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Krebsmedikamente: Kassen sollen nur noch bei höherem Nutzen zahlen

Die Kosten für das deutsche Gesundheitssystem bei Krebserkrankungen belaufen sich jährlich auf ca. 30 Milliarden Euro.

Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert nun, dass Medikamente zur Krebstherapie zukünftig von der Kosten-Nutzen-Analyse ausgeschlossen werden sollen. Von Seiten des Gesetzgebers ist geplant, dass der Patient nicht mehr alle Medikamente erhält, auch wenn sie helfen könnten.

Zur Zeit sind ca. fünf Millionen Deutsche an Krebs erkrankt, jährlich werden ca. 450.000 Neuerkrankungen diagnostiziert.


WebReporter: NachtElfIrokese
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Kasse
Quelle: apotheke-adhoc.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 10:58 Uhr von NachtElfIrokese
 
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Schade, zwar verstehe ich das die Kosten gerade bei Krebs explodieren, aber für die Betroffenen ist jeder Tag Leben ein Gewinn.
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22.07.2008 11:28 Uhr von Raptor667
 
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oh?Sie haben Krebs`? Nun alle Medikamente können wir ihnen nicht mehr geben...deswegen sterben sie so schnell wie möglich dann sind sie auch nicht so teuer... (ironie/off)
Hey in welcher Kranken Gesellschaft leben wir?Wofür zahlt man Krankenkassenbeiträge? Damit die Kasse sich einen Riesenbau irgendwo hinknallt, die Chefs alle dicke Autos fahren und der überschuss gerecht im Vorstand aufgeteilt wird?
Ich brauche Antidepressiva...die Kasse zahlt nur die billigvariante die ich nicht vertrage...die teure muss ich selber zahlen...zum Kotzen. Deutschland geht vor die Hunde und wir schauen lachend dabei zu...
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22.07.2008 11:29 Uhr von vostei
 
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Wie praktisch: und menschenfreundlich - ich liebe unser Land! ^^
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22.07.2008 11:36 Uhr von NachtElfIrokese
 
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Ich bin 30 und ich habe Krebs O-Ton vom Arzt - "eine PET-CT könnte bei ihrer Diagnose helfen, aber sie sind kein Privatpatient und ihre gesetzliche Krankenkasse trägt diese Kosten leider nicht - haben sie 3.000 EUR die sie dafür aufwenden können? Wofür ZAHLE ICH EIGENTLICH SEIT 10 JAHREN 380 EUR im Monat?"
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22.07.2008 11:49 Uhr von vostei
 
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@NachtElfIrokese: Wofür wir beide unsere Beiträge abdrücken? Für 16 Direktorenposten und diverse, gängigerweise halbbesetzte Hochglanzbüros... (AOK, meine Erfahrung)

Bliebe noch zu erwähnen, dass eine effektive Vorsorge im Standardverfahren beim Thema Schilddrüse absolut untauglich ist - es sei denn man gerät zufällig an den richtigen Arzt...

Folge: 3,6 Milliarden Kosten - für die Nachsorge.
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22.07.2008 12:13 Uhr von Nautum
 
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,..wo darf Ich für den Aufstand unterschreiben?
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22.07.2008 12:20 Uhr von Azureon
 
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Die sollen aufhören rumzuheulen. Gerade wegen Krankheiten zahlen wir jeden Monat in die Kasse ein, damit man behandelt werden kann. Was bilden die sich eigentlich ein? Eine Krankenkasse hat kein Wirtschaftsunternehmen zu sein um Geld zu scheffeln sondern um Menschenleben zu retten. DAFÜR und nur DAFÜR haben die zu existieren.

Wenn ich sowas sehe könnte ich kotzen. Ich war das letzte mal so richtig krank vor 15 Jahren. Wenn ich bedenke was ich an Geld schon in die Kassen gepumpt habe, wovon ich selbst keinen nutzen hatte und augenscheinlich, einem fetten alten Drecksack aus der Chefetage den neuen Mercedes finanziert habe wird mir ganz anders -.-
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22.07.2008 12:45 Uhr von Borgir
 
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krankenkassen: , mehr kann man dazu nicht sagen. gesundheits (oder eher krankheits)-mafia passt da wohl besser.

frage: wozu ist man krankenversichert?
antwort: falls man krank werden sollte....
frage: und wenn die kasse nichts mehr zahlt was nötig ist?
antwort: dann sollte man sich nicht mehr versichern müssen und die beiträge gewinnbringend anlegen und auszahlen lassen, wenn man krank wird.

das wäre finde ich die beste alternative zu diesem kassen-pack, das bald gar nichts mehr bezahlt.
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22.07.2008 13:35 Uhr von BuBu.exe
 
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auch: wenn ich mir damit eventuell minuse einfange.

Seid ich vorletztes jahr an nem Hirntumor (Grad IV) erkrankt bin habe ich bisher immer meine benötigten Leistungen vonner Krankenkasse erhalten. Gut man musste meistens nachhaken und drängeln, aber wer Druck macht bekommt auch das was er benötigt. Das einzige was mir nicht zugestanden wurde waren 2 weitere Wochen Reha. Was aber zum Großteil auch daran lag das ich in nem anderen Bundesland zur Reha war. Klar benehmen sich die meißten Kassen wie irgendwelche Möchtegerngötter.

