20.07.08 12:42 Uhr
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EU greift ein: Robbenschlachten soll unterbunden werden

Wenn die Jäger auf Robbenjagd gehen, wird das Meer bald rot, denn Jahr für Jahr müssen aus Profitgier 750.000 Robben sterben.

Auch Jungtiere, zwischen zwei Wochen und drei Monaten alt, werden Opfer des Jäger. Die EU plant jetzt, diesem Geschäft einen Riegel vorzuschieben. Günter Verheugen, der zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, sprach zu Bild am Sonntag.

Verheugen meinte: "Robben sind doch keine Nutztiere! Sie leben in Freiheit und gehören zu einer intakten Umwelt. Wer das Artensterben bekämpfen will, kann nicht Ja sagen zur Robbenjagd. Außer dem Seehund selber braucht höchstens ein Eskimo ein Seehundsfell."


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WebReporter: maxi888
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Robbe
Quelle: www.bild.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2008 12:30 Uhr von maxi888
 
+0 | -0
 
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Es ist gut das sich die "EU" für die Seehunde (robben) einsetzt, denn sie sollen ihre eigene Freiheit im Meer auch haben
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20.07.2008 12:47 Uhr von kathrinchen
 
+2 | -0
 
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Schön und Gut, aber sind nicht hauptsächlich die Kanadier an der Robbenjagd beteiligt? Ich glaube kaum, das die sich von der EU davon abhalten lassen; leider.
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20.07.2008 13:24 Uhr von vostei
 
+3 | -3
 
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Hm - etwas populistisch: Die Kanadier sind tatsächlich führend bei der Robbenjagd - der Mehrwert wird hierbei nicht mit den Fellen und Häuten erzielt (schon auch), sondern mit dem Fett und Öl - Abnehmer sind die Pahrma- und Kosmetikindustrie.

Das Geschäft gilt dort als Alternative zum Fischfang, der durch die Überfischung stagniert - zudem gelten die Robbenpopulationen dort als intakt und die Jagd ist reguliert.

Jedes Ding hat zwei Seiten, oder auch drei... - wirklich nötig ist dieses Handwerk imho nicht, aber was sollen manche Existenzen dort anderes tun??
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20.07.2008 13:37 Uhr von vostei
 
+0 | -1
 
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*Taschentuchrüberreich*: @Heititei - naja - hast du auch Vorschläge?
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20.07.2008 13:45 Uhr von dimirob
 
+1 | -0
 
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image: eu möchte wohl ihr image aufpolieren. da kommen die kleinen niedlichen robben ja gerade recht. zumal das problem ja nicht wirklich neu ist.
wenn man sieht wie die wirtschaft und industrie mit der ware "lebewesen" (menschen, tiere, natur) umgeht, bezweifle ich hier einen realistischen fortschritt. und das ist wiklich nicht pessimistisch gemeint.
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20.07.2008 14:46 Uhr von DerBibliothekar
 
+1 | -4
 
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Hmmm: Ich könnte robbenjagd durchaus akzeptieren, wenn sie geregelt bleibt und man in Zukunft andere Tötungsmethoden benutzt.....Keulen sind Steinzeitlich und Brutal
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20.07.2008 14:54 Uhr von vostei
 
+1 | -3
 
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@Bibliothekar: Die Robbenjagd ist reglementiert, zugelassen sind die Tötung mit dem Gewehr und mit einem speziellen Instrument, welches tatsächlich optisch einer Keule gleicht - richtig angewendet ist beides ebenso korrekt, wie das Töten eines Schlachtschweins mittels eines großen Nylonhammers, der Vorschlaghammerdimensionen hat (ist bei uns statthaft)...

Als Alternative für die Jagd gilt imho nach wie vor touristischen Engagement der Beteiligten - Whale oder eben Robbenwatching - dazu braucht es natürlich Publikum usw...
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20.07.2008 15:55 Uhr von KingPR
 
+1 | -4
 
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Robben: sind nicht so wichtig, es ist nur eine Art. Was aber wichtig wäre, ist den Fischfang zu verbessern. Die Übernutzung unserer Meere lässt die Fischbestände massiv schrumpfen.

