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ICE-Unglück in Köln: Bundesamt warnt vor weiteren Gefahren

Beim größten Zugunglück in Deutschland, in Eschede, starben 101 Menschen bei der Entgleisung eines ICE. Zehn Jahre später, vergangene Woche, hätte dasselbe wieder passieren können - behauptet das Eisenbahn-Bundesamt.

"Der Bruch einer Radsatzwelle führt unweigerlich zum Entgleisen des Zuges, das Leben einer Vielzahl von Menschen ist unmittelbar in äußerster Gefahr", sagte die Sprecherin des Bundesamtes und wies darauf hin, dass weiterhin Gefahr für Leib und Leben besteht, wenn die Züge unverändert betrieben werden.

Bei der Bahn sieht man den Vorfall als Einzelfall an und versprach, die Züge künftig häufiger zu warten.


WebReporter: chriz82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Köln, Gefahr, Unglück, ICE, Bundesamt
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2008 10:33 Uhr von Illus
 
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Das verstehe ich nicht: Wenn das Eisenbahn Bundesamt weiterhin eine Gefahr Leib und Leben der Passagiere sieht, warum fahren diese Züge dann wieder?
Die Herabsetzung der Wartungsintervalle kann doch kein ausreichender Schutz sein.
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18.07.2008 10:40 Uhr von vostei
 
+1 | -0
 
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ich denke mal, dass das zwischen dem Hauptzulieferer der Neuteile und demjenigen ausgekartelt wird, der die Radsätze jeweils wieder "überarbeitet"... - und hierbei geht es hauptsächlich um Kosten.

Hier in den Betriebswerken werden diese Teile lediglich gecheckt und gegebenenfalls getauscht.

Amt und Betreiber, sowie die Servicefirmen gehen da nach Standards vor - also liegt es am Bundesamt diese Standards entsprechend zu modifizieren, zB eine Sensorik zwingend zu verlangen...

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