Aber nunmal auch nicht alle und auch nicht immer. Sollte man nicht unbedingt verallgemeinern.
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22.07.2008 13:44 Uhr von NutztuN
 
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kranke kassen: - Die leute sich dergleichen ausdenken, sind privatversichert und sind somit sicher nicht betroffen.
- Krankenkassen können nicht wirtschaftlich denken, da sie am Ende eines Jahres keinen Überschuss haben dürfen(daher kommen auch deren prachtvolle und sinnfreie Bauten)
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22.07.2008 16:06 Uhr von KingPR
 
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5 Mios? Fällt mir schwer zu glauben das mehr als jeder 20. gegenwärtig an Krebs leidet. Das könnten wir niemals bezahlen.

Und wenn jedes Jahr 450 000 Neuerkrankungen diagnostiziert werden, dann hätten Patienten nach der Diagnose also noch mehr als 11 Jahre zu leben (11x450 000 = 4.95 Millionen)?
Die Zahlen sind falsch, aber die News zeigt wieder mal das unser Gesundheitssystem fürn Arsch ist.
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22.07.2008 16:12 Uhr von Jorka
 
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Asozial: Diese Denkweise ist sowas von asozial.... Profit ist also wichtiger als möglicherweise ein Menschenleben zu retten oder wie darf man das verstehen?....
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22.07.2008 16:21 Uhr von Loxy
 
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Tango Korrupti: Sterben müssen wir doch alle mal... warum also überhaupt noch jemanden behandeln? Dann kann man das Geld direkt auch auf die Privatkonten der einschlägigen Politiker und Manager überweisen.

Ich frage mich immer wo der ganze Zaster bleibt? Die Bevölkerung schrumpft, das Bruttosozialprodukt steigt, die Produktivität steigt... nur die Leistungen für die Bürger werden immer weiter gekürzt und riesige Teile der Einnahmen aus den Sozialabgaben werden der Wirtschaft zugeschustert, damit die Herren Politiker nach ihrer Karriere in der Politik noch so richtig absahnen können, während sie in irgendwelchen Aufsichtsräten sitzen und die Puppen tanzen lassen.

Diese Gesellschaft ist doch ebenso korrupt wie eine diktatorisch geführte Bananenrepublik.
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22.07.2008 16:26 Uhr von wolfinger
 
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Lest doch mal richtig: Es geht nicht darum, dass Krebskranke überhaupt keine Medikamente mehr bekommen sollen, so ein Schwachsinn. Es geht darum, dass _NEUE_ Medikamente, die wesentlich teurer sind als die Alten nur dann eingesetzt werden sollen, wenn sie eine entsprechend höhreren Nutzen haben.

Ein Medikament, was 1% mehr Lebenszeit bringt, und 100% mehr Kostet würde nicht angewandt werden, trotzdem würde der Krebskranke Patient mit einem "bewährten" Medikament behandelt werden. Und das ist auch gut so, denn ihr dürft nicht vergessen, dass die Allgemeinheit die Kosten tragen muss - und nicht etwa wie viele hier glauben, dass IHR euer Lebenlang für EURE Behanldungskosten vorbezahlt (das wär das Prinzip der Privaten).

Es ist nämlich genau andersrum asozial, wenn die Gemeinschaft einen wesentlich höheren Preis bezahlt, damit der Einzelne einen sehr geringen Nutzen hat.. http://de.wikipedia.org/...

Viele sollten mal 3 Schritte weiterdenken... ;-)
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22.07.2008 16:29 Uhr von siderun2
 
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@lochmann: Du kannst auch noch was lernen!!! Z.B. nicht Alles ohne nachzuschauen kommentieren.

Wer in der Quelle nachschaut, wird dort das Wörtchen ´Könnten´ nicht finden. Dort steht explizit: „Es gibt nicht mehr alles, was mehr nützt.“
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22.07.2008 16:46 Uhr von omamausi
 
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an Loxy: Deine Meinung vertrete ich mit.
In unserer Diktatur bestimmt der Politiker wer LEBEN darf und wer NICHT. Eine Horrorgesellschaft die sich hier stetig entwickelt. Aber da wir ja vom DDR-Regiem übernommen wurden...siehe auch die Kanzlerin und viele aus ihrem Gefolge hatten dort ihr Ursprungsland ist es da verwunderlich was hier geschieht?Ihr müßt sie wiederwählen dann werden auch bald kranke Kinder aussortiert wie Fallobst.
Hauptsache das Geld wird für Nutzlosreisen ins Ausland ausgegeben.Die DDR-Tusse würde sich mal besser um Deutschland kümmern und hier etwas tun und nicht nur im Ausland abhängen. Die fühlt sich so richtig " huchi ich bin es die Angie" bin gern hier ihr schmeichelt mir"! Tut ja sonst keiner.!
Wir können bald nichts mehr zahlen- Strom,Gas,Lebensmittel,Benzin,Medikamente und vieles mehr. Aber wen interessiert es Hauptsache diesen Geldgierigen Politikern geht es gut. Viele sind Überflüssig wie ein Kropf..dieser Kropf wird immer fetter.!
Ich wähle nur noch OSKAR (egal, was der macht)....sollen die ruhig mal diesen Pennern da in Berlin auf die Köpfe spucken und diesen Sa...haufen aufmischen.
Denn so kann es nicht bleiben und auch nicht mehr weitergehen. In Frankreich hätten bei solchen ZUSTÄNDEN die Autos schon gebrannt.
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22.07.2008 18:48 Uhr von anderschd
 
