18.07.08 21:54 Uhr
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Extrem-Berglauf: Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf

Der Extremberglauf auf die Zugspitze, bei dem in der vergangenen Woche zwei Teilnehmer starben, hat für den Veranstalter möglicherweise auch ein juristisches Nachspiel. Die münchener Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen, wie der Leiter der Behörde, Rüdiger Hödl, bestätigte.

Am vergangenen Sonntag starben kurz vor dem 2.962 Meter hohen Zugspitzgipfel zwei 41- und 45-jährige Läufer nach einem Wettersturz. Der Extremlauf ging über eine Distanz von 16 Kilometern und überwindet dabei einen Höhenunterschied von rund 2.000 Metern.

Weil der Veranstalter wegen des schlechten Wetters den Lauf hätte abbrechen können, müsse man eine Mitschuld am Tod der beiden Extremsportler annehmen. "Das Wetter war vorhersehbar", so Hödl. Zugleich riet die Justizbehörde dem Veranstalter, von öffentlichen Äußerungen abzusehen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Staat, Ermittlung, Staatsanwaltschaft, Staatsanwalt
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2008 21:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Na endlich. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, warum der Veranstalter nichts gemacht hat. Schon zu Beginn des Rennens war es regnerisch und nicht gerade warm. Kein Wunder, wenn zwei Kilometer weiter oben der Regen in Schnee übergeht. Zumal auf dem Berg sicher auch ein paar Leute ein Handy dabei hatten.
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19.07.2008 09:02 Uhr von Liebi
 
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...sind selber Schuld: Der Veranstalter hat gewarnt. Und wenn es einem zu kalt wird, dann sollte man das auch selber merken.

Außerdem gibts hier wieder einen gravierenden Grammatikfehler in der News: "zwei 41- und 45-jährige Läufer". Das wären dann 4 !!
Richtig wäre :" ein 41- und ein 45-jährige Läufer"
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19.07.2008 09:28 Uhr von vostei
 
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Nun gut -: wenn der Veranstalter tatsächlich fahrlässig gehandelt hat, wie ist es dann mit den Teilnehmern, die weitgereist eben den Veranstalter mit Regress gedroht haben im Falle Abbruchs? Nötigung??
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19.07.2008 11:40 Uhr von Carry-
 
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"Das Wetter war vorhersehbar": natürlich war es vorhersehbar. deswegen hat der veranstalter die teilnehmer ja auch gewarnt. wer dann sämtliche warnungen und hinweise ignoriert ist selber schuld!

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