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Fußball: Schalke wehrt sich - 25.000 Euro Strafe täglich für Rafinha

Schalke 04 zieht nun alle rechtlichen Register, nachdem Rafinha gegen den Willen des Vereins zur brasilianischen Olympiamannschaft gereist ist. Manager Müller sagte aber auch: "Wenn er sich entscheidet, jetzt ins Trainingslager nach zu kommen, würden wir auf Strafen verzichten."

Rafinha erhielt einen Brief des Vereins in englischer und portugiesischer Sprache, in dem ihm 25.000 Euro Vertragsstrafe pro Tag angedroht werden. Sollte er für Brasilien spielen und sich am Tag nach einem möglichen Finale bei Schalke zurück melden, wären 875.000 Euro fällig.

Zugleich hat Schalke 04 angekündigt, sowohl das Internationale Olympische Komittee als auch den brasilianischen Fußball-Verband im Falle eines Spieleinsatzes von Rafinha zu verklagen. Der Verein wird dabei vom Deutschen Fußball-Verband unterstützt.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Euro, Strafe, FC Schalke 04
Quelle: www.bild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 23:26 Uhr von urxl
 
+0 | -0
 
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Ich halte die Reaktion des Vereins für angemessen. Mal sehen, ob Rafinha der Olympiaeionsatz knapp ne Millionen wert ist.
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23.07.2008 09:30 Uhr von LogDoc
 
+4 | -5
 
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Sag ma: gehts noch, am montag abend hab ich noch gesehen wie der Vorstandsvorsitzende zwar erstaunt war das Rafinha nicht mit ins Trainingslager kam, aber dennoch es keine Probleme gäbe weil sie ja noch andere Top Fussballer im Team haben.
Also für mich ist das unverständlich. Da sollen sie ihn rauswerfen aber nicht mit so etwas drohen!
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23.07.2008 09:41 Uhr von ichwarsnicht
 
+6 | -6
 
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keinen Arsch in der Hose: warum haben die die Vereine nicht den Arsch in der Hose, ihren Spielern Olympia zu ermöglichen. Hier eine Regelung wie unbezahlte Freistellung + Haftungsübernahme für evtl. Verletzungen zu finden, tut den hochbezahlten Spielern und den Vereinen sicher nicht über Gebühr weh. Unsere Nationalmanschaft besteht ja schließlich auch aus Spielern, die hauptberuflich bei den verschiedensten Vereinen spielen und für die Zeit von Olympia freigestellt sind.
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23.07.2008 10:05 Uhr von Schwermetaller
 
+6 | -2
 
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Gut so. Olympia hat im Fußball keinen hohen Stellenwert...Da finde ich es folgerichtig, dass man die Teilnahme untersagt.

Wer einen Vertrag verletzt, gehört bestraft...Oder wollt ihr dem Autohändler das Geld für das Auto überweisen, das Auto nicht bekommen und dann nichts unternehmen?
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23.07.2008 10:09 Uhr von Jimyp
 
+5 | -1
 
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@ ichwarsnicht: Es geht darum, dass bestimmte Spieler wie Rafinha zu wichtig für den Verein sind, da demnächst die neue Bundesligasaison beginnt. Da kann man als Verein kaum auf solche Spieler verzichten.
Das Problem wird jetzt natürlich sein, dass Rafinha von Schalke die Schnauze voll haben wird, sollte er deswegen wirklich Strafe zahlen müssen. Könnte mir vorstellen, dass er bald wechselt!
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23.07.2008 10:20 Uhr von fabiu_90
 
+8 | -5
 
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Sorry, aber da fällt mir der Spruch ein: Der dümmste Mensch auf Erden sollte einst der Affe werden,
doch das ging voll daneben und der Schalker begann zu leben! ^^
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23.07.2008 10:30 Uhr von bobobobo
 
+4 | -0
 
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Es geht hier nicht um den Stellenwert des Fussballs bei Olympia (oder umgekehrt).

Es geht einfach darum, dass ein Vertragspartner mit bestem Wissen gegen einen Vertrag verstößt.
Schalke bezahlt sich dumm und dämlich und ermöglicht dem ein tolles Leben, und dann stellt er sich einfach gegen seinen Brotgeber? Wenn es Rafinha knapp 1 Million Euro wert ist an dem Turnier teilzunehmen, dann soll er die auch gefälligst zahlen... Kann doch nicht einfach machen was er will!

Damit stösst er der gesamten Mannschaft vor den Kopf. Das versteht man sicherlich nicht unter Teamplay...
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23.07.2008 10:31 Uhr von Hawkeye1976
 
+3 | -1
 
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Naja, vielleicht sollte Rafinha sich einfach an die Erwerbsregeln der Ferengi halten:

5.) Wenn du einen Vertrag nicht brechen kannst, interpretiere ihn
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23.07.2008 10:48 Uhr von urxl
 
+4 | -0
 
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Erstaunlich: Erstaunlich, dass hier so viele Verständnis mit dem Millionär haben. Wenn ich so gravierend vertragsbrüchig werde, fliege ich raus. Da man ihm damit nicht so wirklich drohen kann, ist so eine Geldstrafe in meinen Augen völlig in Ordnung.
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23.07.2008 11:06 Uhr von StaTiC2206
 
