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MTV-Jugendstudie: Jede dritte Freundschaft existiert bereits nur im Netz

18.000 Jugendliche zwischen acht und 24 Jahren wurden im Rahmen der von MTV Networks und Microsoft durchgeführten Studie "Curcuits of Cool" zu Medienkonsum und Technikaffinität befragt.

In Deutschland und Österreich zählen Jugendliche im Alter von 14-24 Jahren durchschnittlich 35 Personen in ihrem Freundeskreis - elf dieser Beziehungen, also knapp 30 Prozent, existieren jedoch nur im Netz. Im Handyspeicher haben die Kids laut Studie im Schnitt 86 Nummern gespeichert.

Musik wird als identitätsstiftendes und sozial verbindendes Element seit der Einführung des MP3-Formats und erschwinglicher Player für die Befragen immer wichtiger: 70 Prozent hören regelmäßig Musik, bei 64% ist dabei der Besitz eines MP3-Players ausschlaggebend.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Freund, Jugend, Netz, MTV, Freundschaft
Quelle: www.rooster24.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 15:35 Uhr von tomeck
 
+6 | -3
 
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irgendwann: gibt´s dann wahrscheinlich GAR KEINE echten menschlichen kontakte mehr.

dann ist das aufkündigen von freundschaften und beziehungen auch einfacher...
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21.07.2008 15:40 Uhr von nopulse
 
+3 | -2
 
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klar ab dem moment wo freunde zu "friends" werden, plauscht und trennt man sich auch wieder ganz ungeniert - interaktivität = unverbindlichkeit...
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21.07.2008 15:59 Uhr von Gloi
 
+8 | -2
 
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Falsche Bezeichnung: Freundeskreis ist zwar eine gängige Bezeichnung, aber Bekanntenkreis wäre vermutlich passender.
Als Freunde bezeichne ich eher Menschen die mir beistehen wenn es mir schlecht geht, auch wenn sie dabei selbst Opfer bringen müssen. Menschen die auch dann zu mir stehen wenn ich mal Mist gebaut habe.
Von der Sorte habe ich keine 35. Und ich denke die wenigsten haben so viele Freunde. Und ausschließlich Online kann man echte Freundschaften sicher nicht pflegen.
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21.07.2008 16:12 Uhr von Dr.G0nz0
 
+5 | -1
 
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is klar: jaja, die welt geht unter, die jugend ist verdorben, alles oberflächlich, fortschritt ist rückschritt, reden ist schweigen und silber ist gold.

wie kann man nur so dämliche schlüsse aus so einer studie ziehen? zählt doch einfach mal selber nach wieviel wirklich enge freunde ihr habt .. ich komm nicht auf mehr als ne handvoll. und weil ich mit 10 anderen leuten nur online kontakt halte, den ich sonst garnicht halten könnte geht jetzt die welt unter?

ahja ...
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21.07.2008 16:27 Uhr von mediareporter
 
+2 | -0
 
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@ gonzo: dass die Welt untergeht, behauptet ja niemand - eine Verschiebung in unseren sozialen Gefügen vollzieht sich aber allemal. schon allein durch eben rasant wachsende bekanntenkreise, die sich nicht zuletzt im netz mitbilden. darauf kann man schon ein bisschen kulturpessimistisch reagieren, weiß ja eh jeder dass zurück gibt, es ist auch nicht schlechter oder besser, just different
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21.07.2008 16:37 Uhr von mediareporter
 
+1 | -0
 
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"dass es kein zurück gibt": muss das natürlich heißen
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21.07.2008 16:47 Uhr von Dr.G0nz0
 
+2 | -2
 
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kulturpessimismus: kulturpessimismus ist ein ausdruck der angst der alten und dummen vor der zukunft.

natürlich werden sich dinge verändern, dinge haben sich schon immer verändert.

ich bezog mich mit meinem posting eigentlich auch nur auf so sinnentleerte kommentare wie die ersten beiden unter der news.
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21.07.2008 17:03 Uhr von SellersFocus
 
+3 | -1
 
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Beziehungen sind Interaktionen mit Fixpunkten: und diese lassen sich auf unterschiedlichen Niveaus sowohl im Netz, als auch real umsetzen,..
nicht jede reale Beziehung ist fruchtbar und tiefschürfend,.. nicht alle virtuellen Kontakte sind oberflächlich
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21.07.2008 17:03 Uhr von nopulse
 
