20.07.08 22:39 Uhr
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Irak: US-Soldaten erschießen Sohn eines Gouverneurs

Ein Sprecher der irakischen Polizei vermeldete heute, dass US-Soldaten den Sohn des Gouverneurs der Provinz Salaheddin erschossen haben.

Der Sohn des Gouverneurs sei zusammen seinem Cousin getötet worden, als US-Soldaten das Haus seiner Tante in Badschi gestürmt hätten.

Dagegen sagte die US-Armee, dass die beiden Männer dabei getötet wurden, als sie sich in einem Haus von El-Kaida-Terroristen befanden und die Aufrufe der US-Armee ignoriert hätten, das Haus zu verlassen.


WebReporter: Kassiopeia
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Irak, Sohn, Soldat, Gouverneur
Quelle: news.orf.at

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2008 22:30 Uhr von Kassiopeia
 
+0 | -0
 
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Es wäre ja nicht das erste Mal, dass sich US-Soldaten im Irak auf ihre eigenen Informationen verlassen haben und dabei das Leben von unschuldigen in Kauf genommen haben.
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20.07.2008 22:46 Uhr von Chriz82
 
+32 | -2
 
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Mehrwert? Ist das Leben eines Gouverneurs-Sohnes mehr wert, als das eines einfachen Bauern?
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20.07.2008 23:43 Uhr von Simon_
 
+22 | -3
 
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In Dollar und in Öl sicherlich ;)
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21.07.2008 00:00 Uhr von DirtySanchez
 
+6 | -9
 
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ja
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21.07.2008 00:08 Uhr von ignorant81
 
+20 | -1
 
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@chriz82: ist denen da oben das leben eines bauern ueberhaupt etwas wert?
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21.07.2008 00:46 Uhr von Gloi
 
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@ Chriz82: Ja sicher. Das muss man verurteilen, aber es ist einfach so. Nicht nur im Irak. Stell dir bei uns eine Situation vor in der die Söhne eines Arbeiters und des Bundespräsidenten in Lebensgefahr sind und Retter nur eine der beiden Personen Retten können.
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21.07.2008 01:28 Uhr von FVA
 
+5 | -3
 
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Die USA: macht schon was gegen die Überbevölkerung der ERDE.
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21.07.2008 01:31 Uhr von BlueSmokee
 
+5 | -3
 
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Is doch: überall so, umso mächtiger die Eltern oder engeren Verwandten umso mehr wert ist man.

Liegt aber wohl daran das die da oben sich alle ein wenig kennen und die da oben keinen Bauern kennen ...
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21.07.2008 07:13 Uhr von der_da
 
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der_da: Ich finde es lustig. Das wäre doch mal DER Grund um Atomwaffen und uns in den dritten Weltkrieg zu feuern. Der große imaginäre Kampf gegen den Terror! Wer soll denn das noch glauben Leute...
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21.07.2008 08:33 Uhr von Bokaj
 
+4 | -3
 
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In der Quelle steht, dass sie bewaffnete Männer erschossen hätten, die sich in einer Schießerei gewehrt hatten.

Es ging als wirklich um bewaffnete Männer. Sind im Irak alle bewaffnet und schießen auf Soldaten?

So unschuldig war er wohl nicht ganz....
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21.07.2008 09:24 Uhr von uhrknall
 
+6 | -2
 
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Dass vor dem Krieg: es im Irak kein Al-Kaida gab, haben die Amis ja schon mal vor ein paar Jahren zugeben müssen (bei der Suche nach einem Kriegsgrund).
Wie sind die nun so zahlreich in das Land gekommen? Und kaufen die jetzt sogar Häuser? Seit wann genau sagen die Amis wieder die Wahrheit? ^^
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21.07.2008 10:35 Uhr von pana90
 
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erschreckend: Ich finde es echt traurig, da kommen hunderte von zivilisten ich wette auch Kinder um die mit diesen Taten nichts zu tun haben, und?, werden diese geehrt?, oder werden diese Erwähnt?, Nein um Gottes willen!, Das würde die USA in ein schlechtes Licht stellen!