Und in Anbetracht dessen sollte ein fünfjähriges Fischverbot für Schiffe erlassen werden, die größer sind als x meter (die kleinen Leute in Afrika usw. die mit ihren Nussschalen fische fangen, sind gezwungen davon zu leben da es ansonsten nicht genug Nahrung für sie gäbe). So kleine Schiffe sind für große Unternehmen unlukrativ und der Fischfang würde extrem zurückgehen.

Nach 5 Jahren wären die Meere wieder "voll" und man könnte erneut 20-30 Jahre ausbeuten (mit mehr Ertrag als bisher) bevor die nächste Ruhephase angemessen wäre.
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20.07.2008 20:10 Uhr von ParanoiderAndroide
 
+1 | -0
 
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Als Vegetarierin bin ich allgemein gegen jede Art von Gewalt, egal ob gegen Menschen oder Tiere...

Aber dieses Robben-"Schlachten" is wirklich abartig... was ich nicht verstehe: Was für Menschen machen sowas? Wie krank kann man sein um hilflose Tiere totzuprügeln? Die sind doch alle von ihren Eltern ncith genug geliebt worden...
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20.07.2008 20:16 Uhr von Ordnungsfreund
 
+2 | -2
 
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Lachhaft! Was ist daran schlimm??? Hier in Deutschland werden täglich hunterttausende Schweine, Hühner und anderes Geviech bestialisch abgeschlachtet. Warum wird diesen Tieren nicht endlich geholfen? warum sind Robben mehr Wert als Hühner??? Ich fasse es nicht!
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20.07.2008 22:03 Uhr von CyG_Warrior
 
+2 | -0
 
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@Günter Verheugen: 1+! Endlich mal einer, der den Mund aufmacht!

NIEMAND (ausser evtl. den Ureinwohnern dieser Region, die nur für ihr Überleben "töten"...aber DAS verbuche ich unter verantwortbarer Jagt!) braucht heutzutage noch "echte" Pelze!

Das alljährliche Robbenschlachten (Gemetzel trifft es wohl eher) ist barbarisch und hat keinerlei Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit! Ausser, um Mode-Designern die Taschen zu füllen...

Und auch wenn die Fischer dort um ihre Existenz fürchten: Gibt es nicht andere Möglichkeiten für die?
Fisch-, Muschel- oder andere Zuchtbetriebe?
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20.07.2008 22:21 Uhr von CyG_Warrior
 
+0 | -0
 
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@Ordnungsfreund : Gebe Dir absulut recht!

Allerdings wird noch ein Unterschied zwischen Wildtieren und Zuchttieren gemacht....warum, weiss der Teufel!

Aber Du hast einen kleinen Fehler in deinem Komentar:
Wir reden hier (beim "Schlachtvieh") nicht von "Hunderttausenden", sondern von Millionen von Tieren!

Ich für meinen Teil bevorzuge das Fleisch vom "Schlachter meines Vertrauens" gegenüber dem Fleisch aus dem Supermarkt...
Die Qualität ist um Welten besser (aufgrund der besseren/humaneren Schlachtmethode = kein Adrenalin im Fleisch) und teurer ist es im Normalfall auch nicht (oft sogar günstiger).

Aber leider lassen sich die Verbraucher durch die viele Werbung der Supermarktketten in den regionalen Zeitungen etc. davon abhalten, sich mal nach den Fleischpreisen beim örtlichen Metzger zu erkundigen...sie würden sich oft wundern!
Oft ist das Fleisch beim "Bio-Schlachter" vor Ort günstiger zu erwerben als im Supermarkt. Aber einkaufen im Supermarkt ist ja für viele "Einfacher und billiger"...kennt ihr den Spruch "Wer billig kauft, bekommt auch billig!" ? EBEN!
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24.07.2008 20:47 Uhr von Kassiopeia
 
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hoffentlich: bringen die das endlich durch. Es wird ja seit Jahren das Verbot diskutiert.
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27.07.2008 23:24 Uhr von mediareporter
 
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da hilft leider keine: scharfe Protestnote, sondern nur aktives engagiertes Handeln

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