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Kalifornien: Cannabis-Universität nimmt Lehr- und Rauschbetrieb auf

In der Nähe von San Francisco setzen sich 500 Studenten mit Fächern wie Gartenbau, Knospenpflege, Erntetechniken und Drogenrecht auseinander. Aber auch Ernte und Verarbeitung des berauschenden Cannabiskrauts steht auf dem Lehrplan.

Da Marihuana in Kalifornien seit 1996 offiziell als Medikament zugelassen ist, ist es frei zu erwerben. Es soll gegen Depressionen und Schmerzen helfen. Lediglich das Bundesrecht der USA verbietet jeglichen Besitz und Konsum.

Die Stifter wollen mit dem Marihuana-Diplom erreichen, dass ihre Absolventen positive Lobby-Arbeit leisten und die Legalisierung in den USA voran treiben.


WebReporter: sockensteak
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Universität, Kalifornien, Cannabis, Rausch
Quelle: nachrichten.t-online.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 10:50 Uhr von sockensteak
 
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Sehr guter Vorstoß.Und das in den USA.Aber San Francisco/Kalifornien ist eh sehr liberal.In Holland wollen die Konservativen die Shops abschaffen und in den USA stehen in ein paar Jahren welche.
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21.07.2008 11:18 Uhr von NachtElfIrokese
 
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Es gibt soviele Vorurteile gegenüber diesem Kraut - Lobbyarbeit ist immer gut.
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21.07.2008 11:34 Uhr von Shorty83
 
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Nachtelfirokese: Ja, nur leider sind an den Vorurteilen auch ein paar Wahrheiten. Ich habe selbst krasse Veränderungen bei Freunden durch den Konsum von Cannabis erlebt und die waren alles andere als positiv. Einige sind heute sogar arbeitslos und widmen sich ganz dem Drogenkonsum... das kanns meiner Meinung nach nicht sein.

Medizinisch gesehen, kann man noch einiges aus dem Kraut rausholen. Was die Legalisierung als Rauschmittel angeht, bin ich sehr skeptsich, weil bei vielen schnell aus Konsum eine Sucht wird.
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21.07.2008 11:37 Uhr von bpd_oliver
 
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Die: Studentenpartys dürften sehr lustig werden ;)
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21.07.2008 11:51 Uhr von SK_BerSerKer
 
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shorty: dann guck ma bei den alkis, da sin die meisten au nich bessre dran, es kommt auf die menge an die du konsumierst, wenn deine freunde schon 3 joints geraucht haben bevor zur zur arbeit gehen wunderts mich nich wennse abschluss machn, aber siehs mal so,nur weil einige wenige nich damit klarkommen werden die andan deswegen bestraft.....da sollen se lieber alk verbieten, dann saufewn sich auch nichmehr soviele jugendliche ins koma..... denk mal drüber nach ;)
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21.07.2008 11:52 Uhr von SK_BerSerKer
 
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admin gib uns edit funktionen: sry für meine rechtschreibfehler...bin noch nich ganz wach^^

rügt mich nicht allzu hart dafür bitte^^
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21.07.2008 11:59 Uhr von tigga01
 
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Stimme SK_BerSerKer voll zu: Alkohol hat lediglich den Vorteil das man den Grad der vergiftung und die Geschwindigkeit in der sie sich bemerkbar macht besser beeinflussen kann. Ansonsten ist der Alkohol mit Cannabis auf eine Stufe zu stellen was negative Auswirkungen angeht.
Die Alkohol-Lobby war nur stärker als es um dessen gesellschaftliche Existenz ging.
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21.07.2008 12:08 Uhr von solitude
 
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@tigga01: So weit mir bekannt ist, hat sich noch kein Mensch zu Tode gekifft, aber totsaufen ist inzwischen schon fast normal. Von daher müßte Alkohol auf eine Stufe mit Heroin oder Kokain gestellt werden. Und zumeist sind Kiffer auch nicht gerade aggresiv, was man von Besoffenen nicht behaupten kann. Ich finde, das die Regierung mal ernsthaft über die Drogenpolitik nachdenken sollte.
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21.07.2008 12:13 Uhr von bakaneko
 
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naja das problem ist wie mit allen der eigenen kultur nicht eigenen traditionen.. die indigen völker amerikas waren mit alkohol nicht vertraut, darum sind sehr viele dem "feuerwasser" verfallen. umgedreht waren die europäer nicht mit den netten kräutern vorderasiens vertraut bzw dem, was man aus diversen pflanzen machen kann, also wurde auch dort missbrauch betrieben. denn eigentlich! waren die meisten natürlichen drogen nur einzelnen personen zugänglich bzw erlaubt, um damit rituale abzuhalten. sich die rübe breit kiffen gehört da genauso wenig dazu wie sich die leber mit alkohol zu ruinieren.. und ja, alkohol war auch hier nie ein reiner ritualstoff, ist mir bewußt..
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21.07.2008 12:39 Uhr von tehace
 
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einen: cannabis toten soll es angeblich geben.. über jahre hinweg mehrer jahr an tag geraucht, aus england.. aber ich zweifel mal dran ob es stimmt...
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21.07.2008 12:44 Uhr von BlueSmokee
 
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California Love :D: Cool will in einem Jahr evtl. für 2 Jahre dorthin zum Arbeiten :D
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21.07.2008 12:50 Uhr von StevTheThief
 
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Legalize The Hemp! Man sagt, es macht nur lungenkrank und lasch,
aber Hank starb an ner Überdosis Hasch.
Er rauchte grad ne Zigarette, da riß über ihm ne Kette.
Viernhalb Tonnen guter Roter und Old-Hankie war ein Drogentoter oe.

http://www.lastfm.de/...

