22.07.08 16:32 Uhr
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Mindestlohn könnte hunderttausende Jobs kosten

Laut einer heute vorgelegten Studie könnte des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung könnte der geplante Mindestlohn von 7,50 EUR die Stunde die Existenz von 200.000 Jobs gefährden.

Besonders betroffen laut der Studie sind die neuen Bundesländer, gering Qualifizierte und Frauen.

Der Mindestlohn würde auf acht Prozent der Beschäftigen in den alten Ländern und 17 Prozent der Beschäftigten in den neuen Bundesländern Anklang finden.


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WebReporter: NachtElfIrokese
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Job, Mindestlohn
Quelle: de.reuters.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 15:51 Uhr von NachtElfIrokese
 
+0 | -0
 
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Das ist eine Zwickmühle, für weniger zu arbeiten ist Ausbeuterei - und für 7,50 EUR zu arbeiten kostet den Job - bin ich froh das ich das nicht entscheiden muss.
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22.07.2008 16:39 Uhr von esopherah
 
+27 | -1
 
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unsinn: die verbreiter solcher falschmeldungen sollten standrechtlich er......
Wer diesen mist glaubt hat noch nie über die grenzen deutschlands hinausgeschaut! In ALLEN ländern dieser welt hat mindestlohn arbeitsplätze geschaffen!
Meldungen wie diese kommen immer von konzernen wie Axel Springer, die auch gerne mal ne kriminelle gewerkschaft gründen um menschen besser ausbeuten zu können.

Wenn eine arbeit keine 10€ die stunde wert ist, dann muss sie auch nicht gemacht werden!
Wolln doch mal sehen ob die gäste des Steigenberger in dreckigen zimmern schlafen weil das hotel gerne 10€ spaaren will.
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22.07.2008 16:41 Uhr von a.maier
 
+33 | -0
 
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Da scheint ein Schreibfehler vorzuliegen: Es müsste richtig heißen: Mindestlohn könnte 100.000 € Gewinn kosten.
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22.07.2008 16:55 Uhr von J.Lissat
 
+24 | -0
 
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ich kann gar: nich soviel essen wie ich kotzen möchte, ich geh derzeit für 8,20brutto vollzeit arbeiten und das teilweise 180 std nur damit mal n bisschen was übrig bleibt. unsere drecks regierung soll sich mal vor augen halten wieviel am ende des monats bei so nem hungerlohn übrig bleibt. die sind doch fernab jeder realität. unter 10 euro ist doch ein normales leben kaum mehr möglich.
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22.07.2008 17:02 Uhr von Sir.Locke
 
+12 | -0
 
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mhh, andere länder haben bereits gezeigt, dass der mindeslohn funktioniert, aber nein, in deutschland wird mal wieder durch die "experten" alles schwarz geredet.

ganz einfache rechnung:
200.000 Personen verdienen pro Stunde 1,00 Euro mehr, das macht für die volkswirtschaft bei einer 36 stundenwoche mal locker 7,2 millionen euro/ woche mehr (steuer und ausgaben mal aussen vor gelassen).

wann wird man endlich verstehen, das die leute kein geld ausgeben können, wenn sie keines verdienen?
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22.07.2008 17:20 Uhr von artefaktum
 
+9 | -0
 
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Sorry, ich kann diesen Quatsch wirklich nicht mehr hören. Da wird mal wieder irgendwas im Elfenbeintum theoretisch hochgerechnet, bis es in die eigene Argumentation passt.

Bin mal gespannt, wann das erste Institut kommt und erklärt, dass Löhne von Null Euro die Stunde Millionen von neuen Arbeitsplätzen schaffen würden und die Arbeitslosigkeit von heute auf morgen beseitigt wäre. Dass der Staat dann natürlich zuschiessen muss, damit diese "Angestellten" nicht verhungern müssen, interessiert keinen. So was ist ja uncool und interessiert solche Institute nicht. Die meckern dann lieber darüber, dass der Staat zu viel für Soziales ausgibt und die Wirtschaft doch alles viel besser kann.
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22.07.2008 17:41 Uhr von Midas_W.
 
