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Werden "World of Warcraft"-Spieler bald vom Finanzamt zur Kasse gebeten?

"World of Warcraft"-Spieler, die ihre Charaktere verkaufen, sind verpflichtet, Abgaben an den Staat zu verrichten, berichtet die "Euro am Sonntag". Dies sei notwendig, da mittlerweile der Verkauf der Charaktere zu einem lukrativen Geschäft geworden sei.

Viele Spieler "leveln" ihre Charaktere hoch, um sie anschließend für Geld bei eBay zu verkaufen. Das Finanzamt Bochum will dies jedoch verhindern, indem eine spezielle Steuerfahndung bei eBay die Verkäufer überwacht.

Der Geldumfang der Verkäufe jener Charaktere würde sich bereits im millionenschweren Bereich befinden. Aber nicht nur "World of Warcraft"-Spieler, sondern auch Spieler, die durch beispielsweise Pokerseiten oder Online Fußballmanager-Spiele Einnahmen verbuchen, müssen diese versteuern.


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WebReporter: Mighty-Marko
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Spiel, Spieler, World, Finanz, Kasse, World of Warcraft, Warcraft, Finanzamt
Quelle: www.derwesten.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 11:50 Uhr von Mighty-Marko
 
+0 | -0
 
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Es gibt ja auch Powerleveling - Dienste, welche für ein gewisses Entgelt dem Kunden den gewünschten Charakter erspielen.
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21.07.2008 12:08 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+28 | -3
 
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Moment mal: Ich dachte derartige Dienste seien von Blizzard gar nicht erlaubt? Gab es nicht einen Abschnitt in den AGB diesbezüglich?
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21.07.2008 12:12 Uhr von Kev1308
 
+74 | -8
 
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Is doch kla Da hat das Finanzamt bzw. der Staat mal wieder was gefunden um Geld zu kassieren!!! ARMES DEUTSCHLAND !!!
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21.07.2008 12:12 Uhr von Mighty-Marko
 
+21 | -2
 
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@ Kepas_Beleglorn: Soweit ich weiß ist es auch verboten die WoW - Währung (schreib ich mal für die Unwissenden ;) ) Gold zu verkaufen.
Getan wird es trotzdem.
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21.07.2008 12:16 Uhr von Shorty83
 
+16 | -1
 
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überschrift: ist meiner meinung nach misverständlich.
WoW spieler werden eh monatlich zur kasse gebeten (ca 13€/monat). Hier geht es aber darum, dass Leute/Unternehmen die Leistungen/Geld für das Spiel verkaufen, ihre Einnahmen versteuern sollen.

Und ja, das verkaufen von Gold und Dienstleistungen werden von Blizzard nicht gerne gesehen, meiner Erfahrung nach aber geduldet. Blizzard geht zwar gegen die Dienstleister vor, aber kaum gegen die Kunden die diese Dienstleistung in Anspruch nehmen.
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21.07.2008 12:18 Uhr von Ajnat
 
+14 | -2
 
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Erlaubt wie will man das kontrollieren? Hast du doch gar keine chance. Man gibt PW und accountname weiter.. woher will man wissen wer gerade am spielen ist? Aber der Handel damit ist schon enorm. Es soll doch ein Spiel sein und Spass machen. Wo ist der Sinn wenn ich eine fast "fertige" Figur kaufe und noch das Equip verbessere? Und so einer geht dann mit in Raids und hat null Ahnung wie der Char zu spielen ist. Na danke, so einer geht nur einmal mit - was hat er dann von seinem gekauften 70er?
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21.07.2008 12:26 Uhr von der_koelner
 
+24 | -0
 
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Wo es Geld: geben könnte, ist sofort der Staat und kontrolliert obs was zu holen gibt...

Ist ja wie immer.
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21.07.2008 12:38 Uhr von eldschi
 
+14 | -8
 
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Bei den Verkäufen handelt es sich um Einnahmen, also sind sie - reduziert um etwaige Ausgaben - zu versteuern, basta. Wenn ein Hr. Zumwinkel seine Einnahmen nicht versteuert, wird lauthals geschrien, hier aber wird es als staatliche Geldeintreiberei verteufelt - das passt nicht zusammen.
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21.07.2008 12:41 Uhr von modano09
 
+3 | -2
 
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Das landet wieder vor dem Bundesfinanzgericht: Nur weil irgendein Finanzamt in Deutschland die Idee hat nochmehr Steuern einzunehmen , heißt das noch lange nicht das diese auch nach dem Gesetz auch rechtmäßig sind.

