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Neues Versicherungsrecht birgt Hintertür für Diebstahl-Opfer

Der Diebstahl von Solar-Anlagen liegt im Trend. Vor allem in abgelegenen Regionen scheinen die Langfinger keinen Halt zu kennen. Der Schaden ist hoch, die Eigentümer sind meist nicht versichert. Einen Ausgleich könnte das geänderte Versicherungsvertragsgesetz über den Rechtsweg bieten.

Das geänderte Versicherungsvertragsgesetz fordert von Versicherungsvertretern eine umfassende Dokumentation des Beratungsgespräches. Nach Auffassung eines spezialisierten Rechtsanwaltes seien vor allem Versicherungsmakler kaum in der Lage, den Gesetzesforderungen zu entsprechen.

Versicherungsvertreter, die nicht nachweisen können, dass sie den Kunden auf den besonderen Fall des Diebstahls der Anlage hingewiesen haben und die nicht dokumentiert haben, dass der Kunde diesen Schutz ausdrücklich abgelehnt hat, könnten - so die Meinung des Anwaltes - haftbar gemacht werden.


WebReporter: FlotteFeder
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Opfer, Diebstahl, Versicherung, Hintertür
Quelle: www.diakonetz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 18:38 Uhr von FlotteFeder
 
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Da das geänderte Recht nicht nur für den Diebstahl von Solaranlagen, sondern ganz grundsätzlich, gilt, und da ein neues Gesetz erst durch eine Grundlagen-Rechtsprechung mit Leben gefüllt wird, darf man mit Spannung erwarten, wie die Gerichte - in der nun zu erwartenden Flut von Schadensersatz-Forderungen - reagieren. Ein ganz heißes Eisen.
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21.07.2008 19:33 Uhr von Yes-Well
 
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Total fürn Arsch -.-: Das heißt noch mehr Schriftkram für die Kunden wo kaum einer Durchblickt. Und damit das ganze dann auch vor Gericht standhält wird nichts auf Deutsch sondern alles auf Jura festgehalten und geschrieben. Dann muß man erstmal zu einem Fachanwalt der einem das übersetzt.

Man braucht ja heutzutage schon Stunden um die richtige Versicherung zu finden. Wo ist wie was versichert. Der Gesetzgeber sollte lieber eine Regel finden, das Versicherungen Ihre verträge und Brochüren usw ausführlicher und verständlicher machen müßen und das alles ordentlich und einheitlich aufm Papier steht. So das jede Versicherung die gleichen Dokumente hat und man richtig vergleichen kann.
Eine Liste wäre da immer gut, zb. Diebstahlversicherung:
Türen, Fenster oder ähnliches was beim Einbruh zerstört/beschädigt wurde: Versichert Ja/Nein Wenn Ja wie Hoch.
Zerstörte/Beschädigte Möbel: Versichert Ja/Nein Wenn Ja wie Hoch.
usw. Und das bei allen Versicherungen.
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21.07.2008 22:25 Uhr von jsbach
 
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Auf der einen Seite: vollkommen richtig, dass die Versicherungs-"Fuzzis" an drei Abend"schulungen" teilnehmen und dann auf die Allgemeinheit losgelassen werden.

Auch hier wird immer mehr der Spezialist gefragt und das ist auch richtig so. Lass es mal zum Schaden kommen und um die Bezahlung? Katastrophe.
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22.07.2008 00:19 Uhr von there4you
 
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genau so,wie jsbach es schreibt,ist es!Da kann ich nur zustimmen!

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