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Dresden: Semperoper hat die Bayerische Staatsoper wirtschaftlich überholt

Mit Stolz veröffentlichte jetzt die Sächsische Staatsoper in Dresden ihren Jahresabschluss für das Jahr 2007. Sie bezeichnet sich selber als "das wirtschaftlichste Opernhaus Deutschlands" und würde noch vor der Bayerischen Staatsoper in München stehen.

Der Eintrittskartenverkauf wäre trotz gleich bleibender Preise zum Vergleichsjahr 2006 auf rund 19,5 Millionen Euro gestiegen. Der Kostendeckungsgrad für die Semperoper würde bei 47 Prozent liegen und das bei einer Gesamteinnahme von etwa 30 Millionen Euro.

Der kaufmännische Leiter, Wolfgang Rothe, führt dies auf die gestiegenen Veranstaltungszahlen und auch auf die vermehrten Gastspiele außerhalb von Sachsen zurück. Auch die rückläufigen Tourismuszahlen für Dresden hätten der Oper trotzdem noch 96 Prozent Gesamtauslastung gebracht.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bayer, Staat, Dresden, Staatsoper, Bayerische Staatsoper
Quelle: aktuell.klassik.com
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2008 21:43 Uhr von jsbach
 
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Ich habe mal eine Aufführung in dieser berühmten Semperoper von Mozarts "Zauberflöte" gesehen. Ein wahrlich wunderschönes Ambiente, aber mit entsprechenden Eintrittspreisen.
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20.07.2008 22:21 Uhr von Gloi
 
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Mal durchrechnen: Bei 365.000 Gästen (bei den Eintrittspreisen sicher keine armen Leute) macht das also ein Zuschuss von etwa 80 Euro/Opernbesuch. Großzügig von unserem Staat, wie viel Opernhäuser gibt es eigentlich in Deutschland?
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21.07.2008 11:15 Uhr von zenon
 
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Tut mir leid: aber ich finde es eine Frechheit, dass hier auf Staatskosten das Vergnügen einer Minderheit subventioniert wird.
Warum nicht auch mal ein Bon Jovi Konzert sponsorn so dass mich die Karte noch 30 € kostet?
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21.07.2008 18:57 Uhr von LitTLeBlUeMaN
 
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Mit diesem Zuschuss: wird die deutsche Kultur erhalten. Oder wollt ihr, dass es iwann nur noch Rockkonzerte gibt? Ich war selbst noch nie in der Oper (außer mal mit der Schule) aber wenn ich vierzig oder älter bin will ich dann vllt. doch mal da hin. Und dann gibts solche Häuser und damit auch ein Stück deutscher Geschichte nicht mehr. Und das nur weil sich einfach die Jugendlichen nicht dafür interessieren? Das wär doch mal was...

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