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Zahl der Demenzkranken wird deutlich steigen

Forscher sagen eine starke Vermehrung der besonders im Alter auftretenden Krankheiten voraus. Bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der Erkrankungen aller Voraussicht nach von jetzt über einer Millionen Patienten auf zwei Millionen erhöhen. Den Hauptanteil machen heute die Alzheimerkranken aus.

Mediziner fordern angesichts dieser Entwicklung nicht nur neue Methoden, die Erkrankungen zu verhindern oder aufzuhalten, sondern auch den Patienten mit alternativen Behandlungen zu helfen.

Des Weiteren wird von der Demenz-Forschung die Notwendigkeit speziell auf Demenz ausgebildeter Helfer sowie die Erweiterung entsprechender Pflege- und Wohnmöglichkeiten betont. Der Umgang mit den Auswirkungen der Krankheit stellt an das Personal Herausforderungen, denen es noch nicht gewachsen ist.


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Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Zahl, Demenz
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2008 18:13 Uhr von cookies
 
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Die gesellschaftliche Zusammensetzung mit dem hohen Anteil an alten Menschen erfordert eine entsprechende Umstrukturierung der Pflege und Betreuung. Leider wird dem Pflege- und Betreuungsaspekt hinsichtlich Personalkosten keine besondere Beachtung geschenkt. Wenn man diese Leute braucht, muss man ihnen auch etwas bieten.
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19.07.2008 23:17 Uhr von Der Erleuchter
 
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Ist doch klar könnte mit dem steigenden Dönerkonsum zusammenhängen.
Ich seh da einen eindeutigen statistischen Zusammenhang.
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20.07.2008 07:04 Uhr von Götterspötter
 
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War vorauszusehen :): Da ja nicht mehr "geraucht" wird ........
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20.07.2008 09:03 Uhr von politikerhasser
 
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Diese Krankheit hat offensichtlich schon die komplette Regierung befallen - Keiner kann sich mehr an die Koalitionsvereinbarungen erinnern und Merkel hat zudem keine Ahnung, was sie in der FDJ getrieben hat und das ALG-II-Empfänger den Stromverbrauch nicht zusätzlich erstattet bekommen.

Schön aber, dass sie noch weiss, welche Spaß-Events in den nächsten Tagen auf ihrer Liste stehen....
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20.07.2008 11:11 Uhr von datenfehler
 
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Mehr Forschung! Wir sollten auf jeden Fall weiter dafür sorgen, dass die Menschen über 100 Jahre alt werden können. Am besten 120... Dann haben wir zwar noch mehr Demenzkranke und weitere altersbedingte Krankheiten, aber unsere Pharmaindustrie kann dann noch mehr Pillen verkaufen und die Angehörigen sind glücklich, dass ihre Liebsten noch länger in Krankenbetten dahinvegetieren können.
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20.07.2008 12:23 Uhr von politikerhasser
 
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Jetzt muss ich dem Erleuchter aber mal beipflichten: irgendwas haben sie uns doch wirklich eingeflößt, sonst sähen die Umfragewerte für das Merkel doch nicht so aus, wie sie aussehen.

Dass ich weder Merkel noch die Regierungsparteien positiv bewerte kann damit zusammenhängen, dass ich noch nie Döner gegessen habe.
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20.07.2008 19:06 Uhr von Subzero1967
 
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Trauig: Wir hatten auch so ein Fall in der Familie.Haben aber selbst Gepflegt.Die Regierung wird doch immer vorher Gewarnt und macht nichts.Klar kostet Geld.Die besten Beispiele sind Aids und Benzin.Soviele Dinge sind im vorfeld bekannt.Aber noch keine Wahlkampagne,also warten.Und dann Versprechungen machen und nur ein Bruchteil einlösen.Und unsere Bundesmarionette hat doch vergessen was Demenz ist,und Hartz4 und die Jugend einfach ausgelöscht.Solange die es schafft über die Runden zu kommen ist doch kein Bedarf oder?
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20.07.2008 20:21 Uhr von uhlenkoeper
 
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Vorsicht mit dem Begriff Alzheimer: Die Aussagen der Forscher, die diesem Bericht zugrunde liegen, sprechen von Alzheimer, nicht von der Creuzfeldt-Jacob-Krankheit. Anders als CJD ist Alzheimer nicht auf Fleischkonsum (bzw. BSE-verursachende Prionen) zurückzuführen. Alzheimer ist auch anders als CJD eine typische "Alterskrankheit", deren Ursache eine Genveränderung/ein Gendefekt ist. Das betroffene Gen kann ein Peptid namens Amyloid Beta nicht mehr richtig produzieren, das sich dann im Gehirn ablagert und sog. Plaques bildet.

Risikofaktoren für Alzheimer sind die natürliche Alterung (und damit das Nachlassen der "Reparatur" geschädigter Zell-DNA, die täglich tausendfach in unserem Körper geschieht), eine genetische Disposition (z.B. bei Down-Syndrom, bei Mutationen bestimmter Abschnitte auf Chromosom 14, 1 oder 21 => vererbbar), vorangegangenes Schädel-Hirn-Trauma und Erkrankungen des kardiovaskulären Systems (u.a. Diabetes, Bluthochdruck , erlittene Schlaganfälle und hohe Cholesterin-Werte).
Auch hohe Aluminium-Werte in der Nahrung (z.B. im Trinkwasser) werden heute als Auslöser angenommen.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es nur natürlich, dass die Rate der Alzheimerkranken mit steigendem Durchschnittsalter ansteigt. Das ist eigentlich nicht weiter neu oder verwunderlich.
Allerdings macht ein entsprechender Ausbau der Forschung und Ausbildung von Pflegekräften durchaus Sinn.

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