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Finanzkrise: Ist ein Großteil der Verluste nur "virtuell"?

Laut Chef der Raiffeisen Zentralbank, Walter Rothensteiner, dürften die tatsächlichen Verluste hinter den kolportieren gigantischen Milliardenbeträgen auf lange Sicht "nur" 20 bis 50 Prozent der genannten Summen betragen. Der Rest sei auf Bewertungsverluste zurückzuführen.

Diese Bewertungsverluste werden in den nächsten Jahren wieder hereinkommen, so der RZB-Chef, doch die Krise haben natürlich auch ein höchst reales Volumen: Die Finanzierung überbewerteter Immobilien durch ungesicherte Hypotheken habe zu unwiederbringlichen Verlusten geführt.

Diese Bewertungsverluste würden in den kommenden Jahren wieder hereinkommen. Großen Systemveränderungen muss sich der Finanzmarkt nach Ansicht Rothensteiners trotz Subprime-Krise nicht unterziehen. Mehr Transparenz, einfachere und somit verständlichere Finanzprodukte seien jedoch wünschenswert.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Finanz, Finanzkrise, virtuell, Großteil
Quelle: www.rooster24.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 17:14 Uhr von mediareporter
 
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oje da ist mir eine zeile leider doppelt reingerutscht: "Diese Bewertungsverluste würden in den kommenden Jahren wieder hereinkommen." im dritten absatz ist zuviel...
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21.07.2008 17:25 Uhr von SellersFocus
 
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Die Frage ist, was man als Basis nimmt: wenn ich nach einem erfolgreichen Jahr wieder auf normale Umsätze gehe, dann ist es ein "Verlust",... wenn ich nach einem Seuchenjahr mit riesigen Verlusten wieder normal arbeite, dann habe ich einen "Gewinn" gemacht, dabei laufern in beiden Fällen die Geschäfte schlichtweg normal
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21.07.2008 17:26 Uhr von Gloi
 
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Dummschwätzer: Für den Finanzmarkt mögen das virtuelle Verluste sein. Aber das Monopolyspiel der Finanzmakler hat für viele Menschen ganz reale Verluste zur Folge. Dieser Abschaum an den Börsen versteht einfach nicht das hinter den Kurven auf den vielen Bildschirmen Existenzen von Menschen stehen.
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21.07.2008 17:26 Uhr von KnowHower
 
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kann ich das meiner Bank auch erklären, das meine Verluste (Überziehungen) rein "virtuell" sind und nur im Computer existieren,.. ;o)
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21.07.2008 18:33 Uhr von Xtreme08
 
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ein witz, der nur dazu dient, die meisten anleger dazu zu bringen, ihre aktien, fonds etc. zu behalten und nicht abzustoßen.
Und hey, was sind schon 50 % verlust? das glas ist doch nicht nur halb leer, nicht?

LG
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21.07.2008 18:41 Uhr von mediareporter
 
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Verluste entstehen übrigens erst: mit dem Verkauf der Aktien,...
also der Realisation des Verlustes,..
vorher ist es ja immer noch möglich, dass die Papiere wieder an Substanz zulegen
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21.07.2008 20:01 Uhr von vsch
 
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@mediareporter: da sag ich nur deutsche telekom,
da freuen sich dann die anwälten

VERLUSTE BEGRENZEN, GEWINNE LAUFEN LASSEN
sonst hasst du an der börse nichts zu suchen
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21.07.2008 20:17 Uhr von mediareporter
 
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@ Vsch: die einen sagen so die andern so:
2 der beliebtesten Börsenweisheiten:
"Kaufen wenn die Kanonen donnern", also bei fallenenden Kursen, die anderen sagen "greife nie in ein fallendes Messer",.. also Finger weg von fallenden Aktien,...
übrigens,.. die Anwälte freuen sich immer wenn einer klagt, ob nun zu recht oder unrecht,.. die beraterhaftung spielt jedoch hier nur eine Rolle, wenn in der TAt grobfahrlässig oder wissentlich falsch empfohlen wurde...
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22.07.2008 20:51 Uhr von NachtElfIrokese
 
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Klar ein Teil kommt wieder rein, die Frage ist nur wann! Im Moment hoffen alle Banken das es nicht nur Totalverluste sind.

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