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Erzbischof Zollitsch: Gleiche Rechte für Christen in der Türkei

In der Kirchen-Talksendung "Alpha und Omega" forderte der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch im Hinblick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei eine gebotene Religionsfreiheit sowie die Einhaltung der Menschenrechte.

Im Rahmen der Deutschen Bischofskonferenz erwähnte er die Erbauung von neuen Moscheen in Deutschland als selbstverständlich. Dennoch sollten die Christen in der Türkei das gleiche Recht haben.

Der Erzbischof wies auf die Größe bereits errichteter Moscheen hin. Diese könnte von der Bevölkerung als aufdringlich empfunden werden sowie Unmut hervorrufen.


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WebReporter: sockensteak
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Recht, Türke, Christ, Erzbischof, Robert Zollitsch
Quelle: www.welt.de
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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 18:51 Uhr von midnight_express
 
+9 | -5
 
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Gleiche Rechte für Christen in der Türkei: Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch glaubt wohl auch noch an den Weihnachtsmann?

Im Hinblick auf einen möglichen EU-Beitritt der Türkei gibt es sicher noch die ein oder andere Sache, die wichtiger ist.
Z.B.
1. Armenien-Genozid
2. PKK
3. Nord-Zypern
usw.
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21.07.2008 19:08 Uhr von H.O.L.Z.I.
 
+3 | -6
 
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ich dachte in der türkei gibt es schon jede menge kirchen... (???)

aber an und für sich hat er recht... gleiches recht für alle kann man nur unterstützen... mein vorschlag: schafft einfach beide religionen ab

(schonmal zeitgeist teil 1 gesehen?)
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21.07.2008 19:22 Uhr von arielmaamo
 
+5 | -3
 
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Recht hat er: Religöse Minderheiten werden in der Türkei eindeutig benachteiligt.
http://de.youtube.com/...


und Zu Zeitgeist:

Den Begriff ~schwach-sinnig~ würde ich eher bei Zeitgeist 1 und seinem primitiv polemischen Niveau sehen.
Richtig: Falscher Sonnenkult in den "Kirchen"

Falsch ist freilich, daß Jesus Christus am 25.12. geboren wurde, so wie es ZG1 willkürlich behauptet, da Lukas 2,8 beschreibt, daß es zu der Zeit Hirten auf dem Feld gab - es kann also nicht Dezember gewesen sein. Die Bibel nennt kein genaues Datum. ZG1 fällt hier ebenso auf die Lügen herein, wie die allgemeinen Sonnenanbeter.

Die Bibel hat freilich nichts mit Astrologie zu tun, wie es ZG1 suggeriert, da die Bibel solche Praktiken verurteilt (5. Mo 18,10) Astrologisch ist es eher die "Argumentations-Kette" von ZG1.

Albern: Die willkürliche aus dem Kontext gerissenen Bibelverse. Unter jedem Niveau um ernsthaft darauf einzugehen. Mit der Methode kann ich auch aus dem Telefonbuch die 9/11 Verschwörung herausdeuteln.
Die Jesus-Sonnen-Theorie fällt ohnehin schon damit, daß Jesus eben nicht am 25.12. geboren wurde. Die Lügen von ZG1 werden auch nicht dadurch richtiger, indem man zwischen den Lügen astronomische Wahrheiten verbaut.

Die ganze Datierung, wann nun welches Tierkreiszeichen überhaupt endet/beginnt ist keine exakte Wissenschaft. Nach Meinung einiger leben wir schon längst im Zeitalter des Wassermannes - jeder sucht sich halt das, was er braucht:
http://de.wikipedia.org/...

Wo liegt das Problem, wenn es annähernde historische Parallelen zu Jesus und diversen ägyptischen Mythologien gibt ? Deshalb kann Fakt2 unabhängig von Fakt1 trotzdem richtig sein.

Flutberichte: Umgekehrt ist es der Fall, daß es eine große Flut gegeben hat, die in vielen Kulturen bezeugt wurde.

Was man sagen kann ist, daß das die katholische Religion auf den Mysterien-Kult aus Babylon zurück geht. (Ralph Woodrow)

Justin Martyr: Es ist natürlich albern, Justin zu unterstellen er habe gewußt wie heidnisch das "echte" Christentum gewesen ist. Da keine Quellen der Zitate genannt sind, sind sie nicht nachprüfbar im Hinblick des Kontextes. Alles was ich von Justin dem Märtyrer gelesen habe ist biblisch. Wer will kann das z.B. selbst in dem Buch: " A Dictionary of early christian beliefs, David W. Bercot" nachprüfen. Er bezeugt z.B. in den aufgeführten Zitaten klar, daß Jesus von eine Jungfrau geboren wurde.

"Fundamentalistische Christen" glauben nicht, daß die Erde 12000 Jahre alt ist, sondern ca 6000 Jahre.

Die Behauptung, es gäbe keine außerbiblischen Belege für die Existenz Jesu ist falsch. Quellen dazu finden sich in dem Buch: "Die Bibel im Test" von Josh McDowell.
Für die Römer war Jesus nur ein Verbrecher und auch das jüdische Volk achtete ihn am Ende nicht mehr, Jesus wollte sein Reich eben nicht auf dieser Erde bauen noch auf der Erde als irdischer König verehrt werden.

