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Krankenkassen: 100 Millionen EUR an Beiträgen nicht bezahlt

Durch die 2007 in Kraft getretene Gesundheitsreform von Ulla Schmidt (SPD) sind die Krankenkassen in Deutschland gezwungen jeden Bundesbürger aufzunehmen. Nun zahlen immer mehr Bürger ihre Krankenkassenbeiträge nicht.

Bisher konnten die Krankenkassen säumigen Zahlern einfach kündigen, dieses geht nach der Gesetzesnovelle nun nicht mehr. Die Folge: Bundesweit sind Beiträge in Höhe von 100 Millionen nicht bezahlt worden.

Die Krankenkassen setzen sich nun dafür ein, dass die fehlenden Beiträge von den Sozialämtern übernommen werden.


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WebReporter: Nachtelfirokese
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Million, 100, Krank, Krankenkasse, Beitrag
Quelle: www.mz-web.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 08:29 Uhr von Nachtelfirokese
 
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Wer eine Leistung in Anspruch nimmt sollte seine Beiträge auch bezahlen, letztlich wird damit die Allgemeinheit geschädigt und die Versicherungsgemeinschaft wird wieder mit höheren Beiträgen konfrontiert.
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21.07.2008 09:29 Uhr von borgworld2
 
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Tjo: Damit hat wohl jede Firma die irgendwas für Geld anbietet zu tun oder?
Also wie jede andere Firma auch müssen auch die Krankenkassen versuchen das Geld wiederzubekommen.
Schnorrer gibts überall, damit sie denen nicht kündigen können ist natürlich schlecht.
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21.07.2008 09:31 Uhr von NachtElfIrokese
 
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Kotzt mich voll an Schnorrer rauswerfen darf jeder - nur die Krankenkassen nicht. Ich darf dann nächstes Jahr 16% + x an Beiträgen zahlen weil Ulla Trulla Schmidt keine Ahnung von Politik hat.
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21.07.2008 10:05 Uhr von aczidburn
 
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ich denke: das problem liegt weniger bei den Versicherten als bei den Arbeitgebern welche die Beiträge ja an die Krankenkassen abführen sollen.
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21.07.2008 10:27 Uhr von supermeier
 
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Und wieder: mal eine Regelung die ohne jegliche Kompetenz erlassen wurde.
Wer seine Beiträge selbst zahlt ist entweder selbstständig oder freischaffend. Wenn eben diese Leute jahrelang nicht in der KV waren weil sie eben die Beiträge nicht aufbringen konnten, wie sollen sie denn jetzt ihre Beiträge zahlen????
Nur weil sie jetzt Pflichtversichert sind????

@aczidburn
In den Fällen die ich kenne, werden die Beiträge für AN schön zum Ersten bezahlt, nur der Chef geht leer aus.
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21.07.2008 11:11 Uhr von fhd
 
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Same here: Ist meiner Frau passiert, ist 25 geworden und aus ihrer Familienversicherung rausgefallen (sie hat kein Einkommen -> studiert). Da kam dann das nette Angebot der AOK, sie könne sich für einmalig günstige 125 EUR monatlich selbst versichern.

Ein paar Monate haben wir das dann auch so gemacht, aber seit der Hochzeit ist sie zum Glück für mich versichert. 100 EUR im Monat find ich nie lustig.

IMO muss das soziale Netz (ergo: Die Sozialämter) dafür Sorge tragen, dass jeder Bundesbürger der dies nicht aus eigener Kraft kann krankenversichert ist. Das bedeutet, sie müssten die Beiträge auch zahlen.