+2 | -2
 
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naja soziale kontakte verflachen schon ein bisschen zwischen instant msg, chat und blogpostings - zum einen feiert man sich auf partys etc. zum teil schon für den myspace-fotoblog ab, hab ich den eindruck, aber das is wohl auch die lust an der sichtbarkeit... komischer find ich das phänomen im direkten freundeskreis, mit skype etc., wos dann plötzlich reicht wenn man ein paar mal in der woche unverbindlich messaged, so auch auf dem laufenden ist, und sich seltener face-to-face trifft... das sind schon alles symptome dieser entwicklung, die natürlich nicht grundsätzlich schlecht ist...
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21.07.2008 17:18 Uhr von KnowHower
 
+0 | -2
 
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Ich glaube auch, Beziehung ist unabhängig: vom gewählten Ebenenbereich, egal ob real oder virtuell
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21.07.2008 17:30 Uhr von KnowHower
 
+2 | -2
 
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Nachtrag: wie bitte will ich eine Beziehung in die USA besser pflegen als virtuell,..
Also es ist in 20 Jahren ohnehin nicht mehr wirkich eine Differenz zwischen den Kontaktarten, denn es sind nur diverse Optionen der Mittel,...
ein unkommunikativer emotional inkompetenter Mensch wird auch im persönlichen Dialog keine CHance zum Beziehungsaufbau bekommen, während Menschen mit einem sozialen Empfinden die CHancen des Internets als Bereicherung und Ausbau der Spielwiese sehen
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21.07.2008 17:38 Uhr von tomeck
 
+2 | -2
 
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@ dr.gonzo: so so, sinnentleert sind die ersten beiden kommentare also!

das sehe ich anders.
wir befinden uns in einer sich ständig verändernden welt, dagegen ist auch nichts einzuwenden.

es ist aber durchaus alarmierend, dass soziale kontakte immer mehr amstumpfen und dass durch das www zwischenmenschliche beziehungen immer stärker anonymisiert werden.
freundschaften, beziehungen werden ganz selbstverständlich per mail oder sms beendet.
die zahl der vergewaltigten jungen mädchen, die auf chats hereinfallen, nimmt zu.
online-spiele-suchtverhalten wird in einigen ländern bereits wegen des verlusts des gefühl für die wirklichkeit behandelt.
in japan gehen jugendliche in therapie, die abhängig vom "simsen" geworden sind.
amokläufer haben nicht selten pc-spiele als vorbilder...

es wäre sicher zu einfach, das alles auf eine einzige formel zu reduzieren.
aber die anonymität der online-gesellschaft spielt sich auch eine rolle.
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21.07.2008 19:22 Uhr von VitaminX
 
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wie leichtfertig: mit dem begriff "freund" umgegangen wird.faszinierend.davon hat man im ganzen leben vllt. 2,3.wenn überhaupt.
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24.07.2008 20:38 Uhr von Kassiopeia
 
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ehrlich: ich hab nur Freunde im Netz, Shortnews sei Dank. hehe
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29.07.2008 22:15 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@tomeck: du kannst ja gerne behaupten, dass soziale kontakte abstumpfen und zwischenmenschliche beziehungen anonymisiert werden. nur dewswegen stimmt das noch lange nicht. das sind einfach sehr subjektive aussagen, die ich zum beispiel überhaupt nicht stützden kann.

und dass beziehungen per sms beendet werden is halt so weil es heute nunmal geht.
genauso verhält es sich mit chats und vergewaltigern und online sucht.

und jetzt? du hängst hier auf sn rum und schreibst mir ernsthaft dass die schöne neue online welt die du so gerne nutzt eigentlich böse und kulturzersetzend ist?
oder liegt es vielleicht daran, dass menschen schon immer scheisse waren und manche einfach die neue möglichkeiten nutzen um scheisse zu sein? könnte es vielleicht dass sein?

übrigens ....

"amokläufer haben nicht selten pc-spiele als vorbilder..."

sei froh dass den satz wohl jeder überlesen hat, denn für solchen geistigen dünpfiff wird man hier auf sn gerne und zu recht von der community virtuell gesteinigt.
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30.07.2008 09:20 Uhr von tomeck
 
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@ Dr.GOnzO: vielen dank für deinen konstruktiven satz hinsichtlich meines angeblichen "geistigen dünnschisses".

wie der satz, den du als grundlage für diese aussage genommen hast, stehe ich auch zu allen anderen aussagen, die ich gemacht habe.

das war´s.
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30.07.2008 10:51 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@tomeck: nun, wie bereits erklärt, wenn ich behaupte der himmel sei blassgrün und rosagepunktet, und auch zu meiner aussage stehe, sagt dass noch lange nix über deren wahrheitsgehalt aus.

alles was ich behaupte ist, dass das was du sagst keinen sinn macht und wo es doch sinn macht nicht stimmt.

bis bald ... ;)

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