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Riskante Sparmaßnahme: US-Fluggesellschaften betanken angeblich ihre Maschinen nicht ausreichend

Da Kerosin immer teurer wird, versuchen die Airlines Kosten einzusparen. Besonders die US-amerikanischen Fluggesellschaften leiden an den hohen Spritpreisen. Die US-Airlines würden deswegen versuchen, am Kerosin zu sparen, was aber den Piloten zu risikoreich sei.

Einige amerikanische Airlines sollen ihre Flugzeuge mit möglichst wenig Sprit betanken, dadurch seien die Maschinen leichter und verbräuchten weniger Treibstoff. Bei der Flugbehörde Federal Aviation Administration hätten sich wegen dieser Maßnahme schon acht Chefpiloten beschwert.

Die Piloten berichteten, dass ihnen bereits gedroht worden wäre, falls sie sich weiter gegen die Sparmaßnahme wehren sollten. Piloten die ihren Unmut äußerten, hätte man mit "Extratrainings" gedroht, bei denen man die Fluglizenz verlieren könnte. US-Airways bezeichnet die Anschuldigungen dagegen als "Unwahr".


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Maschine, Fluggesellschaft, Sparmaßnahme
Quelle: www.oe24.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2008 15:15 Uhr von mimi86
 
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jaaja die amis wieder...

lieber auf das geld schauen und die gefahr eingehen, dass das flugzeug abstürzen könnte, und einpaar menschen mehr draufgehen...

so sind sie halt...
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18.07.2008 15:20 Uhr von StaTiC2206
 
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ich denke auch eher die Piloten sagen die Wahrheit: die logik stimmt zwar schon "weniger gewicht, weniger verbrauch" aber bei flugzeugen würde ich lieber nicht so kalkulieren, dass ich bei 0 rauskomme.

einmal zuviel gegenwind oder eine gesperrte landebahn und dann gehs los mit dem sinkflug.

alternativ könnte man ja auch die piloten auf "luftbetankung" trainieren. falls mal sprit ausgeht kommt ein tankflugzeug und macht wieder voll.
nur was da dann im endeffekt besser/billiger ist najaa
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18.07.2008 15:21 Uhr von Python44
 
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Die Idee: ist nicht neu. Auch deutsche Fluggesellschaften üben Druck auf Piloten aus mit sowenig Reserve wie möglich zu fliegen.

Die Kalkulation ist einfach: Auf einem Transatlantikflug braucht man pro Tonne Gewicht rund eine Tonne Kerosin für den Flug. Angenommen eine Fluggesellschaft hat 500 Transatlantikflüge im Monat, bei denen jeweils eine Tonne Kerosin weniger mitgenommen wird, hat man 500 Tonnen Kerosin/CO2/Geld eingespart. Bei dem aktuellen Preis für Flugbenzin läppert sich da ganz schnell was zusammen !
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18.07.2008 15:22 Uhr von dr.b
 
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@ Sir.Locke: sich malg gedanklich von Langstreckenflügen trennen und auf die US-City-Hopper schaun....hier kann die Notreserve durchaus nochmal so groß sein wie die reguläre Betankung.....und das macht was aus. Verzichtet man auf einige Tonnen zusätzliches Gewicht, dann spart man halt auch gleich viele Liter für den Transport und das kann am Ende des Tages den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen. Und da einige Unternehmen grad ums blanke überleben kämpfen, scheinen mir solche Maßnahmen nicht so abwegig von der Realität....wenn ein Manager morgen seinen Laden dicht machen muß, dann interessieren ihn "Schönheitsfehler" in Sachen Sicherheit au net....traurig aber war.
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18.07.2008 15:28 Uhr von Ing.Tro
 
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Naja, wenn beim Auto der Sprit ausgeht machts ja nix, immerhin fällt man da nicht gleich mal ein paar tausen Meter runter wenns aus is ...... und die Segelflugeigenschaften einer Pasagiermaschiene sind ja nicht die Besten.

Die Piloten werden schon wissen warum sie sich aufregen.
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18.07.2008 15:33 Uhr von dr.b
 
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@Sir.Locke: Man muß ein bischen Differenzieren. Reserve ist ja jetzt nicht nur für den absoluten Notfall da, sondern eben auch fürs Kurven um den Airport in der Warteschleife....und dieses Kurven entfällt wenn der Pilot meldet, daß er dafür keinen Treibstoff mehr hat....und schwupp darf er landen.
Kürzlich hab ich erst einen Bericht gelesen, in dem die Us-Luftfahrbehörde einen deutlichen Anstieg dieser Meldungen verzeichnet hatte.
Die Fluggesellschaften gefährden hier nicht unmittelbar den Flug und riskieren auch nicht direkt einen Absturz....aber sie umgehen damit bzw. gefährden die Normabläufe
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18.07.2008 15:34 Uhr von mimi86
 
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@Sir.Locke: oh doch das sind sie...

denn wenn das flugzeug dann abstürtzen würde, sagen sie einfach: es waren die bösen terroristen!...

und schon sind sie aus dem spiel raus...
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18.07.2008 15:40 Uhr von Ing.Tro
 
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Und: das die Amis gern den "Terroristen" die Schuld geben wissen wir ja. Is doch sooooooooo einfach. Ausserdem wäre in so nem Fall auch menschliches Versagen ne gute Ausrede. Soll der Pilot doch Einspruch erheben. gg
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18.07.2008 19:58 Uhr von Gloi
 
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Ich glaube: die Fluggesellschaften sparen noch an ganz anderen Stellen, die genauso Sicherheitskritisch zu betrachten sind. Börsenwerte sind wichtiger als Sicherheit, solange das Risiko überschaubar bleibt. Opfer kalkuliert man als Börsenmakler sicher ein.
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18.07.2008 23:27 Uhr von mediareporter
 
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Die Piloten haben eigenmächtig immer mehr: als den notwendigen Reservesatz getankt,.. und damit soll jetzt schluss sein,.. nicht mit der gesetzlich Vorgabe
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19.07.2008 00:10 Uhr von Schwertträger
 
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@Gloi: Nicht nur im Flugverkehr: Ganz allgemein im Leben.
JEDER kalkuliert Opfer und Verluste mit ein.

Und sparen, solange das Risiko überschaubar ist, macht auch jeder. Jetzt, wo der Sprit teurer wird, sparen die Leute bspw. an den Wartungen für´s Auto und zögern sie weiter hinaus. Völlig normal und kalkuliertes Risiko.


Allerdings denke ich nicht, dass die Fluggesellschaften es übertreiben werden, denn der Imageschaden durch einen einzigen Zwischenfall mangels Treibstoff kostet mehr als die anschliessende Werbekampagne.
Das wurde ja weiter oben auch schon erläutert.

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