18.07.08 15:50 Uhr
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Ab dem 1. August ziehen 22 Stromversorger die Preisschraube an

Das Vergleichsportal "TopTarif" teilt mit, dass die Verbraucher mit Erhöhungen rechnen müssen. Im Durchschnitt seien 5,6 Prozent geplant. Besonders treffen werde es Ost- sowie Süddeutschland.

Die Erhöhungen im August sollen nur der Anfang sein. Das Vergleichsportal rechnet mit weiteren Preiserhöhungen im Herbst und Winter. Insgesamt 104 Gas und 28 Stromanbieter hatten zuletzt Anfang Juli die Preise angezogen.

Laut einer Studie eines Instituts für Wirtschaftsforschung wurde im Jahr 2007 von einem Haushalt mit 12.000 Euro Einnahmen rund zehn Prozent für Energie ausgegeben. Beim momentanen Ölpreis von 132 Dollar sind es nun schon 12,5 Prozent. Steigt der Ölpreis weiter auf 200 Dollar, wären es bereits 16,6 Prozent an Kosten.


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WebReporter: Onlyoneh@sn
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Strom
Quelle: www.spiegel.de

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18.07.2008 15:22 Uhr von Onlyoneh@sn
 
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Die Teuerungsrate in Deutschland ist sowieso schon auf Rekordhoch. Leider wird das Öl und auch der Strom nicht billiger. Hängt wohl auch daran, dass der Strompreis mit dem Ölpreis gekoppelt ist und nach einer kurzen Zeit immer nachzieht. Sowas sollte von der Regierung unterbunden werden, genauso wie die preis absprachen beim Ölpreis.
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18.07.2008 16:12 Uhr von nettesMädel
 
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naja Also bei unserem Anbieter EnBW erhöht sich nach über einem Jahr ab 1. Nov der Strompreis um 1 cent pro kWh....ich finde das geht noch......
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18.07.2008 19:23 Uhr von ZTUC
 
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Strompreis nicht an Ölpreis gekoppelt: Der Autor irrt, der Gaspreis ist an den Ölpreis gekoppelt und nicht der Strompreis.

Wenn der Anbieter die Preise anhebt, einfach wechseln, man hat dann ein Sonderkündigungsrecht. Allein dadurch, dass viele andere Anbieter einen 50 EUR Neukundenbonus geben, lohnt sich das dann.
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18.07.2008 19:35 Uhr von artefaktum
 
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@Onlyoneh@sn: "Hängt wohl auch daran, dass der Strompreis mit dem Ölpreis gekoppelt ist und nach einer kurzen Zeit immer nachzieht."

Das liegt vor allem daran, dass ein Oligopol vier grosser Stromversorger in unserem Land nach Gutsherrenart die Strompreise festlegt wie es ihm gerade beliebt. Markt? Fehlanzeige. Es gibt ein Preisdiktat. Und die kleinen "Konkurrenten" die es da gibt sind entweder:

a) auch von den grossen vier abhängig oder (Strompreisdikat, Nutzungsgebühren für Netze, usw.)

b) nichts anderes als Tochterunternehmen der grossen vier, die unter anderem Label agieren und (bei leicht geringeren Strompreisen) die Illusion eines echten Marktes vorgaukeln.

Schuldig an dieser Abzocke ist übrigens auch die Politik. Die hat damals häufig per Ministererlaubnis Fusionsverbote des Kartellamtes einfach aufgehoben. Ich denke da z.B. an Wolfgang Clement, der noch als Ministerpräsident von NRW so eine Fusion per Ministererlaubnis erst ermöglichte. Heute sitzt er (welch ein Zufall) im Aufsichtsrat der RWE.
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18.07.2008 23:22 Uhr von mediareporter
 
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Naja,.. es hätten auch 25 sein können, also ruhig: bleiben und Fenster schließen,...

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