Aber von so nen Scheiß Gouverneur den schnösel erwähnen!, Einfach traurig!, klar für den Gouverneur ist es sicherlich traurig, Tut mir vielleicht auch Leid, Aber das ist noch trauriger das so einer erwähnt wird nur weil er einen Rang hat, und die anderen unschuldigen Bauern usw nicht!
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21.07.2008 10:51 Uhr von Bokaj
 
+7 | -2
 
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wundere mich immer wieder: Also, in dem Bericht wird von einer Schießerei in diesem Haus berichtet. In den Kommentaren wurde angezweifelt, dass sich im Haus Kämpfer befanden. Ich weise darauf hin und bekomme Minusse dafür???


Was wird hier eigentlich bewertet?
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21.07.2008 12:34 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@chriz82: Ja natürlich! Von der Zahl her gibt es weniger Führungspersonal als Bauern, so dass sich alleine schon daraus ein gesellschaftlicher(!) Wertvorteil ergibt.

Zum anderen generieren sich aus den Söhnen leitender Personen die Leitenden von morgen, während aus den Reihen der Bauern nur selten Leute mit Führungsanspruch kommen, selbst wenn ab und an die Fähigkeiten von der Wiege an vorhanden wären.
(Das liegt zum einen an mangelnder Bildung, zum anderen am aus Gewohnheit nicht vorhandenen Anspruch. Der Anspruch wiederum gebiert zumeist aus der Gewohnheit, die aber ja nicht gegeben ist im Bauernmileu. Und wenn sie gegeben wäre, weil schon der Vater Bürgermeister war, gilt wieder der Satz oben).

Wie menschlich wertvoll ein Einzelner ist, hängt wiederum vom Typ ab. Da kann sowohl ein Bauer als auch ein Fürstensohn wertlos sein. George W. Bush ist da ein gutes Beispiel für.
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21.07.2008 12:43 Uhr von FVA
 
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@Bokaj @falke: Die USA haben in dem Land nichts zusuchen.
Jeder Tote, egal ob berechtig oder nicht haben sie sich anzukreiden.

So steht das ihn ihrem Gesetz,
nur halten sie sich nicht daran.
Wir machen uns auch schuldig, weil wir nur zuschauen.
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21.07.2008 12:56 Uhr von Schwertträger
 
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@falke: Nein :-): >Du musst einfach dem Mob folgen und immer anzweifeln dass die USA im Recht ist.<

Man MUSS GENERELL anzweifeln, ob jemand im Recht ist!

Besonders, wenn es um Meldungen der Armee oder des Staates geht.
Wie ich Dir schon schrieb: Eine solche Meldung würde ich nicht mal einem Bundeswehrsprecher oder einem Freund glauben.
Immerhin geht es ggf. um Mord, auch im Krieg.


Und über die US-Feindlichkeit, die bei einem Teil der Bevölkerung ins Übertriebene abgleitet, muß man sich doch nun wirklich nicht wundern nach 50 Jahren kritikloser Übernahme allen Amerikanischen seitens Politik, Industrie, Kultur und Bevölkerung.
Ganz zu schweigen davon, dass es normal ist, einem Besatzer nicht unbedingt freundschaftliche Gefühle entgegenzubringen.
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21.07.2008 13:10 Uhr von tutnix
 
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@falke22: "Im Grunde genommen sind ihre Informationen recht zuverlässig, auch wenn das gern verschwiegen wird"

guter witz, gerade von den usa kriegt man ständig falsche informationen. die behaupteten doch glatt vor wenigen tagen talibankämpfer getötet zu haben, dabei waren es nur hochzeitsgesellschaften..
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21.07.2008 20:26 Uhr von Borgir
 
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die amerikaner: betreiben reine mordaktionen und keinen scheint das wirklcih zu stören....mich kotzt sowas maximal an.
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22.07.2008 09:15 Uhr von Schwertträger
 
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@Borgir: Naja, ´ne völlig weiße Weste haben etliche der Irakis auch nicht.
Es ist schon so, dass man dort inmitten in größter Idylle spielender Kinder als Ami eine Kugel zwischen die Augen bekommt, während man noch höflich "Hello, how are you?" sagt.

