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Sachsen: Bauverzug bei der A72 Chemnitz-Leipzig

Eigentlich sollte die A72 Chemitz-Leipzig 2006 schon fertiggestellt worden sein, nun wurde der Termin erneut verschoben. Nun kann auch der zweite Termin, Ende 2010, für den 12,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Niederfrohna und Rathendorf nicht eingehalten werden.

Bei den ursprünglichen Berechnungen ging man davon aus, dass alles reibungslos verlaufe. Dem machten Anwohnerklagen und naturschutzrechtliche Bestimmungen einen Strich durch die Rechnung. Dies führt zu Verzögerungen und höheren Kosten, welche von anfänglich 422 Millionen auf nun 520 Millionen Euro stiegen.

Auch für die folgenden Abschnitte sieht es nicht gut aus. Für das Stück von Rathendorf bis Frohburg gibt es Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht. Für das darauf folgende Teilstück fehlt das Baurecht. Baubeginn für den Abschnitt Borna-Rötha könnte nun frühestens 2011 sein.


WebReporter: ZTUC
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Leipzig, Sachsen, Chemnitz
Quelle: www.freiepresse.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 13:53 Uhr von ZTUC
 
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A 72 Chemitz - Leipzig, eine "Never Ending Story", dabei ist diese Autobahn so wichtig, schließlich verbindet sie zwei der wichtigsten Großstädte Sachsen.
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22.07.2008 14:51 Uhr von derSchmu
 
+4 | -1
 
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Immer das gleiche gibts doch hier inner Gegend auch mit der A1 Richtung Trier...oder mit der Weiterfuehrung der A44??? Richtung Brilon?
Da regen sich immer Leute auf, dass die Strecken durch Naturschutzgebiete fuehren und/oder die Lebensqualitaet in der Umgebung stoeren...hallo?! gehts noch...in den meisten Abschnitten tuckern zur Zeit auf inoffiziellen Transitstrecken massenweise Autos und LKWs durch Kaeffer, Wiese,Wald und Flur...was ist denn da schaedlicher fuer Umwelt und Lebensqualitaet, eine oder keine Autobahn?!

Genau, wie hier in Aachen, wo Umgehungsstrassen und Industriegebiete nicht gebaut wurden, wegen angeblicher "Feldhamster"...die dann nachher entweder keine waren oder garnicht existierten...diejenigen, die sich ueber die Bauplaene aufgeregt haben, regen sich nun ueber den dichten Berufsverkehr innerorts oder ueber die Arbeitslosigkeit auf...ein bisschen klardenken sollte man doch wohl noch verlangen koennen.

Nichts gegen Umweltschutz, aber man sollte man mal die gegenwaertige Situation in allen Belangen mit den Konsequenzen solcher Bauvorhaben vergleichen...hier wird aber in den meisten Faellen irgendwie zu kurz gedacht.

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