Dass ich die hohen Beiträge als unverfrohen überteuert ansehe, wenn man mal bedenkt, dass man eh für jeden kleinsten Quatsch zuzahlen muss, will ich mal nur am Rande erwähnen.
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21.07.2008 11:18 Uhr von erlanger2907
 
+8 | -5
 
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wenn ich den namen ulla schmidt (SPD) schon lese, kriege ich absoluten brechreiz...

versteh nicht, wie man solch eine partei wählen kann!

absoluter nonsens, den die frau schmidt ins leben gerufen hat!

ich kann die frau nicht leiden...und hoffe das diese (***) bei der nächste BT-wahl niedergesenst wird...
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21.07.2008 12:23 Uhr von deejay115
 
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Beugehaft: Wie wäre es wenn man säumige Zahler in Beugehaft nehmen könnte? Wer nicht zahlen kann, kann dies in Deutschland glaubhaft versichern. Wer nicht zahlen will, aus welchem Grund auch immer, dem sollte man mal so richtig in den Hintern treten. Wenn einer nicht zahlen kann, dann kann er auch aufs Sozialamt und sich dort melden. Dann übernehmen die das, aber einfach nicht zahlen ist ein unglaublicher Zustand!
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21.07.2008 12:31 Uhr von skipjack
 
+6 | -1
 
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Und wieder kriegen die meisten sich an die Köpfe Und wieder kriegen die meisten sich an die Köpfe..

Leute, mal ehrlich:

>Wofür brauchen wir auch aberdutzende Krankenkassen???

-Diese Besitzstandswahrung ist Brechzeiz erweckend...

>>Mein Vorschlag, auch an Frau Schmidt:
Alle in eine Kasse, alle bis auf Gut-Verdiener einen Beitrag und dieses System finanziert sich nahezu allein...

>>>Doch mit dieser Flickschusterei, diesen Xtra Privilegien wird das Schiff wohl sinken müssen...

PS: Mit alle, meine ich auch alle, nicht das hier wieder welche xtra Würstchen machen wollen...
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21.07.2008 12:50 Uhr von moddey
 
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@skipjack: ->"Doch mit dieser Flickschusterei, diesen Xtra Privilegien wird das Schiff wohl sinken müssen..."

Das ist doch gewollt!! Erst die Rentenkasse plattmachen und dann noch die gesetzl. KV. Und schon müssen alle sich privat Absichern.

ABer egal, die Hauptsache wir machen unser Kreuz alle 4 Jahre wieder bei der gleichen Partei.
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21.07.2008 13:40 Uhr von deejay115
 
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@skipjack: vor 70 Jahren und auch später in der DDR hatten wir doch schon mal so einen Gleichgedanken... hat auch nicht funktioniert... besseren Vorschlag bitte!
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21.07.2008 13:43 Uhr von Martin Reisbeck
 
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Sinnlos: Sinnlos, das Thema weiter zu diskutieren, ohne den Begriff "Solidarität" darin zu ventilieren. Wir sollten nachdenken, warum wir uns so schwer tun mit Solidarität für Arme, Bedürftige und Unfähige. Wir alle können jederzeit selbst in ausweglos scheinende Situationen geraten. Jeder ist dichter dran am Chaos, als wir uns das zugestehen wollen.

Zahlungsunfähig macht sich keiner, weil er es spaßig findet. Der Teil arbeitsunlustiger Schmarotzer an unserem Sozialsystem ist sehr viel kleiner, als die aus durchsichtigen Gründen von den sog. "Eliten" künstlich losgetretene und aufgebauschte Diskussion über das Thema vermuten lässt. 0,3 Prozent aller Leistungsempfänger gehören zu den klassischen Schmarotzern, wurde von der BA einmal hochgerechnet. Das ist in jedem Biotop übrigens eine vertretbare Größe, die manchem biologischen System sogar Vorteile verschafft. Und wir reden ja nur von Schmarotzern, weil wir ihren Nutzen nicht verstehen. Sonst wären es nämlich Symbionten.

Mit der unangebrachten Verlagerung der Diskussion auf Schmarotzer lenken bevorzugt Heerscharen von Trittbrettfahrern (z.B Funktionäre, Politiker, Lobbyisten, etc.) erfolgreich davon ab, dass wir darüber nachdenken, wie man sie selbst los werden kann. Wir sollten uns eher keine "Eliten" mehr leisten, als wirklich Bedürftige! Denn Solidarität war einer der Grundpfeiler unserer Nachkriegs-Gesellschaft. Diese zu zerreden nutzt den Funktionärs-Schmarotzern!

Wir sollten wieder anfangen über die Notwendigkeit von Solidarität in unserer Gesellschaft nachzudenken. Dann müssen wir auch schon bald nicht mehr über unfähige Politiker oder Schmarotzer nachdenken. Die verschwinden dann nämlich von selbst, weil ihre Ideologie dann keinen Nährboden mehr hat.
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21.07.2008 13:54 Uhr von Schwertträger
 
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@Reisbeck: Guter Beitrag, da mal in Richtung Ursache geschaut.

Vor allem, weil der Anteil an Schmarotzern (wenn ich persönlich ihn auch eher bei 3 als bei 0,3 % ansiedeln würde) deshalb so groß ist, weil allgemein die Schmarotzermentalität so salonfähig ist..... und zwar besonders unter Leuten, die eigentlich ´ne Menge Geld haben.
(Die Hartz-Affäre hat uns das ja schön gezeigt).

Zurück zu mehr Verantwortung für die Allgemeinheit, weniger Gewicht auf dem Einzelnen, würde uns wahrschienlich auch weiterbringen, politisch als Volk wahrgenommen zu werden. Momentan lassen wir uns ja mit einfachsten Mitteln aufeinander hetzen.
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21.07.2008 14:43 Uhr von StaTiC2206
 
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hat die (tr)ulla eigentlich ahnung von wirtschaft? ich denke nicht.
is ja geil. man kann zahlungsunwillige nicht rauswerfen, auch wenn sie nix bezahlen. die gearschten sind die ehrlichen beitragszahler die diese verluste über beitragserhöhungen ausgleichen müssen.

auch wenn jeder ein recht auf ärztliche behandlung hat, sollte das nicht zum verhängnis von krankenkassen und beitragszahlern werden.
wer nicht zahlt, darf gekündigt werden. wer dann immernoch ärztliche hilfe braucht hat halt pecht ansonsten sollte er sich jedes mal beim sozialamt melden und die zahlen einen kleinen bruchteil der kosten.
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21.07.2008 15:06 Uhr von Martin Reisbeck
 
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@Schwertträger: Danke für die positive Sicht der Dinge. Selbst 3% Bedürftige sind von einer gesunden Wirtschaft noch locker auszuhalten. Bonzen und Zocker wie Zumwinkel & Co. sind untragbar geworden. Die Funktionärs- und Polit-Eliten, die immer neue Kontrollorgane erfinden, um Arbeitsstellen für ihre Hofschranzen zu schaffen, sind unzumutbar geworden. Es ist letzten Endes unser aller Geld, das die "Elite" nach Hause und aus dem Land trägt. Das sind in Wahrheit die unhaltbaren Zustände, über die wir uns beklagen müssten. Wie lange wollen wir uns diese Art von Elite noch leisten, die ganz bewusst Solidarität untergräbt, um Steuerzahler zu entzweien und über eine Schmarotzerdebatte zu beherrschen. Es ist die Eliten, die Staats-Eigentum gezielt an Aktionäre verscherbelt, um ihrem Klientel die Taschen zu füllen.
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21.07.2008 15:13 Uhr von Martin Reisbeck
 
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Übrigens: Die Tatsache, dass die Kassen das Geld vom Sozialamt holen wollen, das eine rein kommunale Institution ist, birgt schon eine gewisse Süffisanz. Das Gesetz hat doch der Bund erlassen. Wie kommen die Kassenfunktionäre darauf, das Geld nun bei den Kommunen einzufordern? Lasst uns doch mal vor dem Hintergrund der zahllosen Kassen-Funktionäre darüber nachdenken, was hinter dieser Finte stecken könnte. Ein Zufall ist das sicher nicht!
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21.07.2008 15:45 Uhr von docduffy
 
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Wieso brauchen wir eine KV? Der Staat sollte fuer die Basis bezahlen, natuerlich ueber die Steuern. ;-)
Wer mehr will soll dann in eine PKV gehen. Wer hat der hat, wer nicht braucht es wohl auch nicht. (anderr Diskussionspunkt!)
Ich bin ein PKVler und habe meine Gründe. Diese liegen in meiner Verantwortung hinsichtlich der Kosten die entstehen, wenn ich mich einfach gehen lasse. In Hong Kong z.B. werden die standart OP´s vom Land/Stadt übernommen. Standart ist eben eine Grundversorgung und kein VIP Zugang ins Einzelzimmer. Das ist leider immer wieder von den Medien ins falsche Licht gebracht worden. Der einfach gestrickte Bürger glaubt immer noch das man mit 100€ im Monat eine First Class Behandlung bekommt. Dieser Irrglauben wird von der B... ins falsche Bild gesetzt, leider ist das auch eines der wenigen Medien die von diesen Bürgern verstanden wird. Ältere Menschen, haben über die Jahre hinweg einfach gemerkt es wird immer weniger geboten, aber die "Fetten Jahre" sind nun mal vorbei. Jetzt müssen die nachvolgenden Generationen dem Verlusst (wessen Verlußt denn bitte, ihr habt doch noch gar nichts erwirtschaftete, ergo nichts zu verlieren.) erst einmal akzeptieren.

Die PKV ist Kostentransparent und somit das richtige Mittel, den Bürgern einmal zu zeigen, das nur eine gesunde Lebensweise die richtige Antwort auf die Kostenexplosion bei den Krankenkassen ist.

mfg
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21.07.2008 16:09 Uhr von Martin Reisbeck
 
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@bonsaitornado: Nomen est Omen: Das, was Ihrer Ansicht nach nicht sein kann, gibt es auch nicht. Ihr Beitrag ist, ganz schlecht verborgen, unzweifelhaft fremdenfeidlich. Noch dazu ohne jede Sachkenntnis, gespeist aus der Notdurftpresse die von sich selbst in Werbespots meint, die Wahrheit zu sagen. In Wirklichkeit brennen diese Wasserträger des Kapitals Ihnen genau die Propaganda der "Eliten" über, die sie "bonsaitornado" hier herrlich unreflektiert verbreiten helfen.
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21.07.2008 16:35 Uhr von needledoktor
 
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Ich würd ja gerne kündigen wenn ich das könnte.

Früher konnte man die KV kündigen bevor man es nicht mehr bezahlen konnte, heute ist dieser Weg leider nicht mehr existent. Wer zB. Selbstständig ist muß sich zu utopisch hohen Beiträgen versichern, weil Selbstständige nach der Beitragsverordnung dieses halt Einkommen zu erzielen haben. Das tatsächlich oft deutlich niedrigere Einkommen - gerade am Anfang - wird ignoriert.
Andere Versicherungen kann man Beitragsfrei (und Leistungsfrei) ruhen lassen, nur nicht die KV.
Leistungen gibt es in der Zeit der Schulden keine von der KV, nur der Schuldenberg steigt weiter während die Versicherung "ruht". Wer dann auch noch krank wird ist endgültig erledigt.
Oder man erntet so dumme Spüche bei der KV wie: " für das bißchen Geld gehen sie arbeiten, das würde ich aber nicht tun."
Und man glaube nicht das die "Sozial"ämter helfen würden!
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21.07.2008 17:13 Uhr von Bloedi
 
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Als Selbständiger mußt Du Dich ja nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern lassen.

Genauso kannst Du sie einfach mal weglassen. Ich selbst war 2 Jahre überhaupt nicht krankenversichert als Student und bin nun in eine private Versicherung gehüpft.
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21.07.2008 20:46 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Aus Mangel an Arbeitsplätzen machen sich viele jenseits der 40 notgedrungen selbständig. Dann haben sie kleine Aufträge und bekommen dadurch keine Zahlung mehr des Arbeitsamtes. Dann reicht das Geld weder zum Leben noch zum zahlen der Krankenkasse. Für die Firmen sind zu alt - und für H4 verdienen sie mathematisch zu viel.
Mathematisch deshalb, weil man ihnen keine Finanzdecke zum Kaufen ihres Materials lässt.
Denn das Arbeitsamt sagt: Würde der Bäcker kein Mehl kaufen, hätte er genügend Geld zum leben.
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22.07.2008 01:42 Uhr von needledoktor
 
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@Bloedi: Irrtum: genau die Möglichkeit sich einfach mal ne Weile nicht zu versichern ist ja abgeschafft worden, es herrscht Versicherungspflicht - auch für finanziell minderbemittelte Selbstständige.
Ob ich die Schulden nu bei der GKV oder bei der PKV anhäufe - das ist doch egal.
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22.07.2008 04:09 Uhr von Bloedi
 
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ja.. aber Verpflichtungen gibt es viele Kontrollieren kann es sowieso niemand, ob nun einer versichert ist oder nicht.

.. und wenn eine Person nicht versichert wäre, aber kein Geld im Falle einer notwendigen Behandlung hätte, würde auch nichts passieren, da ihm ohnehin geholfen werden muß - was auch gut so ist.

Dieses Gesetz ist - wie auch viele andere - einfach nur völlig bescheuertes Blah Blah, was so in keinster Weise kontrollierbar ist.

Außerdem soll doch jeder selbst entscheiden, wann er sich wo, wie, wann und warum versichern läßt?

Wenn ich das nicht für nötig erachte, mache ich das einfach nicht.. und fertig. Das entscheide ich und nicht Angela Merkel.
Über die möglichen Konsequenzen im Falle einer notwendigen ärztlichen Behandlung muß sich jeder selbst im Klaren sein.

Mich wundert es, daß viele Deutsche überhaupt noch selbst scheißen können.
Wobei sie im gegenseitigen "Anscheißen" weltweit ja die Größten sind.

Diese ganze Bevormundung und dieser Kindergarten-Zustand gehen einem wirklich auf den Sack.

Die Deutschen sind wie so ein Haufen kleiner Kinder, die alles vorgesetzt bekommen und gegängelt werden müssen, weil sie unfähig sind, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.

.. und mit diesem Sozialmärchen braucht mir doch hier niemand zu kommen. Es geht doch nur ums scheiß Geld.

Das kratzt doch hier keine Sau mehr, wie es seinem Mitmenschen geht.
.. und wer sozial benachteiligt ist, ist am Arsch. Wir leben in einem System, wo sich fast jeder ´nen Dreck um seine Mitmenschen kümmert und alles nur noch bilanziert wird.

Das ist sicherlich nicht meine Lebensphilosophie, aber ich kenne meine Umwelt sehr gut und bin knallhart, was systematische Zusammenhänge angeht und lass mich auch mit nahezu niemandem überhaupt in irgendeiner Form ein, weil ohnehin jeder nur angeschissen kommt, wenn er etwas haben möchte und Freundschaften meist nur noch auf der Klorolle existieren.

Mir geht dieses falsche Geheuchel jedenfalls so richtig auf den Sack.
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22.07.2008 06:43 Uhr von DeepVamp
 
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@ Bloedi: Und was machst du wenn du es nach 2 Jahren wieder als nötig befindest dich zu versichern, die letzen 2 Jahre nachbezahlen oder aufgeben?
Denn genau das sagt das Gesetz, wenn man eine Weile nicht versichert war, muss man bei Wiedereintritt in die Versicherung diese Zeit nachbezahlen. Und das können nun mal die wenigsten.

@ Martin Reisbeck

Volle Zustimmung für dich!
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22.07.2008 11:40 Uhr von needledoktor
 
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Ach Bloedi: selbst wenn du es schaffst unterzutauchen und dem System zu entkommen, du bist und bleibst zahlungspflichtig ab dem 1.4.2007 ob du willst oder nicht.

Wenn du dich erst in drei Jahren versicherst, falls man dich bis dahin aufgrund der Unterlagen deiner letzten KK nicht schon längst erwischt hat, dann haste ebend erstmal den Schuldenberg zu bezahlen bevor es irgendeine Behandlung gibt, das ist alles was man mit nichtzahlen bewirkt.

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