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ARD und ZDF stören private Verleger bei der Kommerzialisierung des WWW

Vor dem Hintergrund der schwellenden Auseinandersetzung zwischen öffentlich-rechtlichen Programmanbietern und der privaten Medienwirtschaft um die Nutzung des Internets als Plattform zur Darbietung von Medieninhalten, wurde seitens deutscher Verlagsmanager und Verleger nun eine Grundsatzerklärung veröffentlicht.

In dem Papier fordern die Erstunterzeichner unter anderem, den Öffentlich-Rechtlichen Neuabschlüsse von Werbeverträgen, kommerzielle Allianzen mit Privatunternehmen sowie kommerzielle Werbung im Internet zu untersagen. Lediglich Bewegtbilder und Audios sollten ARD und ZDF im Internet künftig noch erlaubt sein.

Aus Sicht der Unterzeichner des Papieres, unter denen sich u.a. auch der Axel Springer Verlag und Burda befinden, verzerrt das Online-Engagement der durch GEZ-Gelder finanzierten Öffentlich-Rechtlichen den Wettbewerb und hindert private Verlage auf der Suche nach künftigen Finanzierungsmodellen für das Internet.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: ARD, ZDF, privat, Verleger, Kommerz, Kommerzialisierung
Quelle: www.focus.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2008 19:29 Uhr von Raizm
 
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Wenn die Leute nun mal lieber online die Tagesschau oder aandere Reportagen sehen wollen,weil sie professionell und seriös sind,dann ist das auch so...Da kann halt kein "Hartz4-Punkt 12" von RTL oder "DummTV-Galileo" von Pro7 mithalten...
Die Privaten sehen wohl eher ihre Felle davonschwimmen und fühlen sich bedroht durch "echteren" Journalismus...

"...und hindert private Verlage auf der Suche nach künftigen Finanzierungsmodellen für das Internet."

Naja..falls die Privaten es doch schaffen mit irhen Forderungen,werden die doch versuchen eine Monopolstellung aufzubauen,wodurch neue Verlage auch wieder keine Chance aufm Onlinemarkt haben...
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17.07.2008 22:17 Uhr von IT-Moskau
 
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ECHTER JOURNALISMUS? Nun hör mal, Freundchen:
Die Leute wollen keinen "Journalismus", sondern Titten. Und die hat man bei ARD fast nie und bei ZDF nur in den Sommernachtsphantasien gesehen (wenn auch da nicht zu knapp).

Durch innovative Formate wie "Naked News", die in Osteuropa angeblich sehr populär sein sollen, könnten die Privaten ihren Quotenanteil bei den Hauptnachrichten um 2000 Uhr auf über 66% erhöhen. Leider tut das niemand. Warum? Weil Nacktheit im Fernsehen erst in der Nacht erlaubt ist.

Der Durchschnittsdeutsche "Hans Schmidt", der jeden Morgen um 0600 Uhr zur Frühschicht antreten muss, hat vielleicht gerade noch Zeit, sich nach dem mühsamen aus-dem-Bett-rollen auf das immer noch laufende Nachtprogramm von 9 Live (falls es die noch gibt) einen runter zu holen. Dann gehts auch schon los zum Schaffen. Wenn Hans dann spät abends nach Hause kommt, läuft die Tagesschau nur, um ihn zu beruhigen, damit er aus Frust über sein Leben die Alte nicht grausam ermordet. Junge, nackte Frauen würden in Hans neben anderen Substanzen auch jede Menge Endorfine freisetzen und sein ehemals frivoles Verhältnis zur Alten endlich wieder beleben.

Titten halten uns am Leben. Ohne Titten wäre die Welt ein trostloser, leerer Ort.
Deshalb mein Appell an ARD und ZDF: Baut mehr Nacktbeiträge in eure Nachrichten ein!
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18.07.2008 12:50 Uhr von Python44
 
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Entweder oder ! Entweder die Öffentlich-Rechtlichen finanzieren ihren tollen Webauftritt durch GEZ ODER durch Werbung !!! Im TV unterliegen sie auch deutlichen Einschränkungen was Werbung betrifft. Wenn sie schon Internet-GEZ kassieren, dann erwarte ich für das Geld auch einen werbefreien Internetauftritt !

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