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Nanga Parbat: In Not geratene Bergsteiger melden sich über das Telefon

Seit Tagen läuft am 8.125 Meter hohen Nanga Parbat eine verzweifelte Bergungsaktion. Vergeblich versucht man per Helikopter zwei Alpinisten zu bergen, doch bereiten widrige Wetterbedingungen und die große Höhe von rund 7.000 Metern den Rettern Probleme.

Nachdem es einem Hubschrauberpiloten am Samstag gelang, Nahrungsmittel und ein Satellitentelefon in der Nähe der in Not geratenen Bergsteiger abzuwerfen, meldeten sich die beiden Expeditionsteilnehmer nun telefonisch. "Es geht uns gut, und wir haben die Skier dabei", teilten die Männer der Rettungsmannschaft mit.

Man werde, so die beiden Extrembergsteiger, am morgigen Montag mit dem Abstieg über die relativ sichere Buhl-Route beginnen. In die missliche Lage gerieten die Alpinisten, nachdem Anfang der Woche das Wetter umschlug und Expeditionsleiter Karl Unterkirchner in einer Gletscherspalte verschollen blieb.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Telefon, Not
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2008 15:03 Uhr von vostei
 
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Bliebe noch zu erwähnen, dass die Herrschaften eine noch nicht als bestiegen geltende Rotenvariante am Nanga Parbat vor hatten und mit ihrem Kamerad den Führer, also den Mann mit der meisten Erfahrung verloren haben...

Hoffe das Drama geht noch gut aus, trotz des Verlustes eines der Teammitglieder.
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20.07.2008 15:08 Uhr von hpo78
 
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im TV hatte eine Reportage ein Interview mit der Frau des verstorbenen Bergführers ausgestrahlt. Dabei berichtet sie, das er in einem seiner letzten Telefonate seine Angst angesprochen hatte. Sie sagte er habe zuvor nie Angst gehabt oder soetwas gesagt. Wovor er Angst hatte habe ich leider nicht mitbekommen. Wahrscheinlich wegen des Wetters oder den Gefahren auf der neuen Route.
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20.07.2008 15:30 Uhr von vostei
 
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Die Psyche: nichts mehr für ihren Kamerad tun zu können + die Lücke, die er im Team hinterlässt, darauf wollte ich sekundär hinaus - primär ging es mir noch um die unbestiegen Route...

was ich mich noch frage ist, wie lange das Zeitfenster für die Beiden noch offen ist - in der Höhenlage lässt sich das ja nicht ewig aussitzen...
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20.07.2008 17:09 Uhr von kathrinchen
 
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na hoffentlich: müssen diese kletterkünstler für die kosten ihrer rettung selbst aufkommen.

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