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@J.Lissat: Ich habe fünf Jahre lang in Deutschland mit FH-Abschluss einen Ausbildungsplatz gesucht und

Nachdem mir die Dämlich - ääh Dame der "Anstalt" für Arbeit erklärt hat, dass neun von zehn Azubis 1/2 + 1/4 nicht ausrechnen können, ich mich nicht so anstellen und nochmals 10.000 Bewerbungen abschicken soll, jeder bekäme in unserer blühenden Wirtschaft eine Ausbildung - der Satz würde nochmals 5 Zeilen länger wenn ich alles abtippen würde. Wie dem auch sei, jedenfalls haben sie mich dann um das Jahr zu überbrücken in einen Job für Stundenlohn 6,48, natürlich Vollzeit, gedrückt, leiste ich Widerstand erhalte ich natürlich keinen Cent.
Das Folgejahr war in Punkto Ausbildung genau so aussichtsreich wie das letzte auch, also habe ich blind links die Kurve gekratzt und auf anhieb Arbeit bzw. Ausbildung gefunden.

Jetzt bin ich weit von deinem eigentlichen Beitrag entfernt - habe die Hälfte meiner Argumente vergessen, wollte Dir eigentlich nur weitläufig zustimmen :) *lol*
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22.07.2008 17:41 Uhr von Midas_W.
 
+2 | -2
 
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NACHTRAG: Editierfunktion!!
Im obersten Satz ist das "...keinen gefunden" untergegangen.
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22.07.2008 17:45 Uhr von Mario78
 
+7 | -0
 
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Ach: Langsam bekommen die Meisten Leute doch mit wie wir alle von Medien und Politik voll verarscht werden. Im Namen des Geldes(Macht)! Durch das Internet kann man sich viel besser Informieren als diese Gleichschaltpresse(ja jetzt kommt gleich ne Nazikeule). Was kann man da machen? System Neustart würd ich sagen.
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22.07.2008 17:55 Uhr von RitterLorion
 
+0 | -7
 
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Ich bin mal gespannt Meinetwegen sollen sie den Mindestlohn einführen.
Wenn keine Arbeitsplätze dadurch verloren gehen, dann werden die Preise steigen. Keins von beiden funktioniert einfach nicht.
Da das Zuschussmodell aber mir irgendwie auchnicht zusagt, und die Arbeitnehmer es nicht gebacken bekommen ordentliche Tarifverträge zu schließen muss der Staat mal wieder ran.

Ich sage folgendes vorraus: Aufschwung bremst ab und kompensiert somit, so das kaum Arbeitsplätze abgebaut werden muss. Zusätzlich zieht die Inflation an.

Da das unmöglich auseinanderzuklamüsern ist werden wir nie erfahren ob und was was ausgelöst hat.

MfG
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22.07.2008 17:58 Uhr von Loxy
 
+6 | -0
 
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*loool*: Da fällt mir nur folgendes zu ein:

WER HAT DIE STUDIE IN AUFTRAG GEGEBEN ODER WER GEHÖRT ALLGEMEIN ZU DEN GELDGEBERN DIESES INSTITUTS?

Steckt Euch Euren Lobbyistenschrieb in den geschmierten Arsch! PRopaganda 2.0 ist sowas.
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22.07.2008 18:00 Uhr von GermanCrap
 
+3 | -0
 
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Achja? Dann sollen die Unternehmen mit den ach-so-gefährdeten Jobs aus Deutschland verschwinden und versuchen anderswo auszubeuten.
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22.07.2008 18:22 Uhr von CHR.BEST
 
+8 | -0
 
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Ist ja klar, wer hinter dieser "Studie" steckt: 7,50 € brutto/Stunde ist noch viel zu wenig, 10 € sollten es schon sein, will man ein halbwegs normales Leben führen.

