18.07.08 22:07 Uhr
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"Wie weinende Highschoolgirls" in der US-Finanzkrise

Die Unruhe über die Ursachen der Krise auf dem US-Finanzierungsmarkt will nicht abebben. Nun hat der Chef der Investmentbank JP Morgan Chase, denjenigen Strafe angedroht, die "mit Absicht ein Gerücht in Umlauf bringen". Das Beispiel Bear Sterns zeige die Gefahren solcher Spekulationen.

Dabei hat gerade sein Institut vom dramatischen Kursverlust (von 150 auf 10 US-Dollar je Aktie) der Investmentbank profitiert, schließlich befindet sich Bear Stearns nun in Besitz von JP Morgan. Investmentbanken sind allerdings schon gefährdet, da sie selbst oft keine eigenen Einlagen haben.

Hedgefonds sollen demzufolge von fallenden Börsenkursen profitiert haben. "Short gehen", nennt das ein Börsenprofi. Doch die eigentlichen Ursachen dürften auch in der Verschwiegenheit vieler Banken liegen. "Wie weinende Highschoolgirls kommen sie nach Hause gerannt", so ein Kommentator.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2008 21:35 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Je intransparenter ein Markt, umso größer die Gewinnspanne für denjenigen, der sich darin auskennt. Auch wenn die beiden größten Hypothekenbanken inzwischen gerettet scheinen. Solange die Banken- und Börsenaufsicht nicht durchgreift und das Übel an der Wurzel beseitigt, werden die Horrormeldungen nicht ausbleiben. Da können deutsche Politiker wenig ändern.
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19.07.2008 00:16 Uhr von Wixx0r
 
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Jede der Banken hatte nur das große Dollar-Zeichen im Sinn, und haben sich nur eben zu weit aus dem Fenster gewagt. Jetzt zerplatzt ihre grosse Seifenblase, ein paar Manager fliegen, kriegen Riesen-Abfindungen und der "kleine Mann" darfs bezahlen. Geiles System.
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19.07.2008 07:26 Uhr von Hinkelstein2000
 
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JP Morgan gerade dei müssen ja die Klappe so weit aufreißen! Waren die doch zusammen mit Rockefeller an diversen großen Wirtschaftskatastrophen in den USA (20er und 30er Jahre) Schuld...
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19.07.2008 11:54 Uhr von artefaktum
 
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Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren gilt gerade (und zunehmend bei uns) in den USA.

Wenn man das fette Geld macht, den freien(!) Markt über alles loben. Und wenn man Milliarden verliert kommt ja der Staat und gibt Geld (also das Geld aller Steuerzahler) um eben jene Banken zu retten.

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