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Lastwagenfahrer protestieren gegen Dieselpreise

Neben der Autobahn A9 auf dem Rasthof Berg bei Hof protestierten am Samstag rund 300 Brummifahrer gegen die hohen Dieselpreise. Organisator war Rudi Stöhr aus Chemnitz, der betonte, dass ein Liter Diesel nicht mehr als 1 Euro kosten dürfte.

Der Bundesverband der Transportunternehmer (BTV) sieht durch die hohen Spritpreise viele Unternehmen in die Insolvenz gehen, was mehr als 20.000 Arbeitsplätze kosten würde. Diese Diesel-Demo sei "erstes und ernstes Signal der Straße und des Straßengütertransportes an die Politik", so der BTV.

Unter "Rudi, Rudi"-Rufen auf der Demo, ließen die Teilnehmer verlauten, dass es Zeit war, dass einer etwas dagegen unternimmt, um denen in Berlin die Stimmung der Brummifahrer zu zeigen. Mit den Worten "haltet weiter zusammen" hofft der Organisator auf eine weitere Demo mit 1500 Teilnehmern in Berlin.


WebReporter: Trex54
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Diesel, Lastwagen
Quelle: www.frankenpost.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.07.2008 09:31 Uhr von borgworld2
 
+6 | -0
 
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War klar. War klar, damit sowas kommt.
Denn die trifft es ja noch härter als einige Pendler.
In so ein Truck geht einiges rein....
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21.07.2008 09:50 Uhr von CrazyWolf1981
 
+9 | -2
 
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Recht haben sie: aber wird deswegen was passieren? Glaub ich nicht. Die Politiker sehen lieber 20000 Leute mehr die Hartz 4 benötigen, als zu reagieren um deren Arbeitsplätze zu sichern.
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21.07.2008 09:55 Uhr von ZTUC
 
+6 | -21
 
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21.07.2008 10:01 Uhr von borgworld2
 
+9 | -2
 
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Sicher: Stimmt es gehen bestimmt keine Arbeitsplätze verloren.
Dieselpreis steigt, Firmen können es nicht kompensieren, erhöhen die Preise, Kunde will das nicht zahlen und geht zu Konkurenz die das vielleicht etwas billiger anbietet weil ihr noch nicht die finanzielle Puste ausgegangen ist.
Einige Firmen gehen Pleite, andere Übernehmen die Aufträge aber stellen wie immer nicht genau so viel Mitarbeiter ein, da sie ja schon eine Verwaltung etc haben die fast immer mehr Fahrer/Aufträge verwalten kann ohne zusätzliches Personal.
Aber klar es gehen bestimmt keine Arbeitspläte verloren....
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21.07.2008 10:18 Uhr von Illiana
 
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ich finds gut dass in Deutschland auch mal protestiert wird. Die Solidarität lässt ja bei uns bekanntlich zu wünschen übrig. In anderen Ländern sieht das ja bekanntlich besser aus...

Klar gehen nicht wirklich Arbeitsplätze verloren, aber was für ein Gehalt erhalten die Brummifahrer? Das sah auch schon mal um einiges besser aus...
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21.07.2008 11:00 Uhr von Hando
 
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Produktionsketten im eigenen Land: Die hohen Spritpreise haben 2 Seiten:

1.) Wenn der Sprit steigt, steigen unweigerlich auch die Preise im Handel.

2.) Lohnt es sich nicht mehr die Waren durch die ganze Welt zu karren. Das fördert den regionalen Arbeitsmarkt, da wieder auf Produktionsketten im eigenen Land zurück gegriffen wird.
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21.07.2008 11:12 Uhr von smile2
 
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Heimische Produkte? Auf heimische Produkte zurückgreifen ist schön und gut. Aber Bier aus München muss auch irgendwie nach Berlin, Hamburg oder sontwo hingekarrt werden. Oder rollen die Fässer allein dort hin? Das Bier kommt sicher nicht von der Brauerei durch die Leitung bis zur Kneipe. (Auch wenns ne echte Überlegung wert wäre)

Zudem gibt es halt Produkte, die halt nicht in Deutschland hergestellt werden. Gutes Beispiel wären tropische Früchte, Obst etc. Oder hat schonmal jemand von euch versucht Kokosnüsse (Palmen) im Garten anzupflanzen.