Erstmal holt sich der Staat durch direkte und indirekte Steuern eh mehr als die Hälfte jeder Lohnerhöhung wieder zurück, um es dann nach dem Gießkannenprinzip der Wirtschaft wieder zukommen zu lassen.

Zweitens gibt es genug Beispiele, in denen Unternehmen trotz glänzender Gewinne tausende Menschen entlassen (um noch glänzendere Gewinne zu ergattern - so die Denke).

Drittens, Sklaverei ist verboten. Es gibt garnicht soviele "gering Qualifizierte" wie man uns weiß machen will (ich habe bisher noch keinen Arbeitslosen ohne abgeschlossene Berufsausbildung getroffen, im Gegenteil). Die Arbeitsämter drängen die Menschen dazu, jeden noch so miesen, unterbezahlten Job anzunehmen, als wäre es ein unglaubliches Gottesgeschenk, ausgebeutet und erniedrigt zu werden.
Leider finden sich immer wieder ein paar Verarschte und/oder Eingeschüchterte, die sich das gefallen lassen. Wenn ich mich mit einem Musikinstrument oder einer Sammelbüchse auf die Straße stellen würde, verdiene ich im Monat höchstwahrscheinlich mehr als wenn ich einen dieser Sklavenjobs annehmen würde.
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22.07.2008 18:29 Uhr von 102033
 
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Wer macht denn dann die Arbeit der 200000 Stellen? Oder wird dann alles liegen gelassen?
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22.07.2008 18:56 Uhr von RitterLorion
 
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@vorredner: Angenommen es käme wie behauptet bleibt jene Arbeit dann tatsächlich liegen, oder muss von den verbliebenen mitgemacht werden.
Liegenbleiben würde vor allem Arbeit bei der sich der Einsatz des Kapitals nicht in ausreichender höhe rentieren würde, weil quasi die sicheren Renditen auf dem Kapitalmarkt über der Gewinnspanne der Unternehmung liegt. (siehe PIN AG)
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22.07.2008 19:07 Uhr von scuba1
 
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Mindestlohn: Es ist mir unverständlich wie dieses Pack in Berlin , was sich große Koalition nennt immer noch an der Macht ist.
Das sind bezahlte Leute der Industrie die das sagen hat wir können auch Volkverräter sagen.
Wichtig ist denen nur ihre Diäten zu erhöhen, nach 4 Jahren Bundestag einen Rentenanspruch zu haben den Otto-Normalverbraucher nicht mal nach 40 Jahren Arbeit sein eigen nennen kann.
Aber diese Parasiten machen was sie wollen.

Kommen jetzt die Editierer ?
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22.07.2008 19:10 Uhr von artefaktum
 
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@RitterLorion: "Liegenbleiben würde vor allem Arbeit bei der sich der Einsatz des Kapitals nicht in ausreichender höhe rentieren würde, weil quasi die sicheren Renditen auf dem Kapitalmarkt über der Gewinnspanne der Unternehmung liegt. (siehe PIN AG)"

Nö. Es wird in Deutschland (dein Beispiel PIN AG) nicht auch nur ein Brief weniger befördert, nur weil es einen Mindestlohn gibt. Die Folge wäre, dass Dumpinglohnarbeitgeber den Markt den Arbeitgebern überlassen müssen, die einen existenzsichernden Lohn zahlen. Oder anders ausgedrückt: Der Staat würde keine Löhne mehr auf Steuerzahlerkosten subventionieren müssen. Aber nochmal: Das Briefvolumen bleibt in Deutschland gleicht, auch mit Mindestlohn.
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22.07.2008 19:15 Uhr von Quotendepp
 
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Ist klar Könnte, könnte, könnte,...
Er könnte aber auch Millionen von Menschen helfen besser über die Runden zu kommen.
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22.07.2008 19:24 Uhr von JCR
 
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Ach, haben DIW und Ifo wieder mal eine nach Wunsch maßgeschneiderte Prognose veröffentlicht?