Fazit: Der willkürliche astrologische Ansatz von ZG1 beruht primär auf dem falschen Geburtsdatum Jesu. Da diese These falsch ist, kippt somit auch die ganze "Argumentations"-Kette in sich zusammen. Weiter rückt ZG1 die Teile 2 und 3 von Zeitgeist eher in ein schlechtes Licht, da jeder, der nur ein bischen Ahnung von Astronomie, Mythologie und Bibliologie besitzt, auch die Teile 2 und 3 als ebenso erschwindelt ansehen muß.

weitere Infos:

http://ct.grenme.com/...
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21.07.2008 20:01 Uhr von Montauk
 
+2 | -2
 
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zeitgeist: es entspricht offenbar dem zeitgeist, alle werte und traditionen, für ein bischen döner und kopftuch, über bord zu werfen.

destotrotz, gehe ich mit dem türkischen käseblatt, hyriet, konform, die täglich dazu aufruft, "türkei den türken".

ich meine bitte!
wenn die türken in "ihrem" land keine christlichen werte vertreten haben wollen, sollte man dass als minderheit dort akzeptieren können.


andersherum, sollten flagellanten hierzulande (mehrheit) jemals ihre meinung ändern sollen, müsste man das auch akzeptieren müssen.

ansonsten sollte man begrifflichkeiten wie "souveränität" lieber gleich aus dem wortschatz streichen.

p. s.
und wenn der herr gnädigste erzbischof meint, wo anders seinen glauben frei verbreiten zu wollen, so soll er doch erst einmal hier damit anfangen.

zumindest wird er dafür bezahlt.
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21.07.2008 20:06 Uhr von JCR
 
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Gleiche Rechte für Christen in der Türkei. Sollte eigentlich eine Selbstvertständlichkeit und keine Verhandlungssache sein.
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21.07.2008 20:07 Uhr von Noseman
 
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@ arielmaamo: "Die Behauptung, es gäbe keine außerbiblischen Belege für die Existenz Jesu ist falsch."

Dann nenne Du mir doch mal einen einzigen zeitgenössischen außerbiblischen Augenzeugenbericht.

Übrigens sind ja die Bibelgeschichten selbst schon mal gar kein historischer Beleg, da sie erst Jahrzehnte nach dem angeblichen Tod Jeus geschrieben wurden.

Das ist etwa so als wenn ich jetzt mal eben etwas über die Kubakrise schreiben würde; sowas zählt schlicht nicht.
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21.07.2008 21:45 Uhr von Deniz1008
 
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joo, für jede türk. moschee in brd, eine kirche in türkei.. :)
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24.07.2008 15:36 Uhr von cheetah181
 
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Montauk: Was sollen das bitte für Werte sein, die wir hier dank dem Christentum haben und gerade über Bord werfen?
("für ein bisschen Döner und Kopftuch" und "die Türken", sehr schöne Zurschaustellung von Vorurteilen, danke)



Ach ja, und zu Zeitgeist: Ich hätte nie gedacht, dass ich mal jemandem wie arielmaamo zustimme, aber langsam bekomme ich das Gefühl, dass Zeitgeist versucht "aus sich heraus" richtig zu sein...hab nie eine andere Quelle präsentiert bekommen zu dem Thema. Eigentlich wie die Bibel...ironisch, oder?
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24.07.2008 19:51 Uhr von Montauk
 
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werte: cheetah:
"Was sollen das bitte für Werte sein, die wir hier dank dem Christentum haben und gerade über Bord werfen?"

z. b. eine humanistisch geprägte grundordnung, man nennt es auch rechtsstaat (was nicht heißen soll, daß man alle gesetze für gut erachten muss).

ermöglicht wurden diese werte (humanistische werte) durch die christianisierung (durch eine religion) germaniens (durch die römer), wenn auch nicht ganz reibungslos.



falls du jetzt noch immer nicht wissen solltest, was werte überhaupt sind, wünsch ich dir gerne einen schönen urlaub, z. b. in saudi arabien oder den iran.
aber:
die bibel würde ich dabei aber lieber zuhause lassen (achtung, gefährlich).

aus versehen einer verheirateten frau schöne augen machen, ist auch nicht zu empfehlen.

oder im dorfladen ein in die tasche gestecktes produkt, versehentlich an der kasse vorbei hinaustragen.



wenn du das dann alles mal ausprobiert hast, oder dir aus versehen passiert ist, kannst du mich gerne noch einmal nach werten fragen.

andere kulturkreise/völker, die in der vergangenheit reichlich erfahrung sammeln konnten, was es bedeutet, werte zu haben , und auch zu verteidigen, z. b. die indianer, stehen leider nicht mehr zur gänze für befragungen zur verfügung.


"("für ein bisschen Döner und Kopftuch" und "die Türken", sehr schöne Zurschaustellung von Vorurteilen, danke)"


entschuldige, daß wort "bischen", war natürlich maßlos untertrieben.
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28.07.2008 23:48 Uhr von christianwerner
 
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Verfassungsgemäß: Auch in der Türkei garantierte die Verfassung eine individuelle Religionsfreiheit. Wird halt bloß schwierig, wenn sich mehrere einzelne zu einer Gruppe zusammenschließen...

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