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wenn man wo angestellt ist: kann man net einfach mal wo anders arbeiten gehen.
und Profisportler haben auch einen Arbeitgeber und wenn dieser eben einen externen Einsatz nicht erlaubt bzw eine Nebentätigkeit verbietet, dann muss er entweder Kündigung oder sich dran halten.
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23.07.2008 11:11 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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Die Frage: ist doch, wie wird sowas wirklich geregelt. Bei der Fussball WM/EM gibt es diese ganz klaren Regeln. Ob es auch bei Olympiaden solche Regeln gibt wissen die Vereine/Verbände selbst nicht so genau. Ursprünglich war die Olympiade mal ein Wettkampf der Amateure aber das ist schon lange her.
Jetzt den Spieler zu verteufeln ist meiner Meinung nach etwas vorschnell. Wenn zB zu Olympia die Nationalmannschaften anreisen und er dazugehört ist sein Verhalten durchaus verständlich.
Wenn man dem aus dem Weg gehen will darf man ebend keine "Importe" verpflichten sondern nimmt nur Spieler aus den eigenen Reihen. Dazu aber müsste die Arbeit an der Basis, die Entwicklung neuer Talent, verstärkt werden und dieser Verantwortung wird sich, mit Verweis auf die Kosten, sehr gerne entzogen.
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23.07.2008 11:18 Uhr von urxl
 
+2 | -0
 
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@rolf.w: Eine sehe das anders. Wenn es eine klare Regelung für Olympia geben würde, hätten die Verbände (in dem Falle der brasilianische) dies doch schon gerichtlich durchgesetzt. Es scheint keine einzige Bestimmung mit der Pflicht zur Abstellung zu geben. Also bezahlt der Verein den Spieler dafür, dass dieser sich mit dem Verein auf die Saison vorbereitet und die Bundesligaspiele spielt. Man kann den Spieß mit den ausländischen Spielern auch umdrehen: Warum spielt die Brasilianische Olympiamannschaft die Qualifikation und das Turnier nicht mit Spielern, die nicht im Ausland beschäftigt sind? Dann gibts auch keine Pobleme.
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23.07.2008 11:36 Uhr von rolf.w
 
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@urxl: Wie Du schon selbst sagst, "es SCHEINT....."
Ich behaupte ja nicht dass er grundsätzlich im Recht ist allerdings habe ich in den Medien unterschiedliche Auffassungen gehört. Da hieß es auch, dass die Verbände sich selbst nicht so sicher sind was denn nun richtig ist.
Und Du hast natürlich auch Recht, wenn jeder mit seinen Leuten anträte gäbe es solche Fragen erst gar nicht.
Deswegen ja auch mein Hinweis auf die Nationalmannschaft. Gehört er zur brasilianischen und treten tatsächlich die Nationalmannschaften an, warum sollte ausgerechnet er dann nicht spielen dürfen.
Ich gebe zu, von Fußball keine sonderliche Ahnung zu haben, erst recht nicht von den Absprachen der Verbände. Mir ging es nur darum, den Spieler nicht vor dem Urteil zu hängen.
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23.07.2008 12:09 Uhr von neuba
 
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Kein Verständnis: Ich finde wenn Fussball schon olympisch ist sollte man als Landes-Fussballbund auch dafür sorgen das eine ordentliche Mannschaft gestellt wird und die Vereine hätten darauf Rücksicht zu nehmen...Warum funktioniert es bei allen Sportarten nur nicht beim Fussball, dass ordentliche Mannschaften zusammenkommen bei Olympia?
Andererseits sollte man vl in Erwägung ziehen den Fussball als olympische Disziplin abzuschaffen, solange ein derartiges Desinteresse der Vereine besteht....
*my two cents*
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23.07.2008 12:33 Uhr von Scarb.vis
 
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@neuba: Wieso nicht im Fussball? Weil man bei Olympia eigentlich nur Amateurspieler einsetzt, bzw 2 oder 3 Profis mitnehmen darf.

Ausserdem gibt es einen Fifa Kalender in dem alle offizielen Länderspiele / Tuniere drin stehen. Wenn jetzt z.B. Brasilien ein Länderspiel hat, und das kollidiert aber mit einem Saison Spiel, dann wurde es nationalen Verband verpennt und alle Vereine müssen ohne ihre Spieler auskommen.

Olympia steht NICHT in diesem Kalender. d.h. das es keine Abstellpflicht gibt.

Bei anderen Sportarten wird eigentlich nur auf Olympia drauf hingearbeitet. Beim Handball,Basketball, Volleyball, etc. wird nur die Vorbereitungszeit versäumt aber kein Punktspiel.
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23.07.2008 12:38 Uhr von neuba
 
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Schon klar, deshalb wäre ich ja für ne Abschaffung von Fussball als olympische Disziplin...wäre eine Farce weniger
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23.07.2008 12:51 Uhr von eldschi
 
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Der gesellschaftliche Stellenwert der Celecao: ist um ein Vielfaches höher als der unserer Fußball-Nationalmannschaft => es sind ja auch alles Brasilianer, die "schwänzen". Man schaue sich nur mal Lucio bei den Bayern an: Ist ohne Frage ein Superinnenverteidiger, aber wenn der für Brasilien spielt, ist er immer noch um mindestens eine Klasse besser. Ist halt die Ehre - machste nix dran.
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23.07.2008 13:57 Uhr von cinedevil
 
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hihi und der Verein glaubt wenn sie diesen Spieler so gegens bein pinkeln, spielt er dan für den Verein mit voller Motivation.... die schneiden sich ins eigene Fleich damit.
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24.07.2008 08:53 Uhr von marshaus
 
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richtig so und ich hoffe er wird bestraft.....wuerden wir dies in der freien wirtschaft durchziehen werden wir gleich gefeuert

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