Ein Finanzgericht könnte das verkaufen von Charakteren als Gewerbebetrieb einstufen, allerdings müßte hier erstmal die nachhaltigkeit bewiesen werden.

Pokerseiten sind sowieso ausgenommen, das sie in deutschland als glückspiel eingestufft sind. D.h alle einnahmen sind steuerfrei.
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21.07.2008 12:44 Uhr von ZTUC
 
+8 | -2
 
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Wenn professionel gemacht wird - Ja! Wenn ein Dienstleister solche Dinge professionell anbietet und die Chars hochlevelt bzw. Gold verkauft, dann finde ich es natürlich richtig, dass wie bei jeder anderen Arbeit auch, darauf Steuern zu entrichten sind.

Handelt es sich allerdings um einen Privatverkauf, weil jemand aufhört, dann sollte das nicht versteuert werden.
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21.07.2008 12:56 Uhr von Andy666
 
+6 | -1
 
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und das FInanzamt: überprüft dann wer gerwerblich Chars verkauft und wer nur privat
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21.07.2008 13:04 Uhr von Wompatz
 
+7 | -13
 
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GELD, GELD, GELD...los, gebt mir all euer GELD ich bin der liebe Staat....
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21.07.2008 13:15 Uhr von Kandis2
 
+5 | -0
 
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Das Problem wird sein, dass hier ein gewerbemäßiger Vertrieb vermutet wird.

Was ein Gewerbe ist, ist klar definiert: "Gewerbe ist jede erlaubte, auf Gewinn gerichtete und auf gewisse Dauer angelegte, selbständige Tätigkeit...".

Nicht jeder Privatverkauf bleibt einer, wenn dahinter eine regelmäßige Aktion steht, die auf eine Gewinnerzielung ausgerichtet ist.

Es sind schon ganz andere Privatverkäufer bei ebay wg. Steuerhinterziehung ins Visir der Behörden gekommen, weil sie zu viele Dinge im Netz verkauft haben, obwohl diese Dinge aus Haushaltsauflösungen etc. stammen.

Eine regelmäßige Gewinnerzielungsabsicht könnte hier den gewerblichen Charakter vermuten lassen.

Man sollte sich lieber bei solchen Aktivitäten einen Gewerbeschein (Kleinunternehmung) holen.
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21.07.2008 13:43 Uhr von dkb2k6
 
+9 | -5
 
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Der Staat: hält doch überall die Hand auf, langsam wirds echt dreist.
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21.07.2008 13:52 Uhr von Talena
 
+3 | -0
 
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Der Titel ist irreführend weil weit über 90% der Spieler in WoW kein Char- oder Goldhändler sind. Und die werden eben nicht vom Staat zur Kasse gebeten (nur von Blizzard selber ^^)

Auch die, die ihren Account aufgeben und vertickern werden wohl nicht darunter fallen. Ich denke, dass das eher für die Goldseller und Powerleveling-Firmen gilt, die wirklich ihr Geld beruflich mit solchen Aktionen verdienen.

Wobei ich es schon bescheuert finde, dass es überhaupt einen Markt für sowas gibt. Dank der ganzen Tagesquests kann man inzwischen in nicht mal einem Monat (wenn man nur die TQ macht) episches Reiten mit Flugtier kaufen (5200 Gold) und Leute, die einen Charakter mit 70 gekauft haben, erkennt man eh meist an ihrer grottigen Spielweise.
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21.07.2008 13:56 Uhr von Deniz1008
 
+4 | -3
 
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in deutschland ist für jeden scheiß steuer fällig löl*
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21.07.2008 14:25 Uhr von Valeria
 
+2 | -0
 
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@Ajnat: Das lässt sich meist über IP usw feststellen, wer zuletzt auf dem Charakter eingeloggt war.
Zweitens gibt es viele dubiose Verkäufer, die den Account schlicht als gehackt melden. Ergo : Dein Geld weg und kein Account.

