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Wien: Französischer Außenminister entschuldigt sich für Hinrichtung

Im Rahmen einer Pressekonferenz für die Gründung einer Mittelmeerunion bedankte sich die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik bei ihrem französischen Amtskollegen für die gute Zusammenarbeit. Anbei wies sie schmunzelnd auf eine 215 Jahre alte Hinrichtung durch die Franzosen hin.

Es handelte sich um die österreichische Erzherzogin Marie-Antoinette. Sie wurde in der Zeitepoche der Französischen Revolution durch die Guillotine gerichtet.

Bernard Kouchner gedachte der Frau König Ludwigs XVI. und erklärte, dass es ihm leid tue. Er verwies auf die damalige Zeit im Vergleich zu den heute bestehenden Beziehung.


WebReporter: sockensteak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wien, Hinrichtung, Außenminister, Außen, Französisch
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2008 17:51 Uhr von sockensteak
 
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Besser als nie obwohl er sich da kein Zacken aus der Krone gebrochen hat,der Franz-Mann.Außenpolitisch wird es keine Wellen schlagen und die Menschen bewegen.Aber der Wille zählt.
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20.07.2008 18:09 Uhr von Peetz
 
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Arrr Ich finde es schlimm immer auf Vergangenem rumzuhacken. Natürlich sollte man Geschehenes nicht verdrängen, doch der gute Mann wird wohl nicht über 215 Jahre alt sein und demensprechend nichts mit dieser Hinrichtung zu tun gehabt haben. Genauso wie heutige Generationen in Deutschland nichts für die Geschehnisse im NS-Regime können, aber teilweise so behandelt werden, als hätten diese das selber mit zu verantworten. Das ist echt nervig^^
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20.07.2008 18:51 Uhr von Noseman
 
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Ich weine Marie-Antoinette: keine Träne nach.

Zwar ist der Spruch "Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie doch Kuchen essen“ ihr nur in den Mund gelegtund nicht authentisch, aber er zeigt doch ihre Geisteshaltung und das ihres Mannes.

Sie haben das Volk tyrannisiert und verhungern lassen.
Heutzutage nennt man sowas "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" und dafür verhängt die internationale staatengemeinschaft ebenfalls die Todesstrafe, wie bei Saddam Hussein, Milosevic oder in Nürnberg geschehen.
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20.07.2008 18:53 Uhr von artefaktum
 
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@Peetz: "(...) doch der gute Mann wird wohl nicht über 215 Jahre alt sein und demensprechend nichts mit dieser Hinrichtung zu tun gehabt haben."

Hat er natürlich auch nicht. Aber darum geht´s auch nicht. Er hat sich entschuldigt, weil er sich als Franzose fühlt und das entschuldigen möchte, was Franzosen vor sehr vielen Jahren einer Österreicherin angetan haben. Etwas mehr Verbundenheit mit unserem Land würde uns Deutschen auch ganz gut tun.
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20.07.2008 19:29 Uhr von Illiana
 
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ich bin da nicht so auf dem laufenden, aber hat sich Österreich mal entschuldigt, dass wg. einem Ihrer ehem. Staatsbürger Deutschland einen ganz miesen Ruf bekommen hat? ;)
Allerdings ist ja auch kaum bekannt, dass Hitler Österreicher war...

naja, irgendwie sinnlos so eine Entschuldigung zu fordern...
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20.07.2008 19:37 Uhr von Peetz
 
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@artefaktum: Ich finde nicht, dass das eine unbedingt mit dem anderen zu tun haben muss. Beispiel: Einer älteren Dame wird auf offener Straße die Handtasche enwendet. Gehst du dann zu dieser Dame und entschuldigst dich dafür, dass ein Landsmann sie ihrer Tasche beraubt hat? Das spielt sich natürlich in einer wesentlich kleineren Dimension ab, doch, denke ich, ist es das gleiche Prinzip.
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21.07.2008 01:23 Uhr von ParaKnowYa
 
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Vielleicht: sollten wir auch mal die Franzosen darauf hinweisen, dass sie noch das Elsaß und Lothringen haben. Wenn die sich schon so bereitwillig entschuldigen, wer weiß...
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21.07.2008 16:31 Uhr von DerBibliothekar
 
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Hmm: Sich für die eigene Staatsgründung zu entschuldigen......

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