21.07.08 18:27 Uhr
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Das Bankensystem wird zur Glaubensfrage

Amerikanische Banken beschwichtigen zurzeit ihre Kunden. Entgegen einer anhaltenden Flut von schlechten Nachrichten rund um das Bankensystem werben die Banken um Vertrauen. Dies scheint auch notwendig zu sein, da Bankkunden zunehmend nervös auf die gegenwärtige Situation reagieren.

Die Spannweite der Reaktionen reicht von sehr nervös bis hin zu völligem Vertrauen in das Bankensystem. Blair sagt: "In diesen flüchtigen Zeiten, ist der Preis einer Bank-Aktie nicht unbedingt ein Indiz für die Gesundheit der Bank."

Andrew Karolyi, Professor an der Ohio State's Fisher-Schule, sagt weitere turbulente Zeiten voraus. Die kommenden sechs Monate werden mindestens genauso spannend wie die letzten Monate. Sollten die Menschen in Panik verfallen, würde das zum Zusammenbrechen des Bankensystems führen.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bank, Glaube, Glauben
Quelle: www.onntv.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 18:44 Uhr von weg_isser
 
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Glaubensfrage: Ich finde das Wort "Glaubensfrage" irgendwie unpassend. Klingt so religiös...
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21.07.2008 18:55 Uhr von bpd_oliver
 
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Naja, für viele Bänker ist die Jagd nach Gott Mammon eine Art Religion ;)
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21.07.2008 21:55 Uhr von mediareporter
 
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Die Frage ist immer warum man an etwas glaubt: also egal ob schnöder Mammon oder sakrale Figur,.. das Motiv sollte klar sein
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21.07.2008 22:40 Uhr von jsbach
 
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Und ein Patenrezept hat keiner: dafür, auch ich nicht. Breit fächern, Aktien, Festgeld, Edelmetalle.
Aber eine Sicherheit gibt einem niemand.
Ich sehe das Ganze nicht so pessimistisch...es kommen auch wieder andere Tage.
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22.07.2008 00:27 Uhr von meisterthomas
 
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Natürlich eine Glaubensfrage! Banken sind mit lediglich rund 8% Eigenkapital bemessen am Bankgeschäft natürlich eine Glaubensfrage. Wenn dann noch große Spekulationsverluste zu verkraften sind, kommt es zu Engpässen in der Zahlungsfähigkeit und falls diese über eine vertretbare Zeit anhalten zum Bankrott.

Genau das ist die Situation der meisten Banken heute. Sie müssten schließen, oder ihre Verluste durch Erhöhung ihres Eigenkapitals ausgleichen. Stattdessen versuchen sie ein Loch mit dem Anderen zu stopfen und mit weniger Eigenkapital auszukommen.

Das geht solange gut, wie sie ihre Verpflichtungen mittels kurzfristiger Kredite abdecken können. Kommt ihnen dabei aber Sand ins Getriebe, ist es aus.
Einige Banken sind jetzt dazu übergegangen sich selbst zu helfen und sich gegenseitig mehr Kredit zu gewähren.

"Eine Seilschaft am Abgrund", ob sie den Aufstieg noch einmal schafft, es wird sich zeigen.

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