17.07.08 21:18 Uhr
 409
 

ICE-Unglück in Köln: Bundesamt warnt vor weiteren Gefahren

Beim größten Zugunglück in Deutschland, in Eschede, starben 101 Menschen bei der Entgleisung eines ICE. Zehn Jahre später, vergangene Woche, hätte dasselbe wieder passieren können - behauptet das Eisenbahn-Bundesamt.

"Der Bruch einer Radsatzwelle führt unweigerlich zum Entgleisen des Zuges, das Leben einer Vielzahl von Menschen ist unmittelbar in äußerster Gefahr", sagte die Sprecherin des Bundesamtes und wies darauf hin, dass weiterhin Gefahr für Leib und Leben besteht, wenn die Züge unverändert betrieben werden.

Bei der Bahn sieht man den Vorfall als Einzelfall an und versprach, die Züge künftig häufiger zu warten.


WebReporter: chriz82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, Gefahr, Unglück, ICE, Bundesamt
Quelle: www.tagesschau.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Vereinigte Arabische Emirate haben einen Glücksbeauftragten
Türkei fordert 81 Auslieferungen von Deutschland
Bund der Steuerzahler fordert, dass Diäten-Automatismus im Bundestag aufhört

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.07.2008 10:33 Uhr von Illus
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das verstehe ich nicht: Wenn das Eisenbahn Bundesamt weiterhin eine Gefahr Leib und Leben der Passagiere sieht, warum fahren diese Züge dann wieder?
Die Herabsetzung der Wartungsintervalle kann doch kein ausreichender Schutz sein.
Kommentar ansehen
18.07.2008 10:40 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
ich denke mal, dass das zwischen dem Hauptzulieferer der Neuteile und demjenigen ausgekartelt wird, der die Radsätze jeweils wieder "überarbeitet"... - und hierbei geht es hauptsächlich um Kosten.

Hier in den Betriebswerken werden diese Teile lediglich gecheckt und gegebenenfalls getauscht.

Amt und Betreiber, sowie die Servicefirmen gehen da nach Standards vor - also liegt es am Bundesamt diese Standards entsprechend zu modifizieren, zB eine Sensorik zwingend zu verlangen...

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Barcelona: Neue Fossilienart an Wänden von Gebäuden entdeckt
Internet-Millionär beim Kitesurfen tödlich verunglückt
New York: New Museum setzt sich in Ausstellung mit Sexualität auseinander


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?