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Niedersachsen: 700.000 Jahre alter Knochenfund eines menschlichen Vorfahrens?

Ein Fossiliensammler aus Hannover hatte bereits im Jahr 2002 in einer Kiesgrube nahe Hildesheim Schädelreste der Gattung Pithecanthropus erectus entdeckt, die vom Tübinger Anthropologen Professor Alfred Czarnetzki nun auf ein Mindestalter von 700.000 Jahren datiert wurden.

Gerade das Fehlen vollständiger Erbgutträger, wobei nur noch Eiweißreste nachweisbar sind, sei ein Indiz für das sehr hohe Alter der gefundenen Scheitelbein- und Schläfenbeinreste, erläuterte Prof. Czarnetzki. Dieser Fund kommt Knochenfragmenten des in Indonesien gefundenen Java-Menschen sehr nahe.

Die nun in Deutschland als Zwillingsfund zum indonesischen Java-Menschen bezeichneten Knochenreste unterstreichen die Vermutung, dass Europa über Asien von Urmenschen bevölkert wurde. Der Fund des Hobby-Archäologen ist im Landesmuseum Hannover zu bestaunen.


WebReporter: FredII
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Niedersachsen, Knochen, Vorfahr, Vorfahre
Quelle: www.tagesspiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 18:05 Uhr von FredII
 
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Egal, welcher Wissenschaftszweig, es lohnt sich auch, hobbymäßig die Welt akribisch und intensiv zu erforschen.
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18.07.2008 14:53 Uhr von Deniz1008
 
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aha, also doch asiatische-deutsche gene..... :D: löl*
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18.07.2008 17:59 Uhr von VitaminX
 
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und: sowas will in die EU?



:D

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