22.07.08 16:41 Uhr
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Netbooks: Geht die Computerindustrie am neuen Billigsegment zu Grunde?

Die taiwanesischen Hersteller Asus und Everex haben es vorgemacht: Mit leichten, kleinen, energieeffizienten und vor allem günstigen Netbooks brachten sie ein neues Billigsegment auf den PC-Markt. Netbooks verfügen über wenig Speicherplatz, keine aufwendige Software oder Hardwarekomponenten.

Die Mini-PCs sind vor allem auf Online-Aktivitäten ausgerichtet und in den USA bereits ab 300 Dollar erhältlich. Auch wenn die etablierten Produzenten neue Absatzchancen wittern - die Gefahr, mit dem Einstieg ins Billigsegment zugleich den Markt für profitablere Geräte zu schmälern, ist gegeben.

Die großen Player der Branche stehen ziemlich ratlos da: Zum einen könnten die Discount-PCs die Gewinnmargen teurer Computer weiter drücken - umgekehrt tut sich ein neuer Markt auf. Auch Zulieferer und Softwareproduzenten können, angesichts der geringen Ausstattung, wenig mit Netbooks anfangen.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Computer, Grund, Netbook
Quelle: www.rooster24.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 16:53 Uhr von HarryL2
 
+3 | -0
 
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Gut für die Leue die nur Internet brauchen und nicht viel Geld haben. Die würden sich eh keinen neuen teuren Rechner kaufen.

Oder als zusätzlicher 2. Rechner um abends im Bett zu surfen.
Aber man braucht ja trotzdem noch ne gescheite große Kiste zum arbeiten oder spielen.
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22.07.2008 17:00 Uhr von nopulse
 
+1 | -0
 
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das: ist natürlich jammern auf hohem niveau, aber dass diese geräte was die gewinnmargen betrifft nicht von vorstellungen von dell, intel usw entsprechen, kann ich mir schon vorstellen. diese unternehmen sind ja auch ganz anders aufgestellt, was forschung, entwicklung usw angeht. aber grundsätzlich gehts wohl darum, dass jetzt neue player im geschäft auftauchen, die man möglichst draußen halten will...
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22.07.2008 17:30 Uhr von CHR.BEST
 
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Klein aber fein: Viel Hardware an heutigen PC´s ist oft auch unnötiger Ballast.
Sicher, einen DVD-Brenner braucht man schon, aber eben nicht immer und überall und vor allem nicht, wenn man sich ein Netbook - wie vermutlich bei den meisten PC-Nutzer - als hochmobilen Zweit-PC zulegt.

Die Netbooks sind gut um mal schnell im Internet zu surfen, EMails zu lesen/verschicken, einen Text zu lesen/schreiben oder z. B. Dateien auf USB-Sticks rumzuschieben etc. Für 1 kg PC (inkl. Akku) deckt dies bereits eine Menge an möglichen Tätigkeiten im Büro-/Hobby-/Schulbereich ab.

Anspruchsvolle und rechenintensive Dinge kann man dann immer noch am gut ausgestatteten Desktop-PC machen, der dann auch mindestens $300 / 200 € aufwärts kostet.
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22.07.2008 18:18 Uhr von ika
 
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ich will einen eeepc und das is trotzdem keine konkurrenz für einen richtigen PC.
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22.07.2008 19:18 Uhr von Gloi
 
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Bei der Quelle: kann ja nichts gescheites bei raus kommen.
Es geht hier um einen neuen Markt. Wer selbst mal so ein Netbook in der Hand gehabt hat, weiß das diese Geräte nur eine Marklücke schließen. Diese Geräte sind auf jedem Fall kein Ersatz für ein Notebook.

Die Hersteller sehen hier eher die Möglichkeit zusätzlichen Umsatz zu machen oder neue User zu binden. Die Verwendungsmöglichkeiten eines Netbooks sind viel zu beschränkt, hier geht es in erster Linie um die Größe. Manch User des Akoya wird sich als nächstes ein Notebook kaufen, weil seine Ansprüche wachsen und weil er eben nicht überwiegend mobiler Nutzer des Gerätes ist.

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