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Nanga Parbat: Reinhold Messner will ab August Kinofilm drehen

Reinhold Messner plant ab August einen Kinofilm über den Nanga Parbat zu drehen. In dem Filmstreifen, den der Südtiroler zusammen mit Regisseur Josef Vilsmeier produzieren wird, soll unter anderem auf die Expeditionstragödie von 1970 Bezug genommen werden, bei der sein Bruder Günther beim Abstieg verscholl.

Der Extrembergsteiger hofft für sein Filmprojekt auf Fördergelder. Wie es heißt, existiere bereits eine Zusage über 300.000 Euro. Neben Original-Drehschauplätzen am Nanga Parbat sind auch Aufnahmen am Ortler geplant. "Die Schauspieler können wir nicht an den Nanga Parbat hinaufstellen", so der Himalaya-Spezialist.

Messner plant für die Zukunft weitere Naturfilme. Seine "Erfahrung im Umgang mit der großen Natur" qualifiziere ihn dafür, so der 63-Jährige.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Kinofilm, Reinhold Messner
Quelle: www.welt.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.07.2008 10:41 Uhr von vostei
 
+5 | -1
 
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Er hat´s drauf: Diverse Bücher und Dokus, seine Kletterrekorde, etc pp - ich denke, dass das sehenswert wird, ebenso wie einige Burgen seiner Heimat, die er, trotz allen Neidern, vor dem Verfall gerettet hat.
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22.07.2008 11:10 Uhr von newsticker2002
 
+1 | -4
 
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Eiskalter Geschäftsmann: Ja, er hat´s drauf, das stimmt schon. Aber ich finde leider nicht im positven Sinne.

Jetzt versucht er als Experte und nun als Filmproduzent aus der jüngsten Tragödie am Nanga Parbat Profit zu schlagen.

Ein Mensch ist gestorben und kann vermutlich nie geborgen werden. Seine Familie hat den Verlust noch nicht einmal realisiert.

Ob die beiden anderen Bergsteiger schon gerettet werden konnten, weiß ich aktuell garnicht. Gestern waren Sie für Rettungskräfte unerreichbar noch auf 7000 Metern von Schlechtwetter eingeschlossen.

Ein solche Situation für PR-Maßnahmen zu nutzen, wie Messner das gerade tut... Sorry das finde ich zum Kotzen.

Einfach nur vollkommen ekelhaft.

So nebenbei wird der Film sicher ausschliesslich Reinhold Messners private Version der Umstände darstellen, unter denen sein Bruder Günther beim Abstieg vom Nanga Parbat 1970 verschwunden ist.

Wenn ich mich recht entsinne, mußte er sich damals einer sehr harten öffentlichen Kritik stellen. Zurecht, wie ich finde.
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22.07.2008 11:43 Uhr von NoGo
 
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@newsticker2002: außerdem steht da er will auf das Verschwinden seines Bruders eingehen. Wie der Nesselsitzer schon schreibt: von den aktuellen Geschehen steht da nix.
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22.07.2008 11:50 Uhr von newsticker2002
 
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@Nesselsitzer: Ich habe die Quelle gelesen. Es ist klar, dass er die Sache jetzt nicht erst beginnt. Fördergelder gibt es nicht innerhalb von einer Woche.

Meine Meinung ist,dass er die aktuelle Situation rücksichtslos für seine Interessen ausnutzt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Geschehenisse erhält er für sein Projekt eine Plattform, die er sonst in dieser Breite nicht erhalten hätte.
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22.07.2008 12:41 Uhr von vostei
 
+2 | -1
 
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@newsticker: er ist fachkompetent - sowohl zum thema des derzeitigen dramas an dem berg, als auch allgemein, was produktionen von dokus etc pp betrifft - er hätte es auch ohne den aktuellen vorfall durchziehen können und warum sollte er dazu schweigen?
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22.07.2008 15:59 Uhr von newsticker2002
 
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Meine Meinnung zu Messner: ist dadurch geprägt, dass ich Ihn für einen extrem extrovertierten Menschen halte, der jede Gelegenheit für öffentliche Auftritte nutzt und geschickt in Bares verwandelt.

Das was er tut, das ist sehr aggressives Marketing und er tut dazu alles was nötig ist. Alleine, dass er sich als Naturschützer etablieren konnte, sogar für die Grünen in den Wahlkampf gezogen ist, da kann ich nur den Kopf schütteln.

Die Basislager und Zwischenlager am K2 zeugen vom Umweltschutzgedanken der Extrembergsteiger... es sind immense Müllhalden mittlerweile... Kein Extrembergsteiger nimmt seine verbrauchte Ausrüstung wieder mit ins Tal.

Es ging bisher jedenfalls nicht um die Frage, ob er kompetent ist, was Bergsteigen anbetrifft. Er war Extrembergsteiger und hat z.B. 8000er ohne Sauerstoffmaske bestiegen. Kaum einer kann zu dem Thema mehr sagen, als er.

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