22.07.08 21:45 Uhr
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Neue Möglichkeit zur Diagnose von Zwangsstörungen entdeckt

Ein Team von Forschern der britischen Universität Cambridge hat jetzt herausgefunden, dass die Ursache von Zwangsstörungen in bestimmten Teilen des Stirnhirns zu suchen ist.

Mit Hilfe eines Kernspintomographen konnten die Wissenschaftler bei Probanden mit Zwangsstörungen eine Unterfunktion im orbitofrontalen Cortex beobachten. In einem Test zur Verhaltensflexibilität ist bei gesunden Menschen normalerweise eine Aktivität in der Großhirnrinde zu sehen.

Vermutlich wird sich die kostspielige Untersuchung zur Diagnose allerdings nicht durchsetzen. Trotzdem können die Ergebnisse zukünftig als Grundlage für weitere Studien dienen und so bei der Suche nach geeigneten Medikamenten helfen.


WebReporter: christianwerner
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Zwang, Diagnose
Quelle: www.onmeda.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 21:39 Uhr von christianwerner
 
+0 | -0
 
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Nach Geld schreit die Welt. - Da kann man nur hoffen, dass der jeweilige Arzt weiterhin aus der Problemschilderung des Patienten die richtige Diagnose herleiten kann...
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22.07.2008 23:38 Uhr von Davtorik
 
+1 | -5
 
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hätte jetzt gedacht ihr würde wenigstens in einem WOrt auf das Torett-Syndrom eingegangen
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22.07.2008 23:58 Uhr von christianwerner
 
+4 | -0
 
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He He: Dazu musst du aber wissen, dass Ticstörung beim Tourette-Syndrom nicht als Zwangsstörung diagnostiziert werden. ;-)
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23.07.2008 11:00 Uhr von Artemis500
 
+0 | -1
 
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Was bringt es wenn man Zwangsstörungen jetzt mit einem Gerät diagnostizieren kann? Meistens merkt man auch so, ob jemand eine Zwangsstörung hat - das Problem ist, was dagegen zu unternehmen.

Dass es bei der Suche nach neuen Medikamenten helfen kann ist imho das einzig positive an dieser Neuerung.

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