Und für die, die es interessiert :

......Sie stimmen zu, dass Sie unter keinen Umständen

(v) Gold, Waffen, Rüstung oder andere virtuelle Gegenstände, die in World of Warcraft benutzt werden, außerhalb der World of Warcraft-Plattform für "echtes" Geld zu kaufen oder zu verkaufen oder zu tauschen;
(vi) Dritte (ausgenommen ein (1) Minderjähriger, für den Sie den Account eröffnet haben) auf Ihrem Account spielen lassen, insbesondere zum Zweck der Inanspruchnahme sog. "power levelling services", d.h. der Bezahlung von Dritten, die für Ihren Account spielen.....

Der Sinn dahinter, sich einen fertigen Char zu kaufen liegt einzig und allein am Faktor Zeit. Sich einen Charakter von Hand zu leveln ( und zu lernen mit ihm umzugehen) kostet Zeit. Die a) hat nicht jeder oder b)hat man nach dem zehnten Char keine Lust mehr.
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21.07.2008 15:00 Uhr von evil_weed
 
+2 | -0
 
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"Ein Finanzgericht könnte das verkaufen von Charakteren als Gewerbebetrieb einstufen, allerdings müßte hier erstmal die nachhaltigkeit bewiesen werden."

selbst wenn es nicht als gewerbebetrieb eingestuft wird, wird man die einnahmen wohl in der steuererklärung angeben müssen und einkommenssteuer dafür zahlen.
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21.07.2008 15:16 Uhr von Sonicspeed
 
+1 | -1
 
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Hirn einschalten: Wer einigermaßen nachdenkt erkennt schnell:
um einen Charakter soweit zu bringen das ihn bei ebay jemand kauft, muss man ziemlich viel WOW spielen - daraus folgt: man verbraucht Strom und benutzt den PC um Geld zu verdienen - wenn ich nun also die "Einnahmen" aus dem Verkauf versteuern muss, kann ich doch logischerweise die Ausgaben auch absetzen - oder sehe ich das falsch.
Das man wenn man Geld verdient Steuern zahlen muss ist weder was neues (Anspielung auf shortNEWS) noch ungerecht oder unangemessen.
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21.07.2008 15:24 Uhr von megamanxxl
 
+2 | -3
 
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Wen dies noch jemand wunder !?!? Was meint ihr, warum der Staat Rauschgift verbietet? Weil das Illegal verkauft wird und da niemand dran verdient! Nur die Dealer ...

Krass, aber könnte so sein
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21.07.2008 15:33 Uhr von Valeria
 
+1 | -1
 
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Megaman: dann müsste der Staat Deutschland WoW verbieten.
--> WoW = Droge = Sucht *g*

Und nein, ich möchte hier nicht die zwölfmillionste Diskussion lostreten, ob Games süchtig machen oder nicht.
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21.07.2008 16:15 Uhr von sokar1
 
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Nicht erlaubt: Der verkauf von Charaktern wird von den herstellern von solchen Spielen (nicht nur von blizzard) nicht gern gesehen und ist meißtens auch in den AGB verboten.

Außerdem ist ein Spieler von dem bekannt ist den Account nur gekauft zu haben bei den anderen nicht sehr beliebt.
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21.07.2008 17:29 Uhr von brezelmann
 
+1 | -0
 
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Das Finanzamt würde gerne: Aber ein einzelner Verkauf ab und zu können sie doch garnichts verlangen.
Sonst müsste man alle Privatverkäufe besteuern.
Man müsste das ganze schon gewerblich machen.
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21.07.2008 18:03 Uhr von Loxy
 
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Wollen die vom Finanzamt denn richtige Euros, oder kann man die auch in WoW-Gold bezahlen? Die wollen bestimmt selber zocken in Ihrer vermufften Amtsstube... clever ;-P
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21.07.2008 18:14 Uhr von Syro028
 
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Ist das nicht illegal? Ist der Handel mit WoW Charakteren nicht illegal? Ich meine dann würde das Finanzamt ja Geld aus illegalen Aktivitätn verlangen.

Wäre so als würden Sie von einem Drogendealer eine Abgabesteuer verlangen...

Bin mir aber nicht sicher...?!

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