:-)

soviel zu dem cannabis toten :D
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21.07.2008 13:05 Uhr von 50Cent21
 
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leider ohne Abi sonnst würd ich mich da glatt bewerben hehe :P
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21.07.2008 13:36 Uhr von Shizzl
 
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zum verbot von cannabis: soweit ich mir das im internet richtig zusammen-gelesen habe, wurde cannabis in europa zunächst verboten, da die hanf-industrie finanzielle einbußen befürchtete. ein arzt oder so in den usa hat dann einige zeit später cannabis aus eben solchen gründen, allerdings natürlich mit anderen begründungen, zur droge erklärt. dieses verbot hält sich leider bis heute.

und zu der sache, dass auch auf cannabis leute hängen bleiben: absolut wahr, jedoch bin ich mir sicher, würde cannabis-konsum von der gesellschaft akzeptiert werden und wäre es leichter zu erwerben, würde auch das seltener passieren, da sich die leute zum konsum nicht von der gesellschaft abkapseln müssten.

es sollte aber prinzipiell erst ab 18 sein
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21.07.2008 14:10 Uhr von Alice_undergrounD
 
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es ist verbotenund erlaubt? geile gesetzeslage^^ deppen, die^^
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21.07.2008 15:37 Uhr von dimitri399
 
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HAHA: Marihuana-Diplom:):).Würde mich nicht wundern wenn es auch ein Hash-Diplom oder ein SpaceCookie-Diplom gäbe.Oh man was ist unsere Welt für ein witziger Ort.
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21.07.2008 16:27 Uhr von C-Flip
 
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sehr gut: ich sehe das ähnlich wie SK_BerSerKer.

Ein Glas Rotwein schadet niemanden, genauso wenig wie ein Joint am Abend.

Aber wenn jemand schon mitten am Tag (außer Urlaub) sich ne ganze Flasche reinzieht, dann wird er im Leben auch nicht so super klar kommen, eben genauso wie mit übermäßigen Cannabis-Konsum.

Es gibt da ja die These, dass Cannabis durch Lobbyarbeit eines großen Pharmakonzerns schlecht gemacht wurde. Stichwort Aspirin :-)
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21.07.2008 17:27 Uhr von Hrvat1977
 
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@shorty83: is das nicht bei allem so!Alkohol zb.Ein Bier am tag is ja noch ok aber wenn es 20 Biere am Tag sind da wird es schädlich.So ist es auch beim Kiffen.
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21.07.2008 17:34 Uhr von Miem
 
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Harmlos: klar - Cannabis tötet nicht. Nicht einmal der Umstand, dass Cannabis-Rauch in wesentlich höherem Maße krebserregend ist als Zigarettenrauch, kann dem armen Cannabis angelastet werden.

Selbst bei mäßigem Konsum sind Veränderungen im Gehirn beobachtet worden. Die Konsumenten fühlen sich lestungsstärker, tatsächlich nimmt die Leistung sowie die Motivation zur Leistung kontinuierlich ab. Auch Schizophrenien und andere Psychosen entwickeln sich unter Cannabis-Einfluß leichter. Wie bei Alkohol wird auch hier die Fahrtüchtigkeit beenträchtigt, aber wenn jemand im Cannabis-Rausch gegen einen Brückenpfeiler fährt, weil er meint, durch Wände gehen zu können, zählt er nicht als Drogentoter. Wie gesagt, solange das Zeug nicht tötet, ist es harmlos.

Träumt weiter ....
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21.07.2008 17:39 Uhr von Loxy
 
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@StevTheThief: Joint Venture forever!!! ;-)

"Hanky war ein Dockarbeiter er konnte rackern wie kein zweiter,
Seine Heimat war der Kay, Lieblingslied Paloma oe oe..."
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21.07.2008 17:57 Uhr von Loxy
 
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@Miem: Deine Ausführung ist teilweise berechtigt... teilweise aber auch TOTALER Quatsch.

Übrigens: ..wenn man im Cannabis-Rausch gegen eine Brücke fährt, dann nicht weil man Halluzis hat (hatte ich noch nie von Cannabis), sondern ggf., weil man einschläft. Tut aber nicht weh ;-)... denn JA, man ist nicht mehr so fahrtüchtig, man fährt aber auch nur noch halb so schnell und passt extrem auf weil auf einmal alles soooo schnell wirkt ---> ergo: Bekiffter fährt garnicht soooo viel unsicherer!!!