Der Mindestlohn funktioniert in ganz Europa, nur sehen einige wieder einmal wirtschaftliche Interessen gefährdet, wenn es nicht mehr möglich sein sollte, Menschen für einen Hungerlohn arbeiten zu lassen. Da schimmert die Handschrift der Union durch.
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22.07.2008 20:22 Uhr von KingPR
 
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Bla Bla: Volkswirtschaft wird dadurch besser usw. ja natürlich.
Und das interessiert den Friseur natürlich der dafür dann das doppelte an Lohn zahlen muss. Von dem was dann mehr gezahlt wird gehen dann erstmal 40% an den Staat+Nebenkosten. Dann, wenn die Leute es wieder ausgeben wollen, gehen von den 60% nochmal 19 verloren. Dann bleiben noch 48.6% übrig, die die Unternehmen an Umsatz wieder reinbekommen würden (sie müssen aber noch die erhöhten Lohnkosten tragen). Diese 48.6% werden außerdem nochmal besteuert, Unternehmenssteuersatz von 30%? Dann bleiben noch 34% übrig. D.h. es werden vom Unternehmer 34% der erhöhten Lohnkosten wieder eingenommen, wenn alles wieder ins Unternehmen fließt, d.h. ein Nettoverlust um 2/3 (der an den Staat geht)

Von den erhöhten Lohnkosten profitieren nur Gewerbe, deren Löhne schon jetzt über dem Mindestlohn liegen der geplant wäre, alle darunter würden weniger Profit machen, weil die Nachfrage ja nur von Seiten der Neu-Mindestlohn-Arbeiter erhöht wäre (die andern verdienen ja noch das gleiche) und sie eben diesen Leuten ja höhere Löhne zahlen müssten.

Unternehmen die eh nur eine geringe Profitzone haben wie Friseure würden dann entweder ihre Preise weiter anheben müssen oder auf lange Sicht bankrott gehen. Die Inflation würde die Reallöhne senken und sie wären wieder unter dem Wert von 7.50.
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22.07.2008 20:52 Uhr von Virtualnonsense
 
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Wenn 9 von 10 Arbeitssuchenden 1/2+1/4 nicht ausrechnen können haben wir größere Probleme in Deutschland als den Mindestlohn..
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22.07.2008 22:49 Uhr von jsbach
 
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Jeder(s) Institut ob Ifo oder DIW, jeder(s) rechnet es anders und geht von irgenswelchen Voraussetzungen aus.
Und was sagen dann die Herren, wenn wir in eine Rezession abrutschen?
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22.07.2008 22:51 Uhr von Slaydom
 
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Im Ausland: gibts auch Mindestlöhne und dort wurden nicht viele Geschmissen deswegen.
Im Gegenteil es würde der Wirtschaft zu gute bekommen...
Je mehr die Menschen verdienen desto mehr kurbelt das die Wirtschaft an
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22.07.2008 23:18 Uhr von IT-Moskau
 
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Lieber 3 Euro pro Stunde als arbeitslos! Das ist sicherlich nicht viel Geld, aber überlegt mal, was die mit euch machen würden, wenn ihr arbeitslos wärt! (1-Euro-Jobs, Crewing etc.)

Für den Verbraucher ist das auch gut. Wenn z.B. bei Pepsi nicht so viele billige Zeitarbeiter beschäftigt wären, wäre die Brause wegen der zusätzlichen hohen Lizensgebühren an die USA unbezahlbar. Dann könnte man sich nur die deutsche Sinalco Cola leisten und hätte keine freie Auswahl.
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22.07.2008 23:32 Uhr von 102033
 
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@IT-Moskau: "Lieber 3 Euro pro Stunde als arbeitslos!"

Re: Wer so denkt, würde für Geld auch auf den Strich gehn.

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