Das ist immer noch Kriegsgebiet dort und einen Imanuel Kant gab es in der dortigen Region nie. Das wirkt sich schon auf das Verhalten der Kämpfer aus.
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22.07.2008 11:49 Uhr von Bokaj
 
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Was die Amerikaner machen, ist nicht alles in Ordnung. Aber sie haben den Hussein abgesetzt. Dieser war ein Mann, der seine "Feinde" im Land - egal ob Frau, Kind, junger oder alter Mann - einfach vergast hat.

Es war ein Unrechtsregime!

Nun muss dort eine Demokratie aufgebaut werden, wo die Gruppen sich untereinander hassen. DAS IST NICHT LEICHT.

Es kann nicht nur einfach auf die Amerikaner geschimpft werden. Die arabischen L änder haben sich einen Dreck drum gekümmert, wie der Hussein in seinem Land geherrscht hat. Wieso sorgen sie nicht dafür, dass dort Frieden herrscht, niemand mordet. Dann gäbe es dieses Geschrei nicht, dass Christen ein islamisches Land besetzen....

Dieses pauschale Geschimpfe auf die Amerikaner nervt mich ungemein. Die Soldaten wollen auch nicht dort sein. Wenn sie gehen und sich kein anderes Land um den Irak kümmert, dann herrscht dort Bürgerkrieg, Mord und Totschlag und die Islamisten mit ihren Gottesurteilen. Die Frauen werden verschleiert eingesperrt und die ledigen Frauen dürfen verhungern ohne Mann.

Wie soll es dort weitergehen????
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23.07.2008 00:47 Uhr von Schwertträger
 
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@farzad: ??? Es gäbe mit Sicherheit Mord und Totschlag im Irak ohne die Amis, nur wäre der halt staatlich (von Saddam ausgehend), wie bis kurz vor dem Krieg.
Gehört hat man davon wenig, weil keine Berichterstatter sowas je zu Gesicht bekamen bzw. die´s zu Gesicht bekamen, nicht frei blieben oder überlebten.

Was es ohne die Amis nicht gab, war Chaos und Anschläge und die hohe Zivilistensterblichkeitsrate, die es jetzt gibt. DAS ist richtig.


Obama zieht die Soldaten aus dem Irak ab?
Da hast Du aber ein paar aktuelle Entwicklungen verpasst!
Er rudert doch schon zurück und hat gesagt, dass er u.U. noch mehr Leute runter schickt.
Ist er erst Präsident, wird er sich a) den Forderungen der Lobby und b) den Erfordernissen des aktuellen politischen Umfelds beugen, wie alle anderen vor ihm.
Verabschiede Dich endlich von dem Gedanken, dass ein US-Präsident viel Macht hat. Seit der Ermordung Kennedys ist allen Präsidenten klar, was sie im Falle allzu eigenmächtiger Entscheidung erwartet.
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23.07.2008 07:43 Uhr von Bokaj
 
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@farzad88: Die verschiedenen islamischen Organisationen bekriegen sich doch schon. Ich weiß nicht, wie sie alle heißen, Schiiten, Sunniten ... da kenne ich mich nicht so aus. Alle wollen an die Macht, an Demokratie wollen die wenigsten denken.

Besser wäre es für das Land, wenn sich alle für die Demokratie einsetzen würden, statt für ihren Machtanspruch.

Ich glaube nicht, dass es in diesem Land schnell friedlich wird. Dafür wird dort zu viel gehasst.
Blutrache, Vergeltung, ..... lauter Ziele dieser hasserfüllten Leute im Irak.

Ich weiß nicht, wie es alleinstehenden Frauen im Irak so geht. Aber aus Afghanistan lese ich viele Berichte über Frauen, die nicht arbeiten dürfen, um ihre Familie zu ernähren, obwohl nicht einmal ein Mann in der Familie ist. Wovor haben die Männer in den islamischen Ländern Angst???? Das sie entdecken, dass sie nicht die Krone der Schöpfung sind?????


Frieden ist ein Traum im Irak, hoffen wir, dass er es nicht bleibt.

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