Wenn es danach ginge, dürfte man auch nicht nach einem Ehekrach in Auto steigen *grins*
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21.07.2008 21:02 Uhr von kalashni
 
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legalize it
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21.07.2008 22:08 Uhr von HunterS.
 
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Sucht: Mit Sucht kann man bei Cannabis nur schwer argumentieren.
Unsere Volksdrogen Alkohol und Nikotin *an der Kippe zieht, am Bier nippt* sind THC im Abhängigkeitspotential weit voraus.

Generell ist das Abhängigkeitspotential sehr schwammig, da es zu großen Teilen nicht auf die Droge, sondern auf den Konsumenten ankommt.
Für einen Versuch wurden extra zwei Gruppen Mäuse gezüchtet: Eine besonders mutige Gruppe, die sich in freier Wildbahn keinen Deut um Fressfeinde geschert hätte, und eine besonders ängstliche Gruppe, die sich in freier Wildbahn garnicht erst auf Nahrungssuche getraut hätte. Diesen beiden Gruppen hat man nun Heroin zur freien Verfügung gestellt. Sie mussten nur auf einen Knopf drücken und schon gab es eine Dosis. Nun, die mutigen Mäuse hat das Zeug kalt gelassen, völliges Desinteresse, wohingegen die ängstlichen Mäuse sehr schnell eine starke Abhängigkeit entwickelt haben.
Wenn man sich nun die Konsumenten von Drogen anschaut (je nach dem welche Substanz) stellt man fest, dass viele mit den ausgelösten Rauschzuständen persönliche Mängel ausgleichen.
Es gibt Leute, denen gefällt Heroin garnicht, macht sie viel zu träge, müde und platt. Andere beschreiben ein unglaubliches Gefühl von Geborgenheit, Nähe und Wärme als das, was sie am Heroin toll finden.
Genauso bei Kokain. Für die einen ist es ein viel zu teures Zeug, dass die 5 Minuten Spaß, die man von einer Line hat (und denen man den Rest des Abends hinterherrennt) einfach nicht Wert ist. Andere schwärmen wieder vom "Godmode", vom unbeschreiblichen Push des Selbstbewusstseins.

Jeder kann auf irgendetwas hängen bleiben. Ein Bekannter von mir ist Nasensprayabhängig - er kann nicht mehr frei durchatmen ohne das Zeug. Dann gibt es Leute, die süchtig nach Sonnenstudios, Kaufen, Glücksspiel usw. sind und sich damit ihr Leben und ihre Gesundheit versauen. Keiner würde aber auf die Idee kommen, Lotto, C&A, Sunpoint oder Nasenspray zu verbieten. Man kann nicht den Gegenstand einer Sucht dafür verantwortlich machen, dass der Konsument nicht den richtigen Umgang mit ihm weiß oder psychologisch derart vorbelastet ist, dass ein vernünftiger Umgang damit nicht möglich ist.

Die Legalisierung von Cannabis hat viele Vorteile. Der Charakter "Einstiegsdroge" zum Beispiel. Für viele ist Cannabis die erste illegale Droge, aber ich glaube nicht, dass sie vorher kein Alkohol getrunken haben oder keine Zigaretten geraucht. Ich habe eine Umfrage unter Konsumenten gelesen, bei der nur ein einziger jemanden Kannte, der Heroin konsumiert und dabei keine Zigaretten raucht. Was stimmt ist, dass man sich für den Erwerb von Cannabis in ein "kriminelles Millieu" begeben muss - und so oft auch die Kontakte knüpft, um andere illegale Drogen zu kaufen. Würde Cannabis nun legalisiert werden, müsste man sich nicht mehr in diesen Kreisen bewegen und damit würde auch die mögliche Kontaktaufnahme oder das "angeboten bekommen" wegfallen (vorallem bei jungen Konsumenten, die eh nicht kiffen sollten, ein sehr sehr großer Vorteil).
Es gibt noch viele viele andere Vorteile einer Legalisierung (Wirtschaftlich (Steuern), Medizin, Entlastung der Justiz usw.) die einfach untergehen.
Auch die Medien tragen dazu nicht sehr viel bei. Wie oft habe ich schon schlecht recherchierte Artikel über Drogen jeglicher Art gelesen, in denen mit urbanen Mythen nur so um sich geworfen wurde.
Die Aufklärung in Sachen Drogen ist in diesem wie in vielen Ländern mehr als Mangelhaft. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch in der Lage ist, über dieses Thema reflektiert zu sprechen.

P.S.: Die meißten Abhängigen in Deutschland bekommen ihren Stoff von der Pharmaindustrie - Opioide Schmerzmittel, Benzodiazepine und wie es nicht alles heißt. Das sind die wahren Großdealer! *neues Bier aufmacht*
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22.07.2008 01:29 Uhr von ToBeDe
 
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Jo Lobbys sind toll ...

Waffenlobby
Drogenlobby

Ihr habt doch zuviel Langeweile xD
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22.07.2008 02:57 Uhr von Sk8tty
 
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und was soll bitte daran gut sein!?

Drogen sind mist.
Der Einsatz als Medikament ist das eine, aber ohne Krankheitsbild ist es schlichtweg Drogenmissbrauch und das schadet dem Körper.

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