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Das mußte: ja irgendwann anfangen. Und ich denke, es wird sich auch auf andere Krankheiten oder Rehamaßnahmen usw. ausweiten. Thema: Fallpauschale!
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22.07.2008 19:52 Uhr von omamausi
 
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genau so ist es der Arzt hat eine bestimmte Summe im Quartal also für 3 Monate zur Verfügung. Diese Summe teilt sich auf auf Mitglieder, Familienmitglieder und Rentner.
Logo, der Rentner und auch viele Kinder verschlingenen einen Teil dieser Summe. ! Wenn ich nun chronisch Kranke Pat. nehme, so brauchen die einen erheblich größeren Anteil von dieser Summe. Wenn ich denn dann diese Summe verteile...bleibt nicht mehr viel für den Rest der Patienten übrig. Nehmen wir mal an, wir hätten 5 Chroniker mit erheblichen Kosten dann dürfen schon mindestens 30 Patienten kein Rezept mehr erhalten und schon garkeine Krankengymnastik. So sieht es aus. Denn der Arzt haftet mit seinem Vermögen. Die KV...sprich Kassenärztliche-Vereinigung zieht dem Arzt das Geld ab, dass er zuviel ausgegeben hat. So wurde es auch im Fernsehen wiedergegeben.
Es kann doch nicht sein, das ein Arzt für seine Patienten bezahlen muß oder?
Unser System funktioniert nicht mehr lange so.
Viele Ärzte geben ihre Kassenzulassung zurück.
Sie schließen Verträge mit den einzelnen Kassen selbst ab.
Das sind die sogenannten Korbhenkelverträge.
Nun, warten wir es ab. Ich glaube auch, das in absehbarer Zeit keine Krankengymnastik mehr in dieser Form aufgeschrieben wird, nur noch gegen noch mehr Selbstbeteiligung. Auch Bandagen wird es wohl auch nur noch für Barzahler geben. Viele Medikamente gibt es ja auch nur noch gegen Vorschrift der Kassen. Hier ist die AOK federführend, sie schreibt genau auf, was wobei verschrieben werden darf. Es ist immer das billigste ( Wirksamkeit sei in Frage gestellt) und die Apotheken haben es meist erst garnicht da und es muß bestellt werden, sehr Sinnvoll. Hier hat wieder die AOK Verträge mit der Farmafirma, der Arzt spillt da schon keine Rolle mehr, Toll nicht.
Ja, wählt weiter die Nieten an der Spitze und es wird noch besser.! Wetten
Übrigens Deutschland und Kinderfreundlich..die zahlen auch schon ab 12 Jahren die nicht Verschreibungsfähigen Medikamente selbst.
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22.07.2008 20:26 Uhr von anderschd
 
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Falsch: Die Fallpauschale besagt die Behandlungsformen und deren Zeitraum für bestimmte Krankheiten und Verletzungen. So z.B. für Blinddarm OP, Bandscheibenvorfälle, Reha nach Wirbelsäulenverletzung usw. Nachzulesen in einschlägigen Internetseiten.
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22.07.2008 22:00 Uhr von Talknmountain
 
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Ich seh´s schon vor mir "Warum musste mein Papa sterben? Ich bin doch noch so klein?" "Wir konnten Ihn uns einfach nicht mehr leisten, übrigens hast du schon GEZahlt?"
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23.07.2008 00:18 Uhr von omamausi
 
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jeder: Patient ist ein Fall, auch in einer normalen Praxis ist kein Unterschied.
Hier bekommt der Arzt auch unterschiedliches Geld pro Fall.
Ein Hausarzt bekommt mehr. Der HNO-Arzt bekommt wieder einen andern Betrag und so geht es weiter, der Chirurg in einer Praxis bekommt sogar mehr als ein Orthopäde pro Fall.
Früher war das auch mal anders. Der Hausarzt bekommt auch für Hausbesuche noch etwas. Wenn jetzt z.B. ein niedergelassener Chirurg in einem Altenheim einen Besuch macht um die bettlägerische Patientin zu besuchen um dort eine Nekrose (abgestorbene Haus) des Decubitus abzutragen dann tut er es mehr oder weniger aus Nächstenliebe. Denn er bekommt kaum noch etwas dafür. Hier spart die Kasse z.B. den Krankentransport zu diesem Arzt oder in ein Krankenhaus und das Kilommetergeld dazu.
So meine Herrschaften so sieht es aus und nicht anders.
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24.07.2008 22:11 Uhr von jsbach
 
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Da fällt mir nur ein Satz ein: Sozial verträgliches Ableben....

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