Selbst wenn man auf heimisch Produkte zurückgreifen sollte, bestehen die Transportkosten immer noch. Und diese werden immer höher durch die steigenden Benzin/Diesel-preise.
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21.07.2008 11:25 Uhr von Darkman149
 
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Signal in die richtige Richtung! Klasse, dass sich auch endlich mal hier bei uns Widerstand gegen die hohen Spritpreise regt. Nur leider fürchte ich, dass 1500 Trucker noch viel zu wenige sind als das sich da was ändert. Wäre Berlin nicht 300km weit weg, dann würde ich die Jungs bei ihrer Demo sofort unterstützen! Nur bei DEN Preisen kann ich es mir leider nicht erlauben nur mal eben für ein paar Stunden Demo nach Berlin zu düsen :-(

Sollten die sowas aber auch mal hier in der Gegend machen bin ich sofort dabei!
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21.07.2008 11:31 Uhr von solti
 
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@Hando: Da der Euro gegenüber dem Dollar so stark ist, kostet die Importware natürlich auch nicht so viel. (PN ende)

Ich finde die Demo wirklich gut und ich hoffe dass es keine Eintagsfliege wird.

http://www.dieseldemo.de
Vielleicht schreibt der eine oder ander etwas positives ins Gästebuch dazu.
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21.07.2008 11:46 Uhr von chip303
 
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hm...einigen ist wohl was unklar: die Preise z.B. für Pakete bleiben gleich (Hermes, GLS, DPD und Co). Stellt sich wohl die Frage, wer den Spritpreis ausgleicht... Die Großen Unternehmer sind es nicht, sondern die kleinen, die als Subunternehmen 5 Fahrzeuge stellen.

Auch meinen Arbeitgeber hat es erwischt, nachdem die Kosten für den Diesel / Fahrzeuge / Mitarbeiter den Gewinn überholt haben.

Wisst ihr wo sowas endet ? Man wird als Fahrer gefragt, entweder 150 Euro netto weniger, oder jemand anderen macht den Job für das Geld. Oder wir machen zu und gehen alle nach Hause....

Die ersten Spediteure sind kaputt...ein paar grosse schon angeschlagen. WER glaubt ihr, fährt die Transporte ?? Doch wohl jemand aus dem EU - Ausland. Oder ist noch keinem aufgefallen, dass die Zahl polnischer und tschechischer LKW hier rasant zunimmt?
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21.07.2008 12:18 Uhr von Hando
 
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zu faul zum demonstrieren: Natürlich werden auch hier im Land die Produkte gekarrt.
Ich beziehe mich da nicht auf Produkte die hier nicht zu Verfügung stehen (trop. Früchte, etc.) , sondern auf diese, welche hier im Land produziert werden könnten...

Schaut euch nur mal die Automobilindustrie an, da wird mittlerweile jedes einzelne Teil, was irgendwie benötigt wird, durch die ganze Welt transportiert. (Teil A aus Spanien, Teil B aus Rumänien, Teil C aus Übersee). Würde man dort einfach mal vermehrt die Betriebe "um die Ecke" als Zulieferer nutzen, würden tausende Kilometer an Transportwegen gespart, was dem deutschen Arbeitsmarkt fördert und zudem die Umwelt schont.

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Ich kann die Aktion der LKW-Fahrer nur befürworten.
Auch als PKW-Fahrer sollten solche Demonstrationen im großen Stil durchgeführt werden.
Aber der arme Bürger ist mittlerweile zum demonstrieren zu feige/faul gewurden.
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21.07.2008 14:50 Uhr von DrSchritte
 
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@Hando: Nicht zu faul zum Demonstrieren GEWORDEN...der Deutsche demonstriert einfach nicht. Obrigkeitshörig und verschüchterrt wie alle sind ist in dieser Richtung nicht viel zu erwarten. Schon Lenin hat gesagt, dass mit Deutschen keine Revolution zu machen ist. Die lethargische Haltung in Bezug auf Demos liegt möglicherweise darin begründet, dass das Durchsetzen von Forderungen mittels Demonstartionen in diesem Land keine grosse Tradition hat und so das Ganze von der breiten Masse eh als sinnlose Zeitverschwendung angesehen wird (leider). Da blickt man mit Neid z.B. nach Frankreich
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21.07.2008 20:20 Uhr von Borgir
 
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neben der autobahn? sinnfreie aktion...auf der autobahn hätte das stattfinden müssen.

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