21.07.08 21:20 Uhr
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Ultradünne Spritze einem Moskitorüssel nachgebaut

Japanische und indische Wissenschaftler entwickelten eine Mikrospritze, mit welcher man schmerzfrei in die Haut eindringen kann. Der Moskitorüssel diente als Vorbild dafür. 60 Mikrometer hat die Kanüle als äußeren Durchmesser, wie das menschliche Haar. 25 Mikrometer beträgt der Innendurchmesser.

Am Nadelende befindet sich eine elektrische Pumpe aus Piezokeramiken. Diese variieren ihre Ausdehnung mit der elektrischen Spannung und wirken wie eine Pumpe. Zudem lastet eine Kapillarkraft auf der Nadel, welche den Flüssigkeitsstrom unterstützt. Ähnlich wie bei Wurzeln.

Titanlegierungen härten die Nadeln, damit sie nicht zerbrechen. Herkömmliche Nadeln haben einen Durchmesser von 900 Mikrometern. Diese neuen Spritzen durchstechen drei Millimeter Haut schmerzfrei. Weitere Test sollen die Benutzerfreundlichkeit zeigen.


WebReporter: Knochenmann
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sprit, Spritze, Moskito
Quelle: www.wissenschaft.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 21:11 Uhr von Knochenmann
 
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Hört sich nach einem Paradies für Heroinjunkies an :-D
Aber super für alle die Angst vor Spritzen haben.
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21.07.2008 21:28 Uhr von Claus1221
 
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Tolle Entwicklung, aber meiner Meinunt nach nur für etwas reichere Personen. Nadeln muss man nach jedem Benutzen wegwerfen, aber diese Nadel hört sich so teuer an, als ob sich das gar nicht rentiert. Titanlegierung, elektrische Pumpe aus Piezokeramiken... Allerhöchstens rentabel bei einem längerem Aufenthalt im Krankenhaus, wo ein Stich am Anfang reicht um einen Schlauch einzuführen und das dann für eine Woche oder zwei reicht.
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21.07.2008 21:37 Uhr von Die_Muhkuh
 
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Wer weiß: Wer weiß, wenn es wirklich richtig gut ist und die Massenproduktion los geht, sollte es wohl auch zu erschwinglichen Preisen zu haben sein.

Bei Abnehmern auf der ganzen Welt kommen ja Millionen von den Spritzen zusammen.
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21.07.2008 23:10 Uhr von jsbach
 
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Wie schon @Claus 1221 schreibt, ist das erst am Anfang der Serienreife. Die Kosten bei den knappen Budgets wird das nur für längere Infusionen rechtfertigen.
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22.07.2008 00:17 Uhr von HarryL2
 
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ach: Mein Arzt hatte mich letzten Monat mit einer so dünnen Nadel gestochen.... bei der hab ich schon gar nichts gespürt.
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23.07.2008 23:57 Uhr von christianwerner
 
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Fühlt sich das dann an wie bei einem Mückenstich? Aber dann nicht reflexartig den Arzt schlagen. :P

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