugendlichen Anhängern Karadzics gekommen. Sie hatten sich trotz eines Versammlungsverbots auf dem Platz der Republik getroffen und Sicherheitsbeamte angegriffen.

Bei den Zusammenstößen mit der Polizei griffen die Demonstranten u.a. mit Fackeln an, es kam zu mehreren Festnahmen. Karadzic, der in seiner Heimat zwölf Jahre lang verdeckt arbeitete, werden vom UN-Kriegsverbrechertribunal Menschenrechtsverletzungen während des Bosnien-Konflikts 1992-1995 vorgeworfen.

Deutsche Politiker sind sich indessen in der Einschätzung einer raschen Annäherung der EU gegenüber Serbien noch uneinig. Während der Grünen-Sprecher Volker Beck eine rasche Würdigung der Vorgehensweise der serbischen Führung fordert, warnt Ministerpräsident Beckstein vor "übereilten Schritten".


WebReporter: vostei
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Anhänger, Belgrad
Quelle: www.n-tv.de

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