22.07.08 21:45 Uhr
 504
 

Neue Möglichkeit zur Diagnose von Zwangsstörungen entdeckt

Ein Team von Forschern der britischen Universität Cambridge hat jetzt herausgefunden, dass die Ursache von Zwangsstörungen in bestimmten Teilen des Stirnhirns zu suchen ist.

Mit Hilfe eines Kernspintomographen konnten die Wissenschaftler bei Probanden mit Zwangsstörungen eine Unterfunktion im orbitofrontalen Cortex beobachten. In einem Test zur Verhaltensflexibilität ist bei gesunden Menschen normalerweise eine Aktivität in der Großhirnrinde zu sehen.

Vermutlich wird sich die kostspielige Untersuchung zur Diagnose allerdings nicht durchsetzen. Trotzdem können die Ergebnisse zukünftig als Grundlage für weitere Studien dienen und so bei der Suche nach geeigneten Medikamenten helfen.


WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Zwang, Diagnose
Quelle: www.onmeda.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Menschlicher IQ sinkt seit 20 Jahren: Forscher vermutet Umwelthormone als Grund
München: Wohl weltweit erste Waschbärin erhält Herzschrittmacher
Uno-Weltklimakonferenz: USA konstruktiv - Deutschland und Türkei blamiert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.07.2008 21:39 Uhr von christianwerner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nach Geld schreit die Welt. - Da kann man nur hoffen, dass der jeweilige Arzt weiterhin aus der Problemschilderung des Patienten die richtige Diagnose herleiten kann...
Kommentar ansehen
22.07.2008 23:38 Uhr von Davtorik
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
hätte jetzt gedacht ihr würde wenigstens in einem WOrt auf das Torett-Syndrom eingegangen
Kommentar ansehen
22.07.2008 23:58 Uhr von christianwerner
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
He He: Dazu musst du aber wissen, dass Ticstörung beim Tourette-Syndrom nicht als Zwangsstörung diagnostiziert werden. ;-)
Kommentar ansehen
23.07.2008 11:00 Uhr von Artemis500
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Was bringt es wenn man Zwangsstörungen jetzt mit einem Gerät diagnostizieren kann? Meistens merkt man auch so, ob jemand eine Zwangsstörung hat - das Problem ist, was dagegen zu unternehmen.

Dass es bei der Suche nach neuen Medikamenten helfen kann ist imho das einzig positive an dieser Neuerung.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Augsburg: Gastwirtin verzweifelt an rabiaten Gästen
"Fuel Dumping" - Boing 747 lässt 50 Tonnen Kerosin über Rheinland-Pfalz rieseln
Österreich: Asylbewerber - "Bin hingegangen, um Mädchen